Lösung
- Eine Familie
von Teilmengen von
heißt Topologie auf
, wenn die folgenden Axiome
erfüllt sind:
- Es ist
und
.
- Sind
und
,
so ist auch
.
- Ist
eine Indexmenge und
für alle
, so ist auch
.
- Das Prämaß
heißt endlich, wenn
-

für alle
ist.
- Eine messbare numerische Funktion
-
heißt integrierbar, wenn die beiden
Integrale
und
endlich sind.
- Eine topologische Karte ist jede
Homöomorphie
-
wobei
und
offen
sind.
- Eine Abbildung
-
mit der Eigenschaft, dass
für jeden Punkt
ist, heißt
(zeitunabhängiges)
Vektorfeld.
- Unter dem euklidischen Halbraum der Dimension
versteht man die Menge
-

mit der
induzierten Topologie.
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Berechne das Volumen des von den drei Vektoren
-
im
erzeugten Parallelotops.
Lösung
Das Parallelotop ist das Bild des Einheitswürfels unter der durch die Matrix
-
gegebenen linearen Abbildung. Nach
Satz 7.2 (Maß- und Integrationstheorie (Osnabrück 2022-2023))
ist sein Volumen gleich dem Betrag der Determinante dieser Matrix. Wir berechnen die Determinante mittels der Regel von Sarrus, d.h. wir betrachten
-
Daher ist
-

Das Volumen ist also
.
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Es sei
ein
endlicher
Maßraum
und
,
,
eine Familie von
messbaren Mengen
mit den zugehörigen Indikatorfunktionen
. Wir betrachten die Abbildung
-
Zeige, dass die Abbildung
-
nicht stetig sein muss. Welche Voraussetzungen aus
Fakt *****
sind erfüllt, welche nicht?
Lösung
Für jedes
ist
-

Wenn z.B.
ein Maßraum ist mit
und die Familie durch
-
gegeben ist, so besitzt die Funktion
eine Sprungstelle in
und ist daher nicht stetig.
Die Bedingung (1) ist erfüllt. Für festes
geht es um die Abbildung
-
Da
nach Voraussetzung messbar ist, ist diese Abbildung messbar.
Die Bedingung (3) ist erfüllt, und zwar mit der konstanten Funktion
. Es ist
aufgrund der vorausgesetzten Endlichkeit des Maßraumes
, und es ist
für jede Indikatorfunktion.
Da die Schlussfolgerung des Satzes nicht gilt, kann die Bedingung (2) nicht generell erfüllt sein.
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Bestimme, ob die beiden Basen des
,
-
die gleiche
Orientierung
repräsentieren oder nicht.
Lösung
Die Vektoren
-
besitzen bezüglich der Standardbasis die Übergangsmatrix
-
deren Determinante ist
-

Daher repräsentiert diese Basis die Standardorientierung.
Die Vektoren
-
besitzen bezüglich der Standardbasis die Übergangsmatrix
-
deren Determinante ist
-

Daher repräsentiert diese Basis ebenfalls die Standardorientierung, und damit repräsentieren beide Basen die gleiche Orientierung.
Lösung
Wir arbeiten mit der Beschreibung
-

- Die Abbildung
-
ist als Abbildung in den
stetig differenzierbar und das Bild liegt auf
. Daher ist sie auch als Abbildung nach
stetig differenzierbar. Die Surjektivität wird in (2) mitbewiesen.
- Wir betrachten die Abbildung
-
Diese ist als Einschränkung einer bijektiven linearen Abbildung des
stetig differenzierbar und injektiv und landet
(aufgrund der expliziten Gleichungen)
in der Tat in
. Sie ist auch surjektiv, da man direkt die Umkehrabbildung
-
angeben kann. Da die trigonometrische Parametrisierung des Einheitskreisen surjektiv ist, folgt, dass auch die in (1) angegebene Abbildung surjektiv ist.
Es sei
der Torus und
die
Einheitssphäre.
a) Zeige, dass durch
-
eine stetige Abbildung gegeben ist.
b) Zeige, dass
surjektiv ist.
c) Beschreibe die Fasern von
.
d) Erläutere die Abbildung
unter Verwendung einer Skizze.
Lösung
a) Wir zeigen zunächst, dass die Abbildung in der Tat auf der Sphäre landet, d.h. wir müssen zeigen, dass die Summe der Quadrate der drei Einträge gleich
ist. Ohne Berücksichtigung des Vorfaktors ist dies

c) Die Berechnung der Faser über dem Nordpol
führt zu den Bedingungen
-

Daher muss jeweils ein Faktor gleich
sein. Bei
-

sind bei beliebigem
beide Bedingungen erfüllt, ebenso sind bei
-

und beliebigem
beide Bedingungen erfüllt. Dabei ist wegen
-

bzw. wegen
-

die dritte Komponente gleich
. Bei
und
muss
-

sein. Die verbleibende Möglichkeit ist
und
,
doch dabei ist die dritte Komponente gleich
.
d) Der Winkel
definiert den Punkt
-

auf dem durch
gegebenen Großreis. Der Nordpol und
definieren den Halbierungspunkt

Der Bildpunkt
wird auf dem Kreis
mit Mittelpunkt
platziert, der durch den Nordpol und
verläuft und der ganz auf der Sphäre liegt. Daher muss
auf der Ebene liegen, die durch
-

und
gegeben sind. Um mit der trigonometrischen Parametrisierung von
arbeiten zu können, braucht man eine Orthonormalbasis, daher arbeiten wir mit
-
Dies führt insgesamt auf

Berechne das Wegintegral
zu
-
für die
-Differentialform
-

auf dem
.
Lösung
Es ist

Daher ist

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