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Kurs:Grundkurs Mathematik/Teil II/17/Klausur mit Lösungen

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Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
Punkte 3 3 4 9 3 3 5 6 7 2 2 8 2 8 65




Aufgabe (3 Punkte)

Definiere die folgenden (kursiv gedruckten) Begriffe.

  1. Eine Gerade in Punktvektorform im Kn.
  2. Die beschreibende Matrix zu einer linearen Abbildung
    φ:KnKm

    bezüglich der Standardbasen.

  3. Eine Äquivalenzrelation auf einer Menge M.
  4. Ein Dedekindscher Schnitt.
  5. Der trigonometrische Punkt P(α) zu einem Winkel α.
  6. Ein endlicher Wahrscheinlichkeitsraum.


Lösung

  1. Unter einer Geraden in Punktvektorform versteht man einen affinen Unterraum  GKn  der Form
    G=P+Kv={P+svsK}

    mit einem von 0 verschiedenen Vektor vKn und einem Aufpunkt PKn.

  2. Die m×n-Matrix
    M=(aij)ij,

    wobei aij die i-te Koordinate von φ(ej) bezüglich der Standardbasis ei des Km ist, heißt die beschreibende Matrix zu φ.

  3. Eine Äquivalenzrelation auf einer Menge M ist eine Relation, die die folgenden drei Eigenschaften besitzt (für beliebige x,y,zM).
    1. xx.
    2. Aus xy folgt yx.
    3. Aus xy und yz folgt xz.
  4. Unter einem Dedekindschen Schnitt versteht man ein Paar (A,B) bestehend aus Teilmengen der rationalen Zahlen, die folgende Eigenschaften erfüllen.
    1. A und B sind nicht leer.
    2. AB=,

      d.h. es liegt eine Zerlegung der Menge aller rationalen Zahlen in zwei Teilmengen vor.

    3. Für jedes xA und jedes yB ist  x<y
    4. Zu xA gibt es ein xA mit  x>x
  5. Zu einem Winkel α (im Bogenmaß) nennt man denjenigen Punkt auf dem Einheitskreis, den man erreicht, wenn man sich auf dem Kreis in (1,0) startend gegen der Uhrzeigersinn auf dem Kreisbogen α lange bewegt, den trigonometrischen Punkt P(α) zu diesem Winkel.
  6. Unter einem endlichen Wahrscheinlichkeitsraum versteht man eine endliche Menge M zusammen mit einer fixierten diskreten Wahrscheinlichkeitsdichte f:M0.


Aufgabe (3 Punkte)

Formuliere die folgenden Sätze.

  1. Der Satz über die Exponentialreihe.
  2. Die Additionstheoreme für die trigonometrischen Funktionen.
  3. Der Satz über die vollständige Unabhängigkeit im Produktraum.


Lösung

  1. Für die Exponentialfunktion zur Basis e gilt die Darstellung
    ex=k=0xkk!.
  2. Für die trigonometrischen Funktionen
    ,xcosx,

    und

    ,xsinx,

    gelten die Additionstheoreme

    cos(x+y)=cosxcosysinxsiny

    und

    sin(x+y)=sinxcosy+cosxsiny.
  3. Es seien (M1,P1),,(Mn,Pn) endliche Wahrscheinlichkeitsräume und
    M=M1××Mn

    der Produktraum. Es seien Ereignisse E1M1, E2M2, ... , EnMn gegeben und es seien Ei~ die zugehörigen Zylindermengen im Produktraum, also

    Ei~=M1××Mi1×Ei×Mi+1××Mn=pi1(Ei).

    Dann sind die Ereignisse E1~,,En~

    vollständig unabhängig.


Aufgabe (4 Punkte)

Beweise das Eliminationslemma für ein inhomogenes lineares Gleichungssystem in n Variablen über einem Körper K.


Lösung

Durch Umnummerieren kann man  x=x1  erreichen. Es sei G die Gleichung

ax1+i=2naixi=b

(mit a0) und H die Gleichung

cx1+i=2ncixi=d.

Dann hat die Gleichung

H=HcaG

die Gestalt

i=2n(cicaai)xi=dcab,

in der x1 nicht mehr vorkommt. Wegen  H=H+caG  sind die Gleichungssysteme äquivalent.


Aufgabe (9 (1+1+7) Punkte)

Aus den Rohstoffen R1,R2 und R3 werden verschiedene Produkte P1,P2,P3,P4 hergestellt. Die folgende Tabelle gibt an, wie viel von den Rohstoffen jeweils nötig ist, um die verschiedenen Produkte herzustellen (jeweils in geeigneten Einheiten).

R1 R2 R3
P1 6 2 3
P2 4 1 2
P3 0 5 2
P4 2 1 5


a) Erstelle eine Matrix, die aus einem Vierertupel von Produkten die benötigten Rohstoffe berechnet.


b) Die folgende Tabelle zeigt, wie viel von welchem Produkt in einem Monat produziert werden soll.

P1 P2 P3 P4
6 4 7 5

Welche Rohstoffmengen werden dafür benötigt?


c) Die folgende Tabelle zeigt, wie viel von welchem Rohstoff an einem Tag angeliefert wird.

R1 R2 R3
12 9 13

Welche Produkttupel kann man daraus ohne Abfall produzieren?


Lösung

a) Die Matrix ist

(640221513225),

da in der i-ten Spalte die für das i-te Produkt benötigte Rohstoffmenge stehen muss.

b) Die benötigte Rohstoffmenge ist

(640221513225)(6475)=(36+16+1012+4+35+518+8+14+25)=(625665).

c) Es geht um das lineare Gleichungssystem

(640221513225)(xyzw)=(6x+4y+2w2x+y+5z+w3x+2y+2z+5w)=(12913),

das wir zunächst ohne Berücksichtigung der Tatsache lösen, dass nur nichtnegative Tupel sinnvoll interpretiert werden können. Wir ziehen vom 5-fachen der dritten Zeile das Doppelte der zweiten Zeile ab und erhalten

(6x+4y+2w2x+y+5z+w11x+8y+23w)=(12947).

Jetzt ziehen wir von der dritten Zeile das Doppelte der ersten Zeile ab und erhalten

(6x+4y+2w2x+y+5z+wx+19w)=(12923).

Mit

w=0

erhalten wir die eindeutige Lösung

x=23,
y=3+692=752

und

z=9515752+465=1875+9210=72.

Mit

x=0

erhalten wir die eindeutige Lösung

w=2319,
y=32338=9138

und

z=95159138152319=3429146190=205190=4138.

Alle Lösungen des linearen Gleichungssystems haben somit die Form

(0913841382319)+s((23752720)(0913841382319))

mit  s

Wir berücksichtigen jetzt noch, dass von diesen Lösungen des linearen Gleichungssystems nur diejenigen sinnvoll interpretiert werden können, bei denen von jedem Produkt eine nichtnegative Menge produziert wird. Dies ergibt vier Abschätzungen, die Bedingungen an s festlegen. Wegen der ersten Zeile muss  s0  sein und damit ist auch die vierte Zeile erfüllt. Die zweite Zeile führt auf die Bedingung

9138+s(7529138)=9138+s(133438)0,

also

s911334.

Die dritte Zeile führt auf die Bedingung

4138+s(724138)=4138+s(9238)0,

also

s4192.

Damit alle Einträge nichtnegativ sind, muss der Parameter aus

0s911334

gewählt werden. Die aus den gegebenen Rohstoffmengen produzierbare Tupel sind also

(0913841382319)+s((23752720)(0913841382319))

mit  s[911334,0]


Aufgabe (3 Punkte)

Für ein doppelverpacktes Geschenk soll eine würfelförmige Schachtel in eine etwas größere würfelförmige Schachtel hineingelegt werden. Bestimme auf unterschiedliche Arten, wie viele Möglichkeiten es dafür gibt.


Lösung

Wir denken uns den größeren Würfel fest.

Es gibt 6 Möglichkeiten, auf dem kleineren Würfel eine Seite auszusuchen, die der Boden sein soll. Wenn dies festgelegt ist, so gibt es noch 4 Drehmöglichkeiten, wie der Würfel zu platzieren ist. Dies sind 24 Möglichkeiten.

Es gibt 8 Möglichkeiten, auf dem kleineren Würfel eine Ecke auszusuchen, die mit einer fixierten Ecke der größeren Würfelschachtel deckungsgleich werden soll. Wenn dies festgelegt ist, so gibt es noch 3 Drehmöglichkeiten, wie der Würfel zu platzieren ist. Dies sind 24 Möglichkeiten

Es gibt 12 Möglichkeiten, auf dem kleineren Würfel eine Kante auszusuchen, die mit einer fixierten Kante der größeren Würfelschachtel deckungsgleich werden soll. Wenn dies festgelegt ist, so gibt es noch 2 Drehmöglichkeiten, wie der Würfel zu platzieren ist. Dies sind 24 Möglichkeiten


Aufgabe (3 Punkte)

Bestimme das inverse Element zu 35 in /(101).


Lösung

Der euklidische Algorithmus liefert

101=235+31,
35=131+4,
31=74+3,
4=13+1.

Somit ist

1=413=41(3174)=84131=8(3531)131=835931=8359(101235)=26359101.

Daher ist 26 das inverse Element zu 35 in /(101).


Aufgabe (5 Punkte)

Vergleiche

3+10 und 5+7.


Lösung

Wir fragen uns, ob

3+10>5+7

ist. Dies ist, da das Quadrieren von positiven Zahlen eine Äquivalenzumformung für die Größenbeziehung ist, äquivalent zu

3+10+230=(3+10)2>(5+7)2=5+7+235.

Dies ist durch Subtraktion mit 12 äquivalent zu

1+230>235.

Durch Quadrieren ist dies äquivalent zu

1+430+430=(1+230)2>435=140.

Dies ist äquivalent zu

430>19.

Quadrieren liefert

480=1630>192=361,

was stimmt. Also ist

3+10>5+7.


Aufgabe (6 Punkte)

Untersuche die Folge

xn=nn+1n

auf Konvergenz.


Lösung

Wir behaupten, dass die Folge gegen 12 konvergiert. Zunächst haben wir die Abschätzung

nn+1n=n(n+1)n=n2+nnn2+n+14n=(n+12)2n=n+12n=12.

Es sei nun  α<12  fixiert. Wir zeigen, dass die Folgenglieder für n hinreichend groß oberhalb von α liegen. Es ist

(12α)>0

und somit gilt für n hinreichend groß die Abschätzung

(12α)nα2.

Für solche n ist dann auch

n2+nn2+2αn+α2=(n+α)2.

Also hat man für diese Folgenglieder die Abschätzung

nn+1n=n2+nn(n+α)2n=n+αn=α.

Daraus folgt die Behauptung.


Aufgabe (7 (1+3+3) Punkte)

Wir beschreiben eine Konstruktion von ineinander enthaltenen Intervallen, und gehen vom Einheitsintervall [0,1] aus. Das Intervall wird in zehn gleichlange Teilintervalle zerlegt und davon nehmen wir das achte Teilintervall. Das entstehende Intervall teilen wir ebenfalls in zehn gleichlange Teilintervalle und nehmen davon wieder das achte Teilintervall. Dieser Teilungsprozess wird unendlich oft durchgeführt, wobei eine Folge von Intervallen In, n, entsteht (I0 ist das Einheitsintervall, das als Startintervall dient).

  1. Bestimme die Intervallgrenzen des Intervalls, das im zweiten Schritt konstruiert wird.
  2. Erstelle eine Formel, die die untere und die obere Intervallgrenze des Intervalls In, n, ausdrückt.
  3. Es gibt genau eine rationale Zahl c, die in jedem Intervall In enthalten ist. Bestimme c als Bruch.


Lösung

  1. Das zweite Intervall ist [77100,78100].
  2. Die n-te untere Intervallgrenze ist
    an=i=1n710i

    und die n-te obere Intervallgrenze ist entsprechend, da das n-te Intervall die Länge 110n besitzt,

    bn=an+110n=i=1n710i+110n=i=1n1710i+810n.

    Die Formel für an beweist man durch Induktion über n, bei  n=1  ist sie richtig (bei n=0 auch, da die leere Summe als 0 zu interpretieren ist). Zum Nachweis des Induktionsschrittes kann man vom Intervall

    [an,bn]=[i=1n710i,i=1n710i+110n]

    ausgehen. Die Länge des Folgeintervalls ist ein Zehntel davon, also 110n+1, und da man das achte nehmen muss, muss man 7110n+1 zur alten unteren Grenze dazuaddieren.

  3. Wir behaupten
    c=79.

    Wenn man nämlich die schriftliche Division 7:9 durchführt, so erhält man wegen

    70=79+7,

    dass sämtliche Dezimalziffern nach dem Komma gleich 7 sind. Nach Lemma 41.8 (Grundkurs Mathematik (Osnabrück 2026-2027)) ist daher

    i=0n710i79<i=0n710i+10n.

    Dies bedeutet genau die Zugehörigkeit zu den angegebenen Intervallen.


Aufgabe (2 Punkte)

Es sei

φ(x)=3x27x+5.

Bestimme φ(u22v).


Lösung

Es ist

φ(u22v)=3(u22v)27(u22v)+5=3(u44u2v+4v2)7(u22v)+5=3u412u2v+12v27u2+14v+5.


Aufgabe (2 Punkte)

Es sei

z2+pz+q=0

eine quadratische Gleichung mit  p,q.  Zeige, dass die Koordinaten der Schnittpunkte der Geraden

x+y=p

und des Kreises

x2+y2=p22q

die Lösungen der quadratischen Gleichung sind.


Lösung

Es sei (x,y) ein Schnittpunkt der Geraden und des Kreises. Dann ist

xy=(x+y)2x2y22=(p)2(p22q)2=q.

Nach dem Satz von Vieta (genauer der Umkehrung) sind x und y die Lösungen der quadratischen Gleichung.


Aufgabe (8 Punkte)

Es sei b eine positive reelle Zahl und

f:,xbx,

die zugehörige Exponentialfunktion. Zeige

(bx)x=bxx

für alle x,x unter Bezug auf die entsprechende Gleichung für rationale Argumente.


Lösung

Wir beschränken uns auf den Fall  b>1  und  x,x>0.  Es sei pn eine rationale streng wachsende positive Folge, die gegen x konvergiert, und es sei qn eine rationale streng wachsende positive Folge, die gegen x konvergiert. Dann konvergiert nach Lemma 44.11 (Grundkurs Mathematik (Osnabrück 2016-2017))  (2) die Folge pnqn gegen xx. Somit konvergiert auch bpnqn gegen bxx. Wegen

bpnqn=(bpn)qn

für rationale Argumente ist also noch zu zeigen, dass (bpn)qn gegen (bx)x konvergiert. Es sei dazu ein positives ϵ vorgegeben. Wegen der Konvergenz von (bx)qn gegen (bx)x gibt es ein n0 derart, dass für alle  nn0  die Abschätzung

|(bx)x(bx)qn|ϵ2

gilt. Wegen der Stetigkeit von zzqn, die für jedes qn auf der Stetigkeit des Potenzierens und des Wurzelziehens beruht, und wegen der Konvergenz von bpm gegen bx, gibt es wegen der Folgenstetigkeit zu jedem n ein m0 derart, dass für alle  mm0  die Abschätzung

|(bx)qn(bpm)qn|ϵ2

gilt. Insgesamt ist also für nmax(n0,m0) (dabei gehöre m0 zu n0) wegen der Monotonie

(bpm0)qn0(bpn)qn(bx)x

und somit

|(bx)x(bpn)qn||(bx)x(bx)qn|+|(bx)qn(bpn)qn|ϵ2+ϵ2=ϵ.


Aufgabe (2 Punkte)

Gibt es eine reelle Zahl, die in ihrer dritten Potenz, vermindert um das Fünffache ihrer zweiten Potenz, gleich der siebten Wurzel von 17 ist?


Lösung

Es geht um eine reelle Lösung für die Gleichung

f(x)=x35x2=177.

Es ist  f(0)=0  und  f(6)=(65)25=25  und  017725.  Da f als Polynomfunktion stetig ist, gibt es nach dem Zwischenwertsatz ein  x  mit  f(x)=177


Aufgabe (8 (2+2+4) Punkte)

Wir betrachten, analog zum Pascalschen Dreieck, die folgende Rekursionsvorschrift und das dadurch erzeugte Dreieck. Die Zahlen darin seien mit bn,k bezeichnet, wobei sich n+ auf die Zeilennummer und k auf die Position in der Zeile bezieht. Rekursionsanfang: In der nullten Zeile steht an der mittleren Stelle eine 1 (alle Zeilen kann man sich durch beliebig viele Nullen nach links und nach rechts aufgefüllt denken). Rekursionsschritt: Aus einer Zeile ergibt sich die nächste Zeile, indem man

bn+1,k:=13bn,k1+23bn,k

setzt. Dies legt rekursiv jede Zeile fest.

  1. Bestimme die ersten fünf Zeilen (also Zeile 0 bis Zeile 4).
  2. Begründe induktiv, dass in jeder Zeile die Summe aller Einträge gleich 1 ist.
  3. Zeige, dass in der n-ten Zeile die Zahlen B23,n(k),  k=0,1,,n,  der Binomialverteilung zur Wahrscheinlichkeit 23 und zur Stichprobenlänge n stehen.


Lösung

  1. Es ergibt sich das folgende Schema.
    11323194949127294982718188182732811681
  2. Der Induktionsanfang ist klar, da in der nullten Zeile eine einzige 1 steht. Zum Beweis des Induktionsschrittes sei bereits bewiesen, dass die Summe in der n-ten Zeile gleich 1 ist. Jeder Eintrag der n-ten Zeile geht zweifach in die nächste Zeile ein, nämlich einmal mit dem Faktor 13 nach links und einmal mit dem Faktor 13 nach rechts. Insgesamt wird dabei die Ausgangszahl auf die beiden Nachfolger in der folgenden Zeile verteilt. Die Gesamtsumme ändert sich dabei nicht und ist also wieder gleich 1.
  3. Es ist
    B23,n(k)=(nk)(23)k(13)nk.

    Für  n=0  ist

    B23,0(0)=1(23)0(13)0=1,

    was mit der nullten Zeile übereinstimmt. Es gilt nach Lemma 14.10 (Grundkurs Mathematik (Osnabrück 2026-2027))

    B23,n+1(k)=(n+1k)(23)k(13)n+1k=((nk)+(nk1))(23)k(13)n+1k=(nk)(23)k(13)n+1k+(nk1)(23)k(13)n+1k=13(nk)(23)k(13)nk+23(nk1)(23)k1(13)n+1k=13B23,n(k)+23B23,n(k1).

    D.h. die Zahlen in der Binomialverteilung B23,n+1(k) erfüllen also die rekursive Bedingungen aus Teil (1). Daher stehen in der n-ten Zeile des Dreiecks die Zahlen der Binomialverteilung.