Kurs:Social Media

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Dieser Kurs gehört zum Fachbereich Betriebswirtschaftslehre.

Lerngruppe

Der Kurs richtet sich vornehmlich an die Teilnehmer der Veranstaltung Kampagnenarbeit mit Social Media, welche an der FH Vorarlberg als Teil des Mastermoduls Online Kommunikation stattfindet.

Betreuer
Susanne Kiesenhofer, BSc MA
Ziele

Die Teilnehmer/innen

_ erhalten einen Überblick zum Einsatz Sozialer Medien

_ lernen das Konzept viralen Marketings kennen

_ bekommen Lösungswege vermittelt, online effizient und nachhaltig zu kommunizieren

_ verstehen die Wirkung Sozialer Medien in unterschiedlichen Milieus

_ lernen Werkzeuge kennen, diese anzuwenden

_ können diese in der betrieblichen Praxis oder im zivilgesellschaftlichen Engagement nutzen

Methoden

Online:

Erstellung einer Social Media Kampagne

In der Veranstaltung:

Auswahl eines Themas

Umsetzung mit Coaching

Zusammenfassung eines Theoriebeitrages

Kurzpräsentationen

Links

zum Dozenten-Blog

InterMedia

FH Vorarlberg

Überblick Kursinhalt[Bearbeiten]

Agieren, Kooperieren, Publizieren und Privatisieren im Netz. Anhand konkreter Aufgabenstellungen wird eine Social Media Kampagne in kleinen Teams entwickelt. Die Tätigkeit wird evaluiert, auch in Bezug zu anderen Medien. Augenmerk legen wir zudem auf gesellschaftliche Veränderungsprozesse, die mit den sozialen Medien einhergehen, etwa die spontane Vernetzung zu privaten oder politischen Zwecken sowie die Möglichkeiten, generell Medienarbeit zu machen.

Beispiele bisheriger Kampagnen, die im Rahmen dieser LV umgesetzt worden sind:

Bewertungskritieren[Bearbeiten]

Punkte (max 100, min 50)

  • 20 - Kampagne Entwicklung (Story, Ablauf, Medienwahl)
  • 30 - Kampagne Produktion (umsetzungsfähig, Realisierungsgrad)
  • 30 - Dokumentation der Kampagne (in etwa [dieser Struktur [1])
  • 10 - Engagement (zusätzlicher Blogbeitrag etc, bitte bis 10.4. darüber per E-Mail benachrichtigen)
  • 10 - Präsentation eines Spezialthemas im Block 5 und 6

Anwesenheitsregelung: 1x Fehlen ist ok, bei jedem weiteren unentschuldigtem Fehlen 5 Punkte Abzug, höchstens 3 mal Fehlen möglich.

Social Media Marketing Spezialthemen[Bearbeiten]

Hierzu können verschiedenste Quellen dienen:

Ablauf[Bearbeiten]

Block 1: Überblick & Themen[Bearbeiten]

Status der Web - Projekte aus dem letzten Semester

Erarbeitung eines Kampagnenthemas für ein eigenes Kommunikationsprojekt. Umfassende Social Media Strategie für ein NGO oder ein Unternehmen.

Was macht eine erfolgreiche Social Media Strategie aus?

Beispiele erfolgreicher Social Media Kampagnen:

Themensammlung 2016

Themensammlung 2017 (gerne ergänzen!)

  • FairCoin - Kryptowährung für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit (mit Wurzeln in Dornbirn und Katalanien) - dazu passend die Ausstellung "Who Pays?" im Kunstmuseum Vaduz
  • Ethify Yourself - Portal das zu einer überkonfessionellen Wertedebatte anregen soll, mit vielen Beiträgen aus dem Umfeld der FHV
  • TTIP / Monsanto Kundgebung im Frühjahr 2017 wie 2015
  • Pflanzentausch
  • Grenzen, die verschwinden
  • Initiative Grundeinkommen Österreich (Gast präsentiert um 15h)

Weitere Ideen für die sich eine Kampagne lohnen würde siehe Rolands TO DO Liste Eigene Vorschläge möglich und erwünscht!

Einführung in's Thema[Bearbeiten]

Social Media hat schon eine Geschichte: Folien aus dem Jahr 2011 im ILIAS und aus 2009 auf SlideShare.

Was ist eine klassische Social Media Strategie? In etwa so soll dann auch die Dokumentation strukturiert sein.

Block 2: Das Social Media Universum[Bearbeiten]

  • Chat - WhatsApp, SnapChat, Facebook Messenger, Rocket.Chat
  • Business - LinkedIn, Xing
  • Fun: Flickr, soup.io, uboot
  • Microblogging: Twitter
  • Political: Avaaz, change.org, riseup.net
  • Walled Gardens: Facebook, ning
  • Intranet: GroupOffice, Alfresco
  • Federated: Diaspora, OneSocialWeb, Friendica, matrix.org
  • Location Based: Foursquare, Buddycloud
  • Agile: taiga

Entscheidung des Kampagnenthemas für ein eigenes Kommunikationsprojekt und Fixierung der Gruppen in 3-4er Teams, Rollen festlegen: CTO, CMO, CDO.

Planungsleitfäden zur Kampagnenplanung:

Block 3: Storytelling[Bearbeiten]

Eine Methode zur Umsetzung von Social Media Kampagnen leitet sich vom "Story Telling" ab. Diese erklärt typische Figuren und die Dramaturgie. Gut funktioniert etwa folgender Ablauf:

  1. Schicksal
  2. Flucht
  3. Rettung
  4. Schatz
  5. Heimkehr

Dieses Muster finden wir bei Frau Holle als auch bei Starwars. Welcher Ablauf passt zum gewählten Kampagnenthema?

Im ILIAS gibt es drei Radiokolleg - Sendungen zum Thema "Story Telling" zum Download. Anhören!

Ausgezeichneter Online Kurs zu Story Telling

Medienwahl, auch für begleitende Kommunikation festlegen, Projektplan machen. Hands on Projektumsetzung starten.

Block 4: Ökonomie der Sozialen Medien[Bearbeiten]

Sharing Economy[Bearbeiten]

Aufgabe bis zum letzten Block:

  1. Jede/r liest Nutzungsbedingungen von zwei Social Media Services & vergleicht diese speziell nach Fairness und Transparenz.
  2. Siehe dazu auch der Versuch einer Vereinheitlichung der TOS.
  3. Siehe dazu auch Winners & Losers.

Hands-on Work an der Kampagne.

Erfolgsmessung von Social Media Einsatz[Bearbeiten]

Folgende Parameter können für eine Beurteilung herangezogen werden:

Follower: Von wie vielen Menschen wird mein RSS- oder Twitter-Feed abonniert oder haben meine Seite geliked.

Content Consumption: Diese Frage lässt sich mit klassischen Webanalyse-Tools wie Google Analytics oder Piwik leicht erfassen: Was sind die beliebtesten Themen, wie lange sind die Besucher auf dem Blog, woher sind sie gekommen, mit welchen Suchfragen?

Content Contribution: Wie viele der Besucher interagieren tatsächlich mit dem Content, also kommentieren einen Post, oder Retweeten oder leiten ein Status-Update weiter?

Social Bookmarking: Wie viele Nutzer fügen die Unternehmensseiten zu ihren Social Bookmarking Sites wie Del.icio.us oder Yigg.de hinzu? Ein einfacher Weg, um das zu erfassen ist, dort selbst einen Account zu haben und nach den entsprechenden URLs zu suchen.

E-Mail-Sharing: Über Tracking-Links lässt sich ermitteln, ob ein Newsletter - Inhalt oder ein Blog-Post per Mail weitergeleitet wurde. Vorsicht bei der Nutzung von Mailchimp o.ä.: hier werden sensible Nutzerdaten an ein U.S.-amerikanisches Unternehmen weitergeleitet, welches etwa über National Security Letters unbeschränkten Zugang zu Geheimdiensten gewähren muss.

Wer redet über mich: Herauszufinden, welche anderen Sites und Dienste auf die eigenen Inhalte verlinken, ist eine Standardfunktion vieler Webanalyse-Software. Über Google Webmasters lässt sich herausfinden, welche Seiten auf die eigene verweisen.

Conversion-Rate: Wie viele Besucher haben einen nächsten Schritt gesetzt, welches dem Ziel der Kampagne entspricht (Spenden, Anmelden, etc). Dies kann durch ein Referrer Tracking unterstützt werden.

Block 5: Kurzreferate Teil 1[Bearbeiten]

Jede/r wählte ein Spezialgebiet und erzählt die gewonnenen Erkenntnisse (ca. 5-10 Minuten), die auf einem Plakat beschrieben werden sollen.

Hands-on work an der Kampagne, Feedbacks von Nutzern / Auftraggeber einarbeiten.

Block 6: Kurzreferate Teil 2[Bearbeiten]

Wie Block 5, Dokumentation des Kampagnenprojektes.

Wolfie Christl 33c3 Talk on Corporate Surveillance, Digital Tracking, Big Data & Privacy (en) Deutsch synchronisiert

Block 7: Präsentationen[Bearbeiten]

Zusammenschau der Nutzungsbedingungen.

Jedes Team zeigt Konzept und Ergebnisse der Kampagne mit sozialen Medien.

Abgabe der Dokumentation im ILIAS und 1 Exemplar ausgedruckt.




Mediensammlung Social Media[Bearbeiten]

Elektrischer Reporter Serie im ZDF

Radiosendung vom Oktober 2016 wie Bots Wahlen und Meinungen in Sozialen Medien beeinflussen (30 Minuten)

weitere gerne ergänzen!

Quellen von einer ganz anderen Gruppe:

Lfd. Titel Abstract Bewertung
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