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Kurs:Grundkurs Mathematik (Osnabrück 2016-2017)/Teil II/Arbeitsblatt 33

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Die Pausenaufgabe

Drücke in 2 den Vektor

(2,7)

als Linearkombination der Vektoren

(5,3) und (11,4)

aus.




Übungsaufgaben

Zeige, dass der Zahlenraum Kn zu einem Körper K mit der komponentenweisen Addition und der Skalarmultiplikation die Eigenschaften

  1.  r(su)=(rs)u
  2.  r(u+v)=ru+rv
  3.  (r+s)u=ru+su
  4. 1u=u,

erfüllt.



Es sei K ein Körper und Kn der n-dimensionale Zahlenraum. Es sei vi, iI, eine Familie von Vektoren im Kn und wKn ein weiterer Vektor. Es sei vorausgesetzt, dass die Familie

w,vi,iI,

ein Erzeugendensystem von Kn ist und dass sich w als Linearkombination der vi, iI, darstellen lässt. Zeige, dass dann schon vi, iI, ein Erzeugendensystem von Kn ist.



Finde für die Vektoren

(45),(14),(87)

im 2 eine nichttriviale Darstellung des Nullvektors.



Finde für die Vektoren

(753),(416),(280),(558)

im 3 eine nichttriviale Darstellung des Nullvektors.



Zeige, dass im 3 die drei Vektoren

(215),(137),(412)

eine Basis bilden.



Bestimme, ob im 3 die drei Vektoren

(235),(926),(141)

eine Basis bilden.



Es sei K ein Körper und seien m,n. Zeige, dass der Matrizenraum Matm×n(K) in natürlicher Weise ein Vektorraum ist.



Berechne das Matrizenprodukt

(40037831056212345103)(324115061520632).



Berechne das Matrizenprodukt

(ZEILEREIHEHORIZONTAL)(SEIPVKAEALRATTL).



Zeige, dass die Matrizenmultiplikation von quadratischen Matrizen im Allgemeinen nicht kommutativ ist.



Bestimme das Matrizenprodukt

eiej,

wobei links der i-te Standardvektor (der Länge n) als Zeilenvektor und rechts der j-te Standardvektor (ebenfalls der Länge n) als Spaltenvektor aufgefasst wird.



Es sei M eine m×n-Matrix. Zeige, dass das Matrizenprodukt Mej mit dem j-ten Standardvektor (als Spaltenvektor aufgefasst) die j-te Spalte von M ergibt. Was ist eiM, wobei ei der i-te Standardvektor (als Zeilenvektor aufgefasst) ist?


Zu einer quadratischen Matrix M bezeichnet man mit Mn die n-fache Verknüpfung (Matrizenmultiplikation) mit sich selbst. Man spricht dann auch von n-ten Potenzen der Matrix.


Berechne zur Matrix

M=(246135012)

die Potenzen

Mi,i=1,,4.



Es sei

D=(d11000d220000dn1n1000dnn)

eine Diagonalmatrix und M eine n×n-Matrix. Beschreibe DM und MD.



Es sei

D=(d11000d220000dn1n1000dnn)

eine Diagonalmatrix und  c=(c1cn)  ein n-Tupel über einem Körper K, und es sei  x=(x1xn)  ein Variablentupel. Welche Besonderheiten erfüllt das lineare Gleichungssystem

Dx=c,

und wie löst man es?




Aufgaben zum Abgeben

Aufgabe (2 Punkte)

Drücke in 2 den Vektor

(5,8)

als Linearkombination der Vektoren

(6,4) und (3,7)

aus.



Aufgabe (3 Punkte)

Finde für die Vektoren

(456),(516),(267),(387)

im 3 eine nichttriviale Darstellung des Nullvektors.



Aufgabe (3 Punkte)

Wir betrachten die Matrix

M=(0abc00de000f0000)

über einem Körper K. Zeige, dass die vierte Potenz von M gleich 0 ist, also

M4=MMMM=0.


Für die folgende Aussage wird sich bald ein einfacher Beweis über die Beziehung zwischen Matrizen und linearen Abbildungen ergeben.


Aufgabe (4 Punkte)

Zeige, dass die Matrizenmultiplikation assoziativ ist. Genauer: Es sei K ein Körper und es sei A eine m×n-Matrix, B eine n×p-Matrix und C eine p×r-Matrix über K. Zeige, dass  (AB)C=A(BC)  ist.



Aufgabe (4 Punkte)

Es sei  n.  Finde und beweise eine Formel für die n-te Potenz der Matrix

(ab0c).


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