Lösung
- Die Abbildung
-
ist injektiv, wenn für je zwei verschiedene Elemente
auch
und
verschieden sind.
- Eine
Verknüpfung
-
heißt assoziativ, wenn für alle
die Gleichheit
-

gilt.
- Die Matrizen
heißen
ähnlich,
wenn es eine
invertierbare Matrix
mit
gibt.
- Man nennt
-

den Eigenraum von
zum Wert
.
- Man sagt, dass ein Polynom
ein Polynom
teilt,
wenn es ein Polynom
mit
-

gibt.
- Unter einer
Jordanmatrix
(zum Eigenwert
)
versteht man eine quadratische Matrix der Form
-
Formuliere die folgenden Sätze.
- Der Satz über die Lösungsmenge zu einem linearen Gleichungssystem in Dreiecksgestalt über einem Körper
.
- Die
Dimensionsformel
für eine
lineare Abbildung
-
- Der Satz über die algebraische Struktur des Signums.
Lösung
- Es sei ein inhomogenes lineares Gleichungssystem über einem Körper
in Dreiecksgestalt
-
gegeben, wobei vorne die Diagonalelemente alle ungleich
seien. Dann stehen die Lösungen
in Bijektion zu den Tupeln
.
- Unter der Bedingung, dass
endlichdimensional ist, gilt
-

- Die durch das
Signum
gegebene Zuordnung
-
ist ein
Gruppenhomomorphismus.
Lege in der Skizze für die drei Häuser überschneidungsfrei Wege zu den zugehörigen gleichfarbigen Gartentoren an.
Lösung erstellen
Die Partei „Zukunft für alle“ hat zwei Ziele.
- Millionäre entschädigungslos enteignen.
- Ein bedingungsloses monatliches Grundeinkommen von
Euro für jeden Erwachsenen.
Hans hat kein Geld und hat mit Geld auch nichts am Hut, er ist jetzt gerade
geworden und lebt allein auf einem kleinen Bauernhof als Selbstversorger, ohne Einnahmen, ohne Ausgaben, und das soll in seinem Leben auch so bleiben. Vorausgesetzt, das Parteiprogramm wird Gesetz, wie alt muss Hans
(in Jahren und Monaten)
werden, bis er enteignet wird?
Lösung
Lösung
Lösung
a) Die Nullmatrix erhält man für
,
ferner sind
-

und
-

wieder von dieser Bauart.
b) Wegen
-

bilden
und
eine Basis von
.
c) Damit ist die Dimension von
gleich
.
Beweise den Satz über den Basiswechsel.
Lösung
Dies folgt direkt aus
-

und der Definition der
Matrizenmultiplikation.
Es sei eine
lineare Abbildung
-
mit
-
gegeben. Berechne
-
Lösung
Wir lösen zuerst das lineare Gleichungssystem
-

Die Zeilenoperation
führt auf
-

und
führt auf
-

Damit ist
-

und
-

und
-

Also ist

Man gebe ein Beispiel für eine
lineare Abbildung
-
die nicht
injektiv
ist, deren
Einschränkung
-
aber injektiv ist.
Lösung
Wir betrachten die durch die Matrix
-
gegebene lineare Abbildung
-
Dies ist nicht injektiv, das Element
gehört zum Kern. Wir betrachten diese Abbildungsvorschrift nun als
-
lineare Abbildung
-
Wenn auch diese Abbildung einen nichttrivialen Kern hätte, so würde es rationale Zahlen
mit
-

geben. Doch dann wäre
-

was der Irrationalität von
widerspricht.
Man gebe ein Beispiel einer
Abbildung
-
die jeden
Untervektorraum
auf sich selbst abbildet, die aber nicht
linear
ist.
Lösung erstellen
Bestimme die
inverse Matrix
zu
-
Lösung
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Es seien
Vektorräume
über dem
Körper
. Zeige, dass die Abbildung
-
bilinear
ist.
Lösung
Bestimme die komplexen Zahlen
, für die die Matrix
-
nicht invertierbar ist.
Lösung
Die Matrix ist genau dann invertierbar, wenn ihre Determinante nicht
ist. Es ist
-

Die Lösungen von
-

sind
-

Für diese Werte ist also die Matrix nicht invertierbar.
Beweise den Satz, dass die Determinante alternierend ist.
Lösung
Wir beweisen die Aussage durch Induktion über
, wobei es für
nichts zu zeigen gibt. Es sei also
und
.
Die relevanten Zeilen seien
und
mit
.
Nach Definition ist
.
Nach Induktionsvoraussetzung sind dabei
für
,
da ja dann zwei Zeilen übereinstimmen. Damit ist
-

wobei
ist. Die beiden Matrizen
und
haben die gleichen Zeilen, allerdings tritt die Zeile
in
als die
-te Zeile und in
als die
-te Zeile auf. Alle anderen Zeilen kommen in beiden Matrizen in der gleichen Reihenfolge vor. Durch insgesamt
Vertauschungen von benachbarten Zeilen kann man
in
überführen. Nach der Induktionsvoraussetzung und
Fakt *****
unterscheiden sich daher die Determinanten um den Faktor
, also ist
.
Setzt man dies oben ein, so erhält man

Lösung
Lösung
Es ist
-

Wir betrachten die reelle Matrix
-

a) Bestimme das
charakteristische Polynom
von
.
b) Bestimme die Faktorzerlegung des charakteristischen Polynoms von
.
c) Bestimme die Eigenräume zu
.
Lösung
a) Es ist

b) Die GLeichung
-

besitzt die reellen Lösungen
-

Die Faktorzerlegung des charakteristischen Polynoms ist also
-

c) Der Eigenraum zu
ist der Kern von
-
Dessen Berechnung führt auf das lineare Gleichungssystem
-

-

Die Kombination
ergibt die Gleichung
-

Wir setzen
-

und
-

was auf
-

führt. Der Eigenraum zum Eigenwert
ist also
.
Der Eigenraum zu
ist der Kern von
-
Dieser ist
.
Der Eigenraum zu
ist der Kern von
-
Dieser ist
.
Beweise den Satz über die Dimension der Haupträume.
Lösung
Wir schreiben das
charakteristische Polynom
zu
als
-

wobei
in
nicht als Linerarfaktor vorkommt, d.h.
ist die algebraische Vielfachheit von
. Dann sind
und
teilerfremd
und nach
Lemma 26.9 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025))
ist dann
-

und
-
ist eine Bijektion. Es ist ferner
-

wobei die Inklusion
klar ist und die andere Inklusion sich daraus ergibt, dass höhere Potenzen von
wegen der eben erwähnten Bijektivität auf
keine weiteren Elemente annullieren. Für das charakteristische Polynom gilt wegen der direkten Summenzerlegung nach
Lemma 23.7 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025))
die Beziehung
-

wobei
das charakteristische Polynom zu
und
das charakteristische Polynom zu
ist. Da
auf
die Nullabbildung ist, ist das Minimalpolynom zu
und damit auch das charakteristische Polynom
eine Potenz von
, sagen wir
-

wobei
-

sei. Insbesondere ist somit
,
da
ein Teiler von
ist. Bei
müsste
eine Nullstelle von
sein und
wäre ein Eigenwert von
. Dies ist aber ein Widerspruch dazu, dass
auf diesem Raum eine Bijektion ist.
Lösung
Es sei
ein Punkt, von dem aus wir die baryzentrischen Kombinationen interpretieren. Dann ist
