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Kurs:Grundkurs Mathematik/Teil I/30/Klausur mit Lösungen

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Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
Punkte 3 3 2 2 3 2 3 0 7 3 0 2 2 7 1 7 3 4 3 3 0 1 61




Aufgabe (3 Punkte)

Definiere die folgenden (kursiv gedruckten) Begriffe.

  1. Die Kontraposition zu einer Implikation αβ.
  2. Eine injektive Abbildung
    f:LM.
  3. Eine lineare (oder totale) Ordnung auf einer Menge I.
  4. Die n-te Potenz zu einer natürlichen Zahl a.
  5. Eine Gruppe.
  6. Eine rationale Zahl.


Lösung

  1. Zur Implikation αβ heißt die Implikation ¬β¬α die Kontraposition.
  2. Die Abbildung
    f:LM

    ist injektiv, wenn für je zwei verschiedene Elemente x,yL auch f(x) und f(y) verschieden sind.

  3. Eine Ordnungsrelation auf I heißt lineare Ordnung, wenn zu je zwei Elementen x,yI die Beziehung xy oder yx gilt.
  4. Unter der n-ten Potenz von a versteht man die n-fache Multiplikation von a mit sich selbst
    aaaa

    (n Faktoren).

  5. Eine Menge G mit einem ausgezeichneten Element  eG  und mit einer Verknüpfung
    G×GG,(g,h)gh,

    heißt Gruppe, wenn folgende Eigenschaften erfüllt sind:

    1. Die Verknüpfung ist assoziativ, d.h. für alle f,g,hG gilt
      (fg)h=f(gh).
    2. Das Element e ist ein neutrales Element, d.h. für alle gG gilt
      ge=g=eg.
    3. Zu jedem gG gibt es ein inverses Element, d.h. es gibt ein hG mit
      hg=gh=e.
  6. Unter einer rationalen Zahl versteht man einen Ausdruck der Form
    ab,

    wobei a,b und b0 sind, und wobei zwei Ausdrücke ab und cd genau dann als gleich betrachtet werden, wenn ad=bc (in ) gilt.


Aufgabe (3 Punkte)

Formuliere die folgenden Sätze.

  1. Der Isomorphiesatz für Dedekind-Peano-Modelle.
  2. Der binomische Lehrsatz für einen kommutativen Halbring.
  3. Der Satz über den Vergleich zwischen Stammbrüchen und positiven Zahlen.


Lösung

  1. Es seien (N1,01,) und (N2,02,) Modelle für die natürlichen Zahlen. Dann gibt es genau eine (bijektive) Abbildung
    φ:N1N2,

    die das Zählen (also die 0 und die Nachfolgerabbildung)

    respektiert.
  2. Es sei R ein kommutativer Halbring und a,bR. Ferner sei n eine natürliche Zahl. Dann gilt
    (a+b)n=k=0n(nk)akbnk.
  3. Es sei K ein archimedisch angeordneter Körper und es sei x>0. Dann gibt es eine natürliche Zahl n mit 1nx.


Aufgabe (2 Punkte)

Man erläutere das Prinzip, dass viele Bedingungen zu einer kleinen Lösungsmenge korrespondieren, anhand eines alltäglichen und anhand eines mathematisches Beispiels.


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Aufgabe (2 Punkte)

In einer U-Bahn-Station wird der Zugang und der Ausgang über eine elektronische Karte geregelt, die man an einen Sensor halten muss, damit sich die Schranke öffnet. Es gibt 5 Ausgänge, aber nur 2 Zugänge. Was haben sich die Leute dabei vermutlich gedacht?


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Aufgabe (3 (1.5+1.5) Punkte)

Ein Zug fährt 100 Kilometer den Rhein abwärts mit einer Geschwindigkeit von 100 kmh. Auf dem Rhein fahren Schiffe in beide Richtungen, alle mit einer Geschwindigkeit von 20 kmh, wobei sie zu den gleichgerichteten Schiffen einen konstanten Abstand von 2 km einhalten. Zu Beginn der Fahrt ist der Zug gleichauf mit zwei Schiffen (in beide Richtungen).

  1. Wie vielen entgegenkommenden Schiffen begegnet der Zug?
  2. Wie viele Schiffe überholt der Zug?


Lösung

Wir denken uns die Rheinstrecke skaliert von 0 bis 120, der Startort ist beim Nullpunkt 0 und der Zielpunkt des Zuges ist bei 100. Aufgrund der Anfangsbedingung befinden sich zum Startzeitpunkt Schiffe in beide Richtungen in den Positionen

0,2,4,,98,100,102,,118,120.
  1. Die entgegenkommenden Schiffe sind die in Gegenrichtung fahrenden Schiffe, die sich zum Startzeitpunkt an den Positionen 0 bis 120 befinden (das Schiff in der Position 120 ist nach einer Stunde an der Position 100 und begegnet zum Endzeitpunkt dem Zug). Dies sind insgesamt 61 Schiffe.
  2. Die eingeholten Schiffe sind die in gleicher Richtung fahrenden Schiffe, die sich zum Startzeitpunkt an den Positionen 0 bis 80 befinden (das Schiff in der Position 80 ist nach einer Stunde an der Position 100 und wird zum Endzeitpunkt vom Zug eingeholt). Dies sind insgesamt 41 Schiffe.


Aufgabe (2 Punkte)

In der Klasse 3c wird eine Klassenarbeit geschrieben, jeder Schüler und jede Schülerin bekommt eine Note. Beschreibe diesen Vorgang als eine Abbildung. Was bedeuten injektiv und surjektiv in diesem Fall?


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Aufgabe (3 Punkte)

Begründe das Beweisprinzip der vollständigen Induktion aus den Dedekind-Peano-Axiomen.


Lösung

Es sei

M={nA(n) ist wahr}.

Wir wollen zeigen, dass  M=  ist, denn genau dies bedeutet, dass die Aussage für alle n gilt. Nach der ersten Bedingung ist

0M.

Nach der zweiten Voraussetzung gilt für M, dass aus  nM  stets  n+1M  folgt. Damit erfüllt M beide Voraussetzungen im Induktionsprinzip für Mengen, sodass  M=  gilt.


Aufgabe (0 Punkte)


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Aufgabe (7 Punkte)

Beweise den Satz über die Multiplikation und endliche Mengen.


Lösung

Wir behaupten, dass die Abbildung

ψ:{1,,m}×{1,,n}{1,2,,mn},(i,j)(i1)n+j,

bijektiv ist. Zum Beweis der Surjektivität sei  z{1,2,,mn}  vorgegeben. Dieses (ganzzahlige) Intervall kann man in die disjunkten Intervalle

{1,,n}{n+1,,2n}{2n+1,,3n}{(m1)n+1,,mn}

unterteilen. Das Element z gehört somit zu einem dieser Intervalle, d.h. es gibt ein i mit

z{(i1)n+1,,in}

mit i zwischen 1 und m. Dann ist

z=(i1)n+j

mit einem j zwischen 1 und n und gehört somit zum Bild. Zum Beweis der Injektivität seien

(i,j),(k,){1,,m}×{1,,n}

gegeben, die auf das gleiche Element abbilden. Es gilt also

(i1)n+j=(k1)n+.

Da j und beide zu {1,,n} gehören, sind die Summen jeweils maximal gleich in bzw. kn. Daher können die Zahlen nur dann gleich sein, wenn

i=k

und dann nach der Abziehregel auch

j=

ist.


Aufgabe (3 (1+1+1) Punkte)

Die Fußballmannschaft des TSV Wildberg verfügt über drei Torwarte, sieben Verteidigungsspieler, sechs Mittelfeldspieler und vier Angreifer. Im anstehenden Spiel gegen Effringen will sie (neben einem Torwart) mit vier Verteidigern, drei Mittelfeldspielern und drei Angreifern agieren.

  1. Wie viele Aufstellungsmöglichkeiten gibt es?
  2. Wie viele Aufstellungsmöglichkeiten gibt es, wenn man zusätzlich noch berücksichtigt, dass einer der eingesetzten Spieler der Kapitän sein soll?
  3. Wildberg geht in der 80. Minute mit 1:0 in Führung und entschließt sich, die Verteidigung zu stärken, indem zwei Angreifer durch zwei Verteidiger ersetzt werden. Wie viele Auswechselmöglichkeiten gibt es dafür?


Lösung

  1. Es gibt
    (31)(74)(63)(43)=37653216543214=335204=8400
    Möglichkeiten, die Mannschaft aufzustellen.
  2. Es gibt  840011=92400  Möglichkeiten, die Mannschaft aufzustellen und dabei einen Kapitän festzulegen.
  3. Es sind drei Angreifer auf dem Platz und drei Verteidiger auf der Bank. Also gibt es
    (32)(32)=9

    Auswechselmöglichkeiten.


Aufgabe (0 Punkte)


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Aufgabe (2 Punkte)

Heute ist Freitag. Welcher Wochentag war vor 1000 Tagen?


Lösung

Es ist

1000=700+280+14+6,

der Rest bei der Division von 1000 durch 7 ist also 6. Daher ist vor 1000 Tagen der gleiche Wochentag wie vor 6 Tagen, also ein Samstag.


Aufgabe (2 Punkte)

Angelika Freiwurf kommt um 15:00 zum See und angelt bis 18:00. Zu Beginn befinden sich 10 Hechte und 80000 Buntbarsche im See. Ein Hecht verspeist pro Stunde 3 Buntbarsche. Angelika fängt pro Stunde 5 Buntbarsche. Darüber hinaus fängt sie um 16:00 einen Hecht und zum Abschluss um 18:00 noch mal einen Hecht. Wie viele Hechte und wie viele Buntbarsche befinden sich um 18:00 im See?


Lösung

Angelika fängt insgesamt 2 Hechte und

35=15

Buntbarsche. In der ersten Stunde verspeisen die 10 Hechte

103=30

Buntbarsche und in den folgenden zwei Stunden verspeisen die 9 verbliebenen Hechte

293=54

Buntbarsche. Wegen

15+30+54=99

gibt es um 18:00 noch 8 Hechte und

8000099=79901

Buntbarsche im See.


Aufgabe (7 Punkte)

Wir betrachten die Abbildung

Ψ:44,

die einem Vierertupel (a,b,c,d) das Vierertupel

(|ba|,|cb|,|dc|,|ad|)

zuordnet. Zeige, dass sich bei jedem Starttupel (a,b,c,d) nach endlich vielen Iterationen dieser Abbildung stets das Nulltupel ergibt.


Lösung

Es sei m das Maximum der beteiligten vier Zahlen a,b,c,d. Wir zeigen, dass dieses Maximum nach endlich vielen Iterationen kleiner wird. Da wir uns innerhalb der natürlichen Zahlen befinden, folgt daraus, dass das Maximum irgendwann 0 wird, was bedeutet, dass dann alle vier Zahlen 0 sind. Da alle Zahlen aus sind und die nichtnegative Differenz genommen wird, wird das Maximum bei einer Iteration definitiv nicht größer. Allerdings kann das Maximum gleich bleiben. Dies kann aber nur dann sein, wenn ein Nachbar (zyklisch gedacht, die vierte Zahl ist also auch ein Nachbar der ersten Zahl) des Maximums gleich 0 ist. Wir müssen (durch zyklisches Vertauschen und Spiegeln) nur noch die Situation anschauen, wo das Tupel die Form

(m,0,x,y)

mit  x,ym  hat. Wenn  x=y=0  ist, so liefert die Abbildung

(m,0,0,m).

Wir müssen also nur noch die Situation anschauen, wo es höchstens zwei Nullen gibt. Bei

(m,0,x,0)

mit  x0  ergibt sich im nächsten Schritt

(m,x,x,m),

was keine Nullen mehr hat. Bei

(m,0,0,y)

mit  y0  ergibt sich im nächsten Schritt

(m,0,y,my).

Bei  y<m  besitzt dies nur eine Null, bei  y=m  sind wir in einem schon behandelten Fall. Es sei das Tupel jetzt

(m,0,x,y)

mit

0<x,ym.

Das Ergebnis ist

(m,x,|xy|,my).

Bei  x=m  ist dies

(m,m,my,my)

mit dem Folgetupel

(0,y,0,y).

Bei  y<m  besitzt dies ein kleineres Maximum, bei  y=m  ist das Folgetupel gleich

(m,m,m,m),

und davon ist das Folgetupel

(0,0,0,0).

Es sei also  x<m.  Das Folgetupel ist bei  y=m  gleich

(m,x,|xy|,my)=(m,x,mx,0),

und dessen Folgetupel ist

(mx,|m2x|,mx,m).

Allenfalls in der dritten Position könnte eine 0 stehen, doch diese ist nicht benachbart zum einzigen Vorkommen von m, sodass das Folgetupel keine Null besitzt.


Das Folgetupel ist bei  y<m  gleich

(m,x,|xy|,my),

und dabei ist wieder allenfalls in der dritten Position eine 0, doch diese ist nicht benachbart zum einzigen Vorkommen von m, sodass das Folgetupel keine Null besitzt.


Aufgabe (1 Punkt)

Jonathan (8 Jahre alt) antwortet auf die Frage, was 8 mal 8 ist, nach einigem Überlegen mit „achtundachtzig Millionen achthundertachtundachtzigtausend achthundertachtundachzig“. Was hätte er auf die Frage, was 7 mal 7 ist, geantwortet?


Lösung

Sieben Millionen siebenhundertsiebenundsiebzigtausend siebenhundertsiebenundsiebzig.


Aufgabe (7 (1+2+4) Punkte)

  1. Zeige, dass 11 kein Teiler von 111 ist, aber ein Teiler von 1111.
  2. Es sei  m+  und es sei y diejenige natürliche Zahl, die im Zehnersystem durch m aufeinanderfolgende Einsen dargestellt wird. Zeige, dass y genau dann von 11 geteilt wird, wenn m gerade ist.
  3. Es seien  ,m+  und es sei x die Zahl mit Einsen und y die Zahl mit m Einsen (im Zehnersystem). Zeige, dass y genau dann von x geteilt wird, wenn m von geteilt wird.


Lösung

  1. Es ist
    111=1110+1

    kein Vielfaches von 11 und

    1111=10111.
  2. Bei m gerade ist  m=2n.  Das Produkt der 11 mit der Zahl 1010101 mit n Einsen (und n1 Nullen) und dann ist
    101010111=11111111

    mit Einsen, also ist 11 ein Teiler. Die umgekehrte Richtung wird unter (3) systematischer bewiesen.

  3. Wir schreiben
    x=j=0110j

    und

    y=j=0m110j.

    Wenn ein Teiler von m ist, so gilt  m=n  mit einem  n.  Es ist dann nach dem allgemeinen Distributivgesetz

    (j=0110j)(i=0n110i)=0j1,0in110i+j=k=0m110k=y,

    da jedes k zwischen 0 und m1 nach der Division mit Rest eine eindeutige Darstellung als

    k=i+j

    mit den angegebenen Bedingungen für i und j besitzt.

    Wenn kein Teiler von m ist, so gilt  m=n+r  mit einem  n  und  0<r<.  Es ist dann

    y=k=0m110k=k=0n+r110k=k=0n110k+s=0r110n+s=k=0n110k+10ns=0r110s.

    Der linke Summand ist ein Vielfaches von x aufgrund der Hinrichtung. Nehmen wir an, dass y ein Vielfaches von x wäre. Dann wäre auch der rechte Summand, also 10ns=0r110s, ein Vielfaches von x. Dann müsste s=0r110s ein Vielfaches von  x=j=0110j  sein, da die Zehnerpotenz und x teilerfremd sind. Dies kann wegen  r1<1  nicht sein.


Aufgabe (3 Punkte)

Beweise den Satz, dass es unendlich viele Primzahlen gibt.


Lösung

Angenommen, die Menge aller Primzahlen sei endlich, sagen wir {p1,p2,,pr}. Man betrachtet die Zahl

N=p1p2p3pr +1.

Diese Zahl ist durch keine der Primzahlen pi teilbar, da bei Division von N durch pi immer ein Rest 1 verbleibt. Damit sind die Primfaktoren von N, die es nach Satz 13.9 (Grundkurs Mathematik (Osnabrück 2026-2027)) geben muss, nicht in der Ausgangsmenge enthalten - Widerspruch.


Aufgabe (4 Punkte)

Zeige, dass beim euklidischen Algorithmus zu a und b der größte gemeinsame Teiler von zwei aufeinanderfolgenden Resten stets gleich bleibt und schließe daraus, dass der Algorithmus den größten gemeinsamen Teiler der beiden Zahlen berechnet.


Lösung

Die Reste seien mit ri bezeichnet. Wenn t ein gemeinsamer Teiler von ri+1 und von ri+2 ist, so zeigt die Beziehung

ri=qiri+1+ri+2,

dass t auch ein Teiler von ri und damit ein gemeinsamer Teiler von ri+1 und von ri ist. Die Umkehrung folgt genauso. Daraus folgt mit der Gleichungskette

ggT(a,b)=ggT(b,r2)=ggT(r2,r3)==ggT(rk2,rk1)=ggT(rk1,rk)=ggT(rk1,0)=rk1,

dass der Algorithmus den größten gemeinsamen Teiler von a und b berechnet.


Aufgabe (3 (2+1) Punkte)

Es sei  n1  eine natürliche Zahl.

  1. Bestimme den größten gemeinsamen Teiler von (n!)2 und (n1)!(n+1)!.
  2. Bestimme das kleinste gemeinsame Vielfache von (n!)2 und (n1)!(n+1)!.


Lösung

  1. Es ist
    (n!)2=(n!)(n!)=n(n1)!n!

    und

    (n1)!(n+1)!=(n1)!(n+1)n!=(n+1)(n1)!n!.

    Daher ist (n1)!n! ein gemeinsamer Teiler der beiden Zahlen. Die beiden anderen Faktoren, also n bzw. n+1 sind teilerfremd, da ihr Abstand 1 ist. Somit tragen diese Faktoren nicht zum größten gemeinsamen Teiler bei und daher ist der größte gemeinsame Teiler gleich (n1)!n!.

  2. Nach Lemma 22.3 (Grundkurs Mathematik (Osnabrück 2026-2027)) und Teil (1) ist das kleinste gemeinsame Vielfache der beiden Zahlen gleich
    (n!)(n!)(n1)!(n+1)!(n1)!n!=(n!)(n+1)!.


Aufgabe (3 (1+1+1) Punkte)

Wir betrachten die Stammbrüche 15 und 13.

  1. Wie viele Stammbrüche liegen echt zwischen 15 und 13?
  2. Wie viele rationale Zahlen der Form a11 mit  a  liegen echt zwischen 15 und 13?
  3. Wie viele rationale Zahlen liegen echt zwischen 15 und 13?


Lösung

  1. Nur der Stammbruch 14.
  2. Es ist
    211<15<311<13<411,

    daher ist 311 die einzige rationale Zahl von dieser Form, die zwischen den vorgegebenen Zahlen liegt.

  3. Zwischen je zwei verschiedenen Zahlen liegen stets unendlich viele rationale Zahlen.


Aufgabe (0 Punkte)


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Aufgabe (1 Punkt)

Bruno liest in der Zeitung: „Im letzten Jahr war bei 50% aller Autounfälle Alkohol mit im Spiel“. Bruno überlegt: „ 50% mit Alkohol, 50% ohne Alkohol. Dann ist es also egal, ob man was trinkt oder nicht. In Zukunft werde ich das auch nicht mehr so streng sehen“. Beurteile diese Überlegung!


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