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Kurs:Lineare Algebra/Teil I/53/Klausur mit Lösungen

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Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
Punkte 3 3 3 1 3 1 3 2 3 2 4 4 3 3 2 5 2 6 3 8 64




Aufgabe (3 Punkte)

Definiere die folgenden (kursiv gedruckten) Begriffe.

  1. Der Durchschnitt von Mengen L und M.
  2. Ein Vektorraum V über einem Körper K.
  3. Elementare Zeilenumformungen an einer m×n-Matrix M über einem Körper K.
  4. Die Spur zu einer linearen Abbildung φ:VV auf einem endlichdimensionalen K-Vektorraum V.
  5. Ein Eigenvektor zu einer linearen Abbildung
    φ:VV

    auf einem K-Vektorraum V.

  6. Eine Matrix in jordanscher Normalform.


Lösung

  1. Die Menge
    LM={xxL und xM}

    heißt der Durchschnitt der beiden Mengen.

  2. Unter einem Vektorraum V über K versteht man eine Menge V mit einem ausgezeichneten Element 0V und mit zwei Abbildungen
    +:V×VV,(u,v)u+v,

    und

    K×VV,(s,v)sv=sv,

    derart, dass die folgenden Axiome erfüllt sind (dabei seien r,sK und u,v,wV beliebig):

    1. u+v=v+u,
    2. (u+v)+w=u+(v+w),
    3. v+0=v,
    4. Zu jedem v gibt es ein z mit v+z=0,
    5. r(su)=(rs)u,
    6. r(u+v)=ru+rv,
    7. (r+s)u=ru+su,
    8. 1u=u.
  3. Unter den elementaren Zeilenumformungen versteht man die Manipulationen:
    1. Vertauschung von zwei Zeilen.
    2. Multiplikation einer Zeile mit s0.
    3. Addition des a-fachen einer Zeile zu einer anderen Zeile.
  4. Die lineare Abbildung werde bezüglich einer Basis durch die Matrix M beschrieben. Dann nennt man Spur(M) die Spur von φ.
  5. Ein Element vV, v0, heißt ein Eigenvektor von φ, wenn
    φ(v)=λv

    mit einem gewissen λK gilt.

  6. Eine quadratische Matrix der Form
    (J1000J20000Jk1000Jk),

    wobei die Ji Jordanmatrizen sind, heißt Matrix in jordanscher Normalform.


Aufgabe (3 Punkte)

Formuliere die folgenden Sätze.

  1. Der Satz über die mathematische Struktur der Lösungsmenge eines homogenen linearen Gleichungssystems.
  2. Der Satz über das Signum und Transpositionen.
  3. Der Satz über die Interpolation durch Polynome.


Lösung

  1. Die Menge aller Lösungen eines homogenen linearen Gleichungssystems
    a11x1+a12x2++a1nxn=0a21x1+a22x2++a2nxn=0am1x1+am2x2++amnxn=0

    über einem Körper K ist ein Untervektorraum des Kn

    (mit komponentenweiser Addition und Skalarmultiplikation).
  2. Es sei  M={1,,n}  und sei π eine Permutation auf M. Es sei
    π=τ1τr

    als ein Produkt von r Transpositionen geschrieben. Dann gilt für das Signum die Darstellung

    sgn(π)=(1)r.
  3. Es sei K ein Körper und es seien n verschiedene Elemente a1,,anK und n Elemente b1,,bnK gegeben. Dann gibt es ein Polynom PK[X] vom Grad n1 derart, dass P(ai)=bi für alle i ist.


Aufgabe (3 Punkte)

Erläutere das Konzept der Wohldefiniertheit anhand eines typischen Beispiels.


Lösung erstellen


Aufgabe (1 Punkt)

Professor Knopfloch ist soeben aufgestanden und noch etwas schläfrig. Er setzt sich seine zwei Kontaktlinsen in seine Augen. Beim Frühstück stellt er fest, dass in seinem linken Auge keine Kontaktlinse ist. Er ist sich sicher, dass keine Kontaktlinse verloren ging, jede Kontaklinse landete in einem seiner Augen. Ist die Abbildung, die die Zuordnung an diesem Morgen der Kontaktlinsen zu den Augen beschreibt, surjektiv, injektiv, bijektiv?


Lösung

Die einzige Möglichkeit ist, dass beide Kontaklinsen im rechten Auge gelandet sind. Somit ist die Abbildung nicht injektiv (2 Elemente haben den gleichen Wert), und auch nicht surjektiv, da das linke Auge nicht getroffen wird. Insbesondere ist die Abbildung nicht bijektiv.


Aufgabe (3 Punkte)

Wie viele Teilquadrate mit positiver Seitenlänge gibt es in einem Quadrat der Seitenlänge 5? Die Seiten der Teilquadrate sollen wie im Bild auf dem „Gitter“ liegen, ein einzelner Punkt gelte nicht als Quadrat.


Lösung

Die möglichen Seitenlängen sind 1,2,3,4,5. Ein Unterquadrat ist durch die Lage des Eckes links oben eindeutig bestimmt, man muss bei fixierter Seitenlänge nur berücksichtigen, dass das Teilquadrat ganz im Grundquadrat liegt. Somit gibt es für die Seitenlänge 5 eine Möglichkeit, für die Seitenlänge 4 vier Möglichkeiten, für die Seitenlänge 3 neun Möglichkeiten, für die Seitenlänge 2 16 Möglichkeiten und für die Seitenlänge 1 25 Möglichkeiten. Insgesamt gibt es also

1+4+9+16+25=55

Unterquadrate.


Aufgabe (1 Punkt)

Es sei G eine Gruppe. Zeige, dass

(x1)1=x

für alle  xG  ist.


Lösung

Es ist

xx1=1.

Damit ist x das Inverse zu x1. Damit ist

(x1)1=x.


Aufgabe (3 Punkte)

Eine Firma X besitzt 5 Maschinen vom Typ A und 3 Maschinen vom Typ B, eine andere Firma Y besitzt 2 Maschinen vom Typ A und 4 vom Typ B. A und B stellen unabhängig voneinander das gleiche Produkt her. Firma X braucht zur Herstellung von n Produkten 4 Tage, Firma Y braucht für die selbe Anzahl von Produkten 6 Tage. Welche Maschine ist produktiver?


Lösung

Es sei a die Produktivität der Maschine A und b die Produktivität der Maschine B. Es ergibt sich die Gleichheit

4(5a+3b)=6(2a+4b),

also

20a+12b=12a+24b

bzw.

8a=12b

bzw.

a=32b.

Die Maschine A ist also produktiver als B.


Aufgabe (2 Punkte)

Löse die lineare Gleichung

(4+3i)z=2+5i

über und berechne den Betrag der Lösung.


Lösung

Das Inverse von 4+3i ist

125(43i)=425325i.

Daher ist

z=(425325i)(2+5i)=825+1525+(2025+625)i=23251425i.

Dabei ist

|z|=232+14225=529+19625=72525=295.


Aufgabe (3 Punkte)

Zeige, dass man in 3 den Vektor (19815114) als Linearkombination der beiden Vektoren (411) und (212) erhalten kann.


Lösung

Wir brauchen eine Lösung für die Vektorgleichung

(19815114)=a(411)+b(212).

Die zweite und die dritte Komponente führen auf das lineare GLeichungssystem

Ia+b=15,
IIa2b=114.

Die Differenz III führt auf

3b=129.

Also ist

b=43

und damit

a=15+43=28.

In der Tat ist

28(411)43(212)=(28443(2)15114)=(19815114).


Aufgabe (2 Punkte)

Es sei K ein Körper und  n.  Zeige, dass die Menge der Diagonalmatrizen ein Untervektorraum im Raum aller n×n-Matrizen über K ist und bestimme seine Dimension.


Lösung

Zu zwei Diagonalmatrizen

(a1000a20000an1000an) und (b1000b20000bn1000bn)

und Skalare s,tK ist auch

s(a1000a20000an1000an)+t(b1000b20000bn1000bn)=(sa1+tb1000sa2+tb20000san1+tbn1000san+tbn)

ebenfalls eine Diagonalmatrix, daher liegt ein Untervektorraum vor. Die Diagonalmatrizen Di, 1in, deren i-ter Diagonaleintrag eine 1 ist und die sonst überall Nulleinträge haben, bilden offenbar eine Basis des Raumes der Diagonalmatrizen. Daher ist die Dimension gleich n.


Aufgabe (4 (1+1+2) Punkte)

Die Zeitungen A,B und C verkaufen Zeitungsabos und konkurrieren dabei um einen lokalen Markt mit 100000 potentiellen Lesern. Dabei sind innerhalb eines Jahres folgende Kundenbewegungen zu beobachten.

  1. Die Abonnenten von A bleiben zu 80% bei A, 10% wechseln zu B, 5% wechseln zu C und 5% werden Nichtleser.
  2. Die Abonnenten von B bleiben zu 60% bei B, 10% wechseln zu A, 20% wechseln zu C und 10% werden Nichtleser.
  3. Die Abonnenten von C bleiben zu 70% bei C, niemand wechselt zu A, 10% wechseln zu B und 20% werden Nichtleser.
  4. Von den Nichtlesern entscheiden sich je 10% für ein Abonnement von A,B oder C, die übrigen bleiben Nichtleser.


a) Erstelle die Matrix, die die Kundenbewegungen innerhalb eines Jahres beschreibt.


b) In einem bestimmten Jahr haben alle drei Zeitungen je 20000 Abonnenten und es gibt 40000 Nichtleser. Wie sieht die Verteilung ein Jahr später aus?


c) Die drei Zeitungen expandieren in eine zweite Stadt, wo es bislang überhaupt keine Zeitungen gibt, aber ebenfalls 100000 potentielle Leser. Wie viele Leser haben dort die einzelnen Zeitungen (und wie viele Nichtleser gibt es noch) nach drei Jahren, wenn dort die gleichen Kundenbewegungen zu beobachten sind?


Lösung


a) Die Matrix, die die Kundenbewegungen (in der Reihenfolge A,B,C und Nichtleser) beschreibt, ist

(0,80,100,10,10,60,10,10,050,20,70,10,050,10,20,7).


b) Die Kundenverteilung nach einem Jahr zur Ausgangsverteilung (20000,20000,20000,40000) ist

(0,80,100,10,10,60,10,10,050,20,70,10,050,10,20,7)(20000200002000040000)=(22000200002300035000).


c) Die Ausgangsverteilung ist (0,0,0,100000), daher ist die Verteilung nach einem Jahr gleich (10000,10000,10000,70000).

Nach zwei Jahren ist die Kundenverteilung

(0,80,100,10,10,60,10,10,050,20,70,10,050,10,20,7)(10000100001000070000)=(16000150001650052500).

Nach drei Jahren ist die Kundenverteilung

(0,80,100,10,10,60,10,10,050,20,70,10,050,10,20,7)(16000150001650052500)=(12800+1500+52501600+9000+1650+5250800+3000+11550+5250800+1500+3300+36750)=(19550175002060042350).


Aufgabe (4 Punkte)

Beweise das Injektivitätskriterium für eine lineare Abbildung.


Lösung

Wenn die Abbildung injektiv ist, so kann es neben  0V  keinen weiteren Vektor  vV  mit  φ(v)=0  geben. Also ist  φ1(0)={0}
Es sei umgekehrt  kernφ=0  und seien  v1,v2V  gegeben mit  φ(v1)=φ(v2).  Dann ist wegen der Linearität

φ(v1v2)=φ(v1)φ(v2)=0.

Daher ist  v1v2kernφ  und damit  v1=v2


Aufgabe (3 Punkte)

Drücke die Vektoren u1,u2 der Dualbasis zur Basis u1=(13),u2=(25) im 2 als Linearkombinationen bezüglich der Standarddualbasis e1,e2 aus.


Lösung

Wir invertieren die Matrix (1235).

(1235) (1001)
(12011) (1031)
(1201) (10311111)
(1001) (511211311111)

Daher ist

u1=511e1+211e2

und

u2=311e1111e2.


Aufgabe (3 Punkte)

Finde ganze Zahlen a,b,c,d,e,f derart, dass die Determinante der Matrix

(61015abcdef)

gleich 1 ist.


Lösung

Eine solche Matrix ist

(61015110011).


Aufgabe (2 Punkte)

Es stehen zwei Eimer ohne Markierungen zur Verfügung, ferner eine Wasserquelle. Der eine Eimer hat ein Fassungsvermögen von 5 und der andere ein Fassungsvermögen von 8 Litern. Zeige, dass man allein durch Auffüllungen, Ausleerungen und Umschüttungen erreichen kann, dass in einem Eimer genau ein Liter Wasser enthalten ist.


Lösung

Die folgende Kette von Inhaltspaaren kann man bei den gegebenen Möglichkeiten offensichtlich erreichen.

(0,0),(5,0),(0,5),(5,5),(2,8),(2,0),(0,2),(5,2),(0,7),(5,7),(4,8),(4,0),(0,4),(5,4),(1,8),(1,0).


Aufgabe (5 Punkte)

Zeige, dass im Polynomring K[X] über einem Körper K jedes Ideal ein Hauptideal ist.


Lösung

Es sei I ein von 0 verschiedenes Ideal in K[X]. Betrachte die nichtleere Menge

{grad(P)PI,P0}.

Diese Menge hat ein Minimum  m,  das von einem Element FI, F0, herrührt, sagen wir  m=grad(F).  Wir behaupten, dass  I=(F)  ist. Die Inklusion ist klar. Zum Beweis von sei  PI  gegeben. Aufgrund von Satz 19.4 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025)) gilt

P=FQ+R mit grad(R)<grad(F) oder R=0.

Wegen  RI  und der Minimalität von grad(F) kann der erste Fall nicht eintreten. Also ist  R=0  und P ist ein Vielfaches von F.


Aufgabe (2 Punkte)

Bestimme die Eigenwerte der reellen Matrix

(1234).


Lösung

Das charakteristische Polynom ist

det((X00X)(1234))=det(X123X4)=(X1)(X4)6=X25X2.

Die Nullstellen davon sind

x12=±25+8+52=±33+52,

das sind zugleich die Eigenwerte.


Aufgabe (6 (1+2+1+2) Punkte)

Eine n×n-Matrix M heißt nebendiagonalisierbar, wenn sie ähnlich zu einer Matrix der Form

(000d100d200d300dn00)

ist.


a) Man gebe ein Beispiel für eine reelle 2×2-Matrix, die diagonalisierbar, aber nicht nebendiagonalisierbar ist.

b) Man gebe ein Beispiel für eine reelle 2×2-Matrix (nicht die Nullmatrix), die sowohl diagonalisierbar als auch nebendiagonalisierbar ist.

c) Man gebe ein Beispiel für eine reelle 2×2-Matrix, die nicht diagonalisierbar, aber nebendiagonalisierbar ist.

d) Man gebe ein Beispiel für eine reelle 2×2-Matrix, die weder diagonalisierbar noch nebendiagonalisierbar ist.


Lösung


a) Die Identität wird bezüglich jeder Basis durch die Einheitsmatrix beschrieben, insbesondere nie durch eine Nebendiagonalmatrix.

b) Wir betrachten die Matrix

(0110),

die in Nebendiagonalform ist. Es ist (11) ein Eigenvektor zum Eigenwert 1 und (11) ein Eigenvektor zum Eigenwert 1, die Matrix ist also diagonalisierbar.

c) Wir betrachten die Matrix

(0110),

die in Nebendiagonalform ist. Das charakteristische Polynom ist X2+1, das hat reell keine Nullstellen und dami ist die Matrix nicht diagonalisierbar.

d) Wir betrachten eine Drehung um 30 Grad, diese ist nicht diagonalisierbar. Nehmen wir an, sie wäre nebendiagonalisierbar, und eine beschreibende Matrix wäre

(0ab0).

Wegen

(0ab0)2=(0ab0)(0ab0)=(ab00ab)

ist die Hintereinanderausführung der Matrix mit sich selbst diagonalisierbar. Das ist aber die Drehung um den doppelten Winkel, also um 60 Grad, diese ist aber auch nicht diagonalisierbar.


Aufgabe (3 Punkte)

Bestimme die Ordnung der Matrix

(0130)

über dem Körper mit 5 Elementen.


Lösung

Es ist

(0130)2=(0130)(0130)=(3003),
(0130)3=(3003)(0130)=(0340)

und

(0130)4=(3003)(3003)=(1001)

und

(0130)8=(1001)(1001)=(1001),

also ist die Ordnung gleich 8.


Aufgabe (8 Punkte)

Es sei E ein affiner Raum über einem K-Vektorraum V und es sei

P1,,Pn

eine endliche Familie von Punkten aus E. Zeige, dass die folgenden Aussagen äquivalent sind:

  1. Die Punkte P1,,Pn sind affin unabhängig.
  2. Für jedes i{1,,n} ist die Vektorfamilie
    PiP1,,PiPi1,PiPi+1,,PiPn

    linear unabhängig.

  3. Es gibt ein i{1,,n} derart, dass die Vektorfamilie
    PiP1,,PiPi1,PiPi+1,,PiPn

    linear unabhängig ist.

  4. Die Punkte P1,,Pn bilden in dem von ihnen erzeugten affinen Unterraum eine affine Basis.


Lösung

Von (1) nach (2). Es sei i0 fixiert. Nehmen wir an, dass die Vektoren Pi0Pi, ii0 linear abhängig sind. Dann gibt es ein

ji0

derart, dass sich Pi0Pj als Linearkombination der anderen Vektoren darstellen lässt. Es gilt also

Pi0Pj=ii0,jciPi0Pi.

Dann ist

Pj=Pi0+Pi0Pj=Pi0+ii0,jciPi0Pi=Pi0+(1ii0,jci)Pi0Pi0+ii0,jciPi0Pi=ijciPi

mit

ci0=1ii0,jci.

Somit liegen zwei verschiedene baryzentrische Kombinationen des gleichen Punktes vor im Widerspruch zur affinen Unabhängigkeit.

Von (2) nach (3) ist eine Abschwächung (wenn die Punktmenge leer ist, so sind alle vier Bedingungen wahr).

Von (3) nach (4). Die Familie

PiP1,,PiPi1,PiPi+1,,PiPn

ist linear unabhängig, daher eine Basis des davon erzeugten Untervektorraums. Daher ist P1,,Pn nach Definition eine affine Basis des von (Ihnen erzeugten Unterraums.

Von (4) nach (1). Seien

i=1naiPi=i=1nbiPi

zwei baryzentrische Kombinationen, also

Pi0+ii0aiPi0Pi=Pi0+ii0biPi0Pi

und damit

ii0(aibi)Pi0Pi=0.

Weil P1,,Pn eine affine Basis des von Ihnen erzeugten Raumes bilden, ist die Familie Pi0Pi,ii0, linear unabhängig in V und daher gilt ai=bi.