Lösung
- Die Menge
-

heißt der Durchschnitt der beiden Mengen.
- Man nennt
-
den Graphen der Abbildung
.
- Eine
Verknüpfung
-
heißt assoziativ, wenn für alle
die Gleichheit
-

gilt.
- Das Element
heißt das
Minimum
von
, wenn
ist und wenn
für alle
gilt.
- Die beiden natürlichen Zahlen
und
heißen teilerfremd, wenn sie keinen gemeinsamen
Teiler
besitzen.
- Unter einem
gemischten Bruch
versteht man einen Ausdruck der Form
-
mit einer natürlichen Zahl
und einer rationalen Zahl
mit
und
.
Lösung
Beurteile die Snookerweisheit „Ein Snookerspiel kann man in der ersten Session nicht gewinnen, aber verlieren“ vom logischen Standpunkt aus.
Lösung
Es spielen zwei Spieler gegeneinander, der eine gewinnt genau dann, wenn der andere verliert. Wenn einer also in der ersten Session verlieren kann, so kann auch einer
(nämlich der andere)
in der ersten Session gewinnen. Die Weisheit ist also unlogisch.
- Erstelle eine Wertetabelle, die für die natürlichen Zahlen von
bis
ausgibt, mit wie vielen Eurozahlen die Zahl minimal darstellbar ist.
- Was ist der kleinste volle Geldbetrag, für den man mindestens vier Bargeldmittel einsetzen muss?
Lösung
Beweise die folgende Form des allgemeinen Distributivgesetzes für einen kommutativen Halbring
durch Induktion über
, wobei der Fall
verwendet werden darf
(dabei sind
natürliche Zahlen und
).

Lösung
Es sei die Aussage für ein bestimmtes
bewiesen. Für
Faktoren ist dann unter Verwendung der Induktionsvoraussetzung und unter Verwendung des Falles von zwei Faktoren

Zeige, dass die einzigen natürlichen Zahlen, die die Gleichung
-

erfüllen, die
und die
sind.
Lösung
Bestimme den Rest von
bei Division durch
.
Lösung
Lösung
Es sei
-

und
-

Wir setzen
-

und
-

Dann ist

also ist auch das Produkt eine Summe von zwei Quadratzahlen.
Eine natürliche Zahl heißt palindromisch, wenn es egal ist, ob man ihre Dezimalentwicklung von vorne nach hinten oder von hinten nach vorne liest. Bestimme die kleinste Potenz
-
die nicht palindromisch ist.
Lösung
Die Zahlen
-

lassen sich einfach mit dem binomischen Lehrsatz berechnen. Es sind
-

-

-

-

-

palindromisch, dagegen ist
-

nicht palindromisch.
Es seien drei verschiedene Zahlen
gegeben. Wie viele Teiler besitzt das Produkt
minimal?
Lösung
Wir können
-

annehmen. Das Produkt
hat zumindest die Teiler
-
wobei allerdings welche identisch sein können. Da aber alle Zahlen
größer als
und untereinander verschieden sind, sind auch die Produkte mit zwei Faktoren untereinander und auch vom Gesamtprodukt verschieden.
Ferner sind die Zweierprodukte von allen Zahlen verschieden, die in ihnen vorkommen. Wegen den Größenverhältnissen ist
und
.
Es kann allenfalls
-

sein. Es gibt also mindestens
Teiler. Wählt man
,
und
,
so ist
-

und dies hat in der Tat sieben Teiler.
Lösung
Es ist
-

Bestimme die Anzahl der hinteren Nullen in der Dezimalentwicklung von
.
Lösung
Die
kommt in den
Zahlen
jeweils einmal vor und in
nochmal zusätzlich mit einer weiteren Potenz. In
kommt also der Primfaktor
mit dem Exponenten
vor. Wegen der
geraden Zahlen kommt der Primfaktor
öfters vor. In
ist also
die größte Zehnerpotenz und somit besitzt
genau
Nullen am Ende.
Lösung
Wir bestimmen zuerst den größten gemeinsamen Teiler der beiden Zahlen mit Hilfe des euklidischen Algorithmus. Es ist
-

Sodann ist
-

-

-

-

-

-

Der
der beiden Zahlen ist also
. Daher ist das
der beiden Zahlen nach
Lemma 21.3 (Grundkurs Mathematik (Osnabrück 2022-2023))
gleich
-

Auf einer Baustelle gibt es eine große Waage mit zwei Schalen und
(beliebig viele)
Gewichte der Schwere
bzw.
Kilogramm.
- Erläutere, wie man damit sechs Kilogramm Sand abwiegen kann.
- Bestimme, welche Massen man damit abwiegen kann.
Lösung
Heinz Ngolo und Mustafa Müller wollen wissen, wie viele Kaulquappen sich im Teich im Wald befinden. Der Teich ist einen Meter tief und ist quadratisch mit einer Seitenlänge von zehn Metern, die Kaulquappen sind darin gleichmäßig verteilt. Heinz hat eine Teekanne dabei, in die ein halber Liter Wasser hineinpasst. Sie trinken den Tee leer und füllen die Kanne mit Teichwasser. Sie zählen, dass in der Kanne genau
Kaulquappen sind und schütten alles zurück. Wie viele Kaulquappen befinden sich im Teich?
Lösung
Beweise, dass die rationalen Zahlen einen Körper bilden.
Lösung
- Die Kommutativität der Addition folgt unmittelbar aus der Definition und der Kommutativität der ganzzahligen Addition und der ganzzahligen Multiplikation. Zum Nachweis der Assoziativität können wir annehmen, dass alle drei beteiligten rationalen Zahlen den gleichen Nenner haben. Es sei also
-
Dann ist
-

Ferner ist
-

Zu
betrachtet man
.
Dann ist
-

- Die Kommutativität und die Assoziativität der Multiplikation ergeben sich unmittelbar aus der Definition und den entsprechenden Eigenschaften der ganzzahligen Verknüpfungen. Die
hat die Eigenschaft
-

es ist also das neutrale Element der Multiplikation. Zu einer rationalen Zahl
ist
mit
(also sowohl der Zähler als auch der Nenner sind von
verschieden)
und daher ist auch der umgedrehte Bruch
-

eine rationale Zahl, und es gilt
-

- Zum Nachweis des Distributivgesetzes sei
-
Damit ist unter Verwendung des Distributivgesetzes der ganzen Zahlen

- Beschreibe in Worten, wie man den Term
-
ausrechnet.
- Schreibe die Funktion
-
als eine
Hintereinanderschaltung
von möglichst einfachen Abbildungen.
Lösung
- Man nimmt die Zahl
und nimmt davon die dritte Potenz, man multipliziert also die
mit sich selbst und das Ergebnis nochmal mit
. Dieses Ergebnis invertiert man. Das Ergebnis davon multipliziert man mit
, das Ergebnis davon dividiert man durch
und von diesem Ergebnis nimmt man das Negative.
- Wir betrachten die Abbildungen
-
-
-
-
und
-
Dann ist die angegebene Funktion gleich
-
wobei man im Definitionsbereich von
die
herausnehmen muss.
Lösung
Wir setzen
-

Da
ist, ist auch
-

und damit ist
-

Wir setzen sodann
-

sodass die geforderte Gleichheit
-

gilt. Wegen
ist
-

also ist auch
-

Zeige, dass für jedes
der Dezimalbruch
-
die rationale Zahl

mit einem Fehler von maximal

approximiert (von unten).
Lösung
Wir müssen die Abschätzungen
-

nachweisen. Wir schreiben diese Bedingung als
-

Um dies zu zeigen multiplizieren wir über Kreuz. Für die linke Seite erhalten wir
-

wobei die letzte Abschätzung auf
Korollar 15.3 (Grundkurs Mathematik (Osnabrück 2022-2023))
beruht. Wenn man zu
die Zahl
hinzuaddiert, so erhält man
, was die zweite Abschätzung ergibt.
Beweise die Periodizitätseigenschaft bei der Division von natürlichen Zahlen.
Lösung
Wenn für ein
der Rest
ist, so sind auch alle weiteren Reste und damit auch die Ziffern gleich
, sodass eine Periodenlänge
vorliegt. Nehmen wir also an, dass alle Reste
von
verschieden sind. Da die Reste
-
allesamt zwischen
und
liegen, muss es in ihnen irgendwann eine Wiederholung geben, sagen wir, dass
-

gilt. Da
und
für alle
allein von
abhängt, wiederholt sich dann die Restfolge und die Ziffernfolge
-
unendlich oft periodisch.