Lösung
- Zwei
topologische Räume
und
heißen homöomorph, wenn es eine
bijektive
stetige Abbildung
-
gibt, deren
Umkehrabbildung
ebenfalls stetig ist.
- Die Menge
-

nennt man das Gitter zum Gitterpunktabstand
. Das durch
-

für
definierte Maß heißt das Gittermaß zum Gitterabstand
.
- Man nennt
-
![{\displaystyle {}P={\left\{a_{1}v_{1}+\cdots +a_{n}v_{n}\mid a_{i}\in [0,1]\right\}}\,}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/0e72c9f12db01bdf6276ff3ac49e53bb7ed0f0cd)
das von den
erzeugte Parallelotop.
- Der Tangentialraum
besteht aus allen Äquivalenzklassen von tangential äquivalenten differenzierbaren Wegen durch diesen Punkt.
- Zwei
Basen
und
heißen orientierungsgleich, wenn die
Determinante
ihrer
Übergangsmatrix
positiv
ist.
- Die äußere Ableitung von
wird lokal auf einer Karte, auf der
die Gestalt
-

besitzt, durch
-

definiert.
Lösung
- Es seien
-
endliche
Maßräume
gegeben. Dann gibt es genau ein
(
-endliches)
Maß
auf der
Produkt-
-
Algebra
, das für alle messbaren Quader
(deren Seiten endliches Maß besitzen)
den Wert
-

besitzt.
- /Fakt
- /Fakt
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Die Grundfläche eines Kochtopfes sei eine Kreisscheibe mit Radius
cm, der Topf sei
cm hoch und auf die Höhe von
cm mit Wasser gefüllt. Eine Kartoffel wird in den Topf geworfen und taucht voll unter, wobei das Wasser auf eine Höhe von
cm ansteigt.
a) Berechne das Volumen der Kartoffel
(rechne mit
; Einheit nicht vergessen)!
b) Welche maßtheoretischen Gesetzmäßigkeiten wurden bei der Berechnung von a) verwendet?
c) Handelt es sich um eine große oder um eine kleine Kartoffel?
Lösung
a) Das Wasser steigt um
cm, daher ist das Volumen der Kartoffel gleich
-

(in Kubikzentimetern).
b) Es wurde dabei die Formel für die Kreisfläche
(für die Grundfläche des Topfes), die Produktformel für das Maß einer Produktmenge und das Additivitätsprinzip für disjunkte Teilmengen angewendet.
c) Wegen
ist die Kartoffel volumengleich zu einem Würfel, dessen Kantenlänge größer als
cm ist. Die Kartoffel ist also ziemlich groß.
Es sei
-
eine
integrierbare Funktion.
Zeige, dass es zu jedem
ein
derart gibt, dass
-

ist
Lösung
Zeige, dass die drei eindimensionalen Mannigfaltigkeiten
-
paarweise nicht homöomorph sind.
Lösung
Als abgeschlossene beschränkte Teilmenge des
ist der Einheitskreis kompakt
(Satz von Heine-Borel). Die reelle Gerade
und
sind hingegen nicht kompakt, da sie unbeschränkte Teilmengen von
sind. Also ist
.
Die reelle Gerade ist zusammenhängend, wie aus dem
Zwischenwertsatz
folgt. Dagegen ist
nicht zusammenhängend, da man
-
![{\displaystyle {}\mathbb {R} _{+}=(\mathbb {R} \setminus \{0\})\cap [0,\infty ]=(\mathbb {R} \setminus \{0\})\cap \,]0,\infty ]\,}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/c108b1296375d526ae172f3c1bc892b9c7ce2e24)
schreiben kann, sodass man eine sowohl offene als auch abgeschlossene nichtleere Teilmenge erhält. Also ist
.
Lösung
Es sei
ein Punkt und
eine offene Kartenumgebung zusammen mit einer Karte
-
wobei
die offene Kugel mit Mittelpunkt
und Radius
sei und wobei
gelte. Für
betrachten wir
-
Es ist also
die Kugeloberfläche mit Mittelpunkt
und Radius
,
ist darin der durch
definierte „Äquator“ u.s.w. Man erhält
aus
, indem man zusätzlich noch
setzt. Daher liegt eine absteigende Kette von abgeschlossenen Teilmengen
-
vor
(
besteht aus den beiden Punkten
).
Wir fassen
als die Faser über dem Nullpunkt der Abbildung
-
auf. Die Jacobimatrix dieser Abbildung ist
-
Der Rang dieser Matrix ist nur bei
kleiner als
, ein solcher Punkt liegt also nicht auf
. Das bedeutet, dass die Abbildung
in der Faser
regulär ist, sodass
aufgrund des Satzes über implizite Abbildungen eine abgeschlossene Untermannigfaltigkeit von
der Dimension
ist.
Wir setzen nun
für
und
. Da die
kompakt sind, sind die
auch abgeschlossene Teilmengen in
. Da die Bedingung für eine abgeschlossene Mannigfaltigkeit eine lokale Eigenschaft ist, handelt es sich um abgeschlossene Untermannigfaltigkeiten von
.
Zeige, dass die Menge
-

eine zweidimensionale kompakte differenzierbare Mannigfaltigkeit ist.
Lösung
Wir betrachten die differenzierbare Abbildung
-
Die Menge
ist die Faser von
über
. Es ist
-
Diese Ableitung ist nur bei
gleich
, und dies ist kein Punkt von
, sodass
in jedem Punkt von
regulär ist. Daher liegt nach dem Satz über implizite Abbildungen eine zweidimensionale Mannigfaltigkeit vor.
Als Faser einer stetigen Abbildung ist
eine abgeschlossene Teilmenge von
. Ferner ist
beschränkt. Für
ist nämlich
, da andernfalls
wäre. Dies impliziert die Kompaktheit.
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Wir betrachten die Abbildung
-
Berechne die Matrix der Abbildung
-
im Punkt
bezüglich einer geeigneten Basis.
Lösung
Die Jacobimatrix von
ist allgemein
-
Für den Punkt
liegt daher die Jacobimatrix
-
vor. Diese Matrix beschreibt die lineare Abbildung
-
bezüglich der Standardbasen. Wir bestimmen die Matrixdarstellung für die Abbildung
-
bezüglich der Basen
,
(links)
und
(rechts).
Dazu müssen wir die Bilder dieser Dachprodukte ausrechnen. Es ist


und

Die beschreibende Matrix ist also
-
Lösung
Es sei
ein offenes Kartengebiet mit der Karte
-
Wir können davon ausgehen, dass
der Nullpunkt ist und das
der offene Ball mit Radius
ist. Es sei
-
ein Diffemorphismus, der auf
die Identität ist und der
auf
abbildet. Eine solche Abbildung erhält man, wenn man mit der Funktion
-
mit
-

die Punkte streckt. Dabei kann man das Bild des Diffeomorphismus
, also
, als
-

auffassen, wobei die größere Menge eine Mannigfaltigkeit mit dem Rand
ist. Es sei
die Mannigfaltigkeit, die entsteht, wenn man
durch
ersetzt. Die Sphäre wird dabei zum Rand von
. Den Diffeomorphismus
man man zu einem Diffeomorphismus
-
fortsetzen, da auf dem offenen Übergang
die Identität vorliegt.
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