Zum Inhalt springen

Kurs:Lineare Algebra (Osnabrück 2015-2016)/Teil I/Arbeitsblatt 22/kontrolle

Aus Wikiversity



Die Pausenaufgabe

Bestimme die Eigenwerte, die Eigenräume und die geometrischen Vielfachheiten zur Matrix

(200013130001).




Übungsaufgaben

Bestimme den Eigenraum und die geometrische Vielfachheit zu 2 zur Matrix

(213507938).



Aufgabe * Aufgabe 22.3 ändern

Es sei K ein Körper und es sei V ein endlichdimensionaler K-Vektorraum. Es sei

φ:VV

eine lineare Abbildung. Zeige, dass es maximal dimK(V) viele Eigenwerte zu φ gibt.



Man gebe zu einem  aK  und einem m, 1mn, eine n×n-Matrix über K an, deren einziger Eigenwert a mit geometrischer Vielfachheit m ist.



Es sei  MMatn(K)  eine Matrix mit n (paarweise) verschiedenen Eigenwerten. Zeige, dass die Determinante von M das Produkt der Eigenwerte ist.



Es sei

MMatn(K)

eine Matrix mit n (paarweise) verschiedenen Eigenwerten. Zeige, dass die Spur von M die Summe der Eigenwerte ist.



Zeige, dass die Matrix

(0110)

über diagonalisierbar ist.



Es sei K ein Körper und es sei V ein endlichdimensionaler K-Vektorraum. Es sei

φ:VV

eine lineare Abbildung und  λK.  Zeige, dass der Exponent, mit dem Xλ im Minimalpolynom zu φ vorkommt, sowohl kleiner als auch größer als die geometrische Vielfachheit von λ sein kann.



Zeige, dass die Matrix

(2305)

über diagonalisierbar ist und bestimme eine Basis aus Eigenvektoren. Führe den Basiswechsel explizit durch, der zu einer beschreibenden Diagonalmatrix führt.



Zeige, dass die Matrix

(610024007)

über diagonalisierbar ist und bestimme eine Basis aus Eigenvektoren. Führe den Basiswechsel explizit durch, der zu einer beschreibenden Diagonalmatrix führt.



Es sei M eine invertierbare Matrix über K. Zeige, dass M genau dann diagonalisierbar ist, wenn die inverse Matrix M1 diagonalisierbar ist.







Es sei φ:VV ein diagonalisierbarer Endomorphismus auf dem endlichdimensionalen K-Vektorraum V und sei  PK[X]  ein Polynom. Zeige, dass P(φ) ebenfalls diagonalisierbar ist.



Es sei M eine diagonalisierbare Matrix. Zeige, dass das Minimalpolynom von M die Form

(Xλ1)(Xλk)

mit verschiedenen λi besitzt.

Die Umkehrung der vorstehenden Aufgabe gilt ebenfalls, siehe Aufgabe 28.2.



Aufgaben zum Abgeben

Es seien V1,,Vn endlichdimensionale Vektorräume über dem Körper K und

φi:ViVi

lineare Abbildungen und es sei

φ=φ1××φn:V1××VnV1××Vn

die Produktabbildung. Zeige, dass φ genau dann diagonalisierbar ist, wenn dies für alle φi gilt.



Es sei K ein Körper und es sei V ein endlichdimensionaler K-Vektorraum. Es sei

φ:VV

eine lineare Abbildung und

φ:VV

die duale Abbildung. Zeige, dass φ genau dann diagonalisierbar ist, wenn φ diagonalisierbar ist.



Zeige, dass die Matrix

(0110)

über diagonalisierbar ist, nicht aber über . Führe die Diagonalisierung über durch.



Zeige, dass die Matrix

(0110)

über dem Körper mit zwei Elementen 𝔽2 nicht diagonalisierbar ist.


<< | Kurs:Lineare Algebra (Osnabrück 2015-2016)/Teil I | >>

PDF-Version dieses Arbeitsblattes

Zur Vorlesung (PDF)