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Kurs:Zahlentheorie (Osnabrück 2016-2017)/Arbeitsblatt 5

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Übungsaufgaben

Berechne die Restklasse von 21563 modulo 23.



Berechne 31457 in /(13).



Man berechne in /(80) die Elemente

a) 31234567,


b) 21234567,


c) 51234567.



Beweise ausschließlich durch Anzahlbetrachtungen Lemma 5.9, dass also der kanonische Homomorphismus (/(pr))×(/(p))× surjektiv ist (p Primzahl).



Bestimme die multiplikative Ordnung aller Einheiten im Restklassenkörper /(11).



Bestimme sämtliche primitive Einheiten im Restklassenkörper /(23).



Bestimme sämtliche primitive Einheiten im Restklassenkörper /(13).



Es sei p eine ungerade Primzahl und /(p) der zugehörige Restklassenkörper. Zeige, dass das Produkt von zwei primitiven Einheiten niemals primitiv ist.



Bestimme in der Einheitengruppe (/(17))× zu jeder möglichen Ordnung k ein Element  x(/(17))×,  das die Ordnung k besitzt. Man gebe auch eine Untergruppe

H(/(17))×

an, die aus vier Elementen besteht.



In dieser Aufgabe geht es um den Restklassenring /(360).

a) Schreibe /(360) als Produktring (im Sinne des chinesischen Restsatzes).

b) Wie viele Einheiten besitzt /(360)?

c) Schreibe das Element 239 in komponentenweiser Darstellung. Begründe, warum es sich um eine Einheit handelt und finde das Inverse in komponentenweiser Darstellung.

d) Berechne die Ordnung von 239 in /(360).



Zeige, dass die eulersche Funktion φ für natürliche Zahlen n,m die Eigenschaft

φ(ggT(m,n))φ(kgV(m,n))=φ(n)φ(m)

erfüllt.



Es sei φ(n) die eulersche Funktion. Zeige die Abschätzung

φ(n)n2.



Finde primitive Einheiten in den Restklassenkörpern /(13), /(17) und /(19).



Es sei  n+.  Zeige, dass die Gruppe der n-ten Einheitswurzeln in und die Gruppe /(n) isomorph sind.


In den nächsten Aufgaben werden die folgenden Begriffe verwendet.

Ein Element a eines kommutativen Ringes R heißt nilpotent, wenn  an=0  für eine natürliche Zahl n ist.


Ein Element e eines kommutativen Ringes heißt idempotent, wenn  e2=e  gilt.



Es sei  p  eine Primzahl und  n.  Zeige, dass der Restklassenring /(pn) nur die beiden trivialen idempotenten Elemente 0 und 1 besitzt.



Bestimme die nilpotenten Elemente, die idempotenten Elemente und die Einheiten von /(60).




a) Finde die Zahlen  z{0,1,,9}  mit der Eigenschaft, dass die letzte Ziffer ihres Quadrates (in der Dezimaldarstellung) gleich z ist.


b) Finde die Zahlen  z{0,1,,99}  mit der Eigenschaft, dass die beiden letzten Ziffern ihres Quadrates (in der Dezimaldarstellung) gleich z sind.



Es sei R ein kommutativer Ring und es seien  f,gR  nilpotente Elemente. Zeige, dass dann die Summe f+g ebenfalls nilpotent ist.



Es sei R ein kommutativer Ring und sei  fR.  Es sei f sowohl nilpotent als auch idempotent. Zeige, dass  f=0  ist.



Es sei R ein kommutativer Ring und  fR  ein nilpotentes Element. Zeige, dass 1+f eine Einheit ist.



Es sei  ω=1+32=1+3i2.  Betrachte die beiden Unterringe

R=[3][ω]=S

der komplexen Zahlen (S ist also der Ring der Eisensteinzahlen). Finde ein Beispiel von zwei Elementen in R, die in R nicht assoziiert sind, wohl aber in S. Man gebe daran anschließend ein Beispiel eines irreduziblen Elementes in R, das nicht prim ist (in R). Ist es prim in S?




Aufgaben zum Abgeben

Aufgabe (4 Punkte)

Es sei p eine ungerade Primzahl. Beweise unter Verwendung des Satzes von Wilson, dass

123252(p4)2(p2)2=(1)p+12modp

gilt.



Aufgabe (2 Punkte)

Beweise die eulersche Formel für die eulersche Funktion, das ist die Aussage, dass

φ(n)=npn, p prim(11p)

gilt.



Aufgabe (5 Punkte)

Bestimme die nilpotenten Elemente, die idempotenten Elemente und die Einheiten in /(72).



Aufgabe (3 Punkte)

Zeige, dass für natürliche Zahlen k und n mit kn der kanonische Homomorphismus

(/(n))×(/(k))×

surjektiv ist.



Aufgabe (4 Punkte)

Es sei n eine natürliche Zahl. Charakterisiere diejenigen Teiler k von n mit der Eigenschaft, dass für den kanonischen Ringhomomorphismus

φ:/(n)/(k)

gilt, dass a in /(n) genau dann eine Einheit ist, wenn φ(a) in /(k) eine Einheit ist.



Aufgabe (4 Punkte)

Es sei p eine fixierte Primzahl. Zu jeder ganzen Zahl  n0  bezeichne νp(n) den Exponenten, mit dem die Primzahl p in der Primfaktorzerlegung von n vorkommt.

a) Zeige: die Abbildung νp:{0} ist surjektiv.

b) Zeige: es gilt  νp(nm)=νp(n)+νp(m)

c) Finde eine Fortsetzung νp:{0} der gegebenen Abbildung, die ein Gruppenhomomorphismus ist (wobei ×={0} mit der Multiplikation und mit der Addition versehen ist).

d) Beschreibe den Kern des unter c) beschriebenen Gruppenhomomorphismus.



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