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Kurs:Singularitätentheorie (Osnabrück 2019)/Arbeitsblatt 19

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Man gebe für die Ringe der zweidimensionalen ADE-Singularitäten jeweils eine Primidealkette der Länge 2 an.



Man gebe für den Ring K[X,Y,Z,W]/(XYZW) eine Primidealkette der Länge 3 an.



Es sei R ein kommutativer Ring von endlicher Krulldimension d. Zeige, dass die Krulldimension des Polynomrings R[X] mindestens d+1 ist.



Betrachte  X2+Y2[X,Y].  Die Nullstellenmenge  V(X2+Y2)2  besteht aus dem einzigen Punkt (0,0), durch die eine Gleichung geht also die Dimension von 2 auf 0 runter. Warum widerspricht das nicht dem Krullschen Hauptidealsatz?



Es sei K ein Körper und  𝔪=(X1a1,X2a2,,Xnan)K[X1,,Xn]  ein Punktideal im Polynomring. Zeige, dass die Höhe von 𝔪 gleich n ist.



Es sei K ein Körper und  𝔪K[X1,,Xn]  ein maximales Ideal im Polynomring. Zeige, dass es eine endliche Körpererweiterung  KL  und ein Punktideal

𝔫=(X1b1,,Xnbn)L[X1,,Xn]

derart gibt, dass

𝔪=𝔫K[X1,,Xn]

ist.



Begründe, dass  K[x,y]K[x,y,z]/(xyzn)  endlich ist. Wie sieht es über K[x,z] bzw. K[y,z] aus?



Begründe, dass  K[y,z]K[x,y,z]/(x2+yz2+zm+1)  endlich ist. Wie sieht es über K[x,y] bzw. K[x,z] aus?



Es sei  RS  eine endliche Ringerweiterung und  fS  ein Nichtnullteiler. Zeige, dass R(f) nicht das Nullideal ist.



Es sei R ein kommutativer Ring. Zeige, dass  RR[X]/(X2)=:S  eine endliche Ringerweiterung ist und dass die Restklasse  [X]S  nicht 0 ist, dass aber R([X]) das Nullideal ist.



Zeige, dass

K[X+Y]K[X,Y]/(XY)

endlich ist.



  1. Zeige, dass
    K[X+Y,Z]K[X,Y,Z]/(XY,XZ)

    endlich ist.

  2. Zeige, dass X+Y und Z algebraisch unabhängige Elemente in K[X,Y,Z]/(XY,XZ) sind.
  3. Bestimme für die beiden minimalen Primideale (X) und (Y,Z) die Durchschnitte mit K[X+Y,Z].



Zeige durch ein Beispiel, dass Korollar 19.8 nicht gilt, wenn man beliebige Nenneraufnahmen erlaubt.



Zeige durch ein Beispiel, dass Korollar 19.8 nicht gilt, wenn man Algebren betrachtet, die nicht vom endlichen Typ sind.



Es sei (R,𝔪) ein noetherscher lokaler Ring und M ein endlich erzeugter R-Modul der Dimension d. Zeige, dass der Limes

limnd!dimR/𝔪(M/𝔪nM)nd

existiert und mit der Hilbert-Samuel-Multiplizität von M übereinstimmt.



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