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Kurs:Körper- und Galoistheorie (Osnabrück 2018-2019)/Arbeitsblatt 18

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Aufwärmaufgaben

Es sei  KL  eine endliche Körpererweiterung und sei φGal(L/K) ein K-Automorphismus. Es sei λ ein Eigenwert von φ. Zeige, dass λ eine Einheitswurzel ist.



Es sei  KL  eine endliche Körpererweiterung und sei δG ein Charakter auf der Galoisgruppe G=Gal(L/K). Man mache sich die Gleichheit

Lδ={xLφ(x)=δ(φ)x für alle φG}=φGEigδ(φ)(φ)

klar.



Bestimme die Eigenwerte und die Eigenräume des Frobeniushomomorphismus auf 𝔽125.



Bestimme die Eigenwerte und die Eigenräume des Frobeniushomomorphismus auf 𝔽pp.



Zeige, dass die Körpererweiterung  /(13)𝔽2197  eine Kummererweiterung zum Exponenten 3 ist.



Bestimme die Matrizen zu sämtlichen Körperautomorphismen in Beispiel 17.9 bezüglich einer geeigneten Basis.



Es sei K ein Körper, D eine endliche kommutative Gruppe und  KL  eine D-graduierte Körpererweiterung. Der Körper K enthalte eine m-te primitive Einheitswurzel, wobei m der Exponent von D sei. Zeige, dass es ein Element vL derart gibt, dass die Menge

{φ(v)φGal(L/K)}

eine K-Basis von L bildet.



Es sei D=/(n) und sei K ein Körper, der eine n-te primitive Einheitswurzel ζ enthält. Es sei L eine D-graduierte Körpererweiterung von K. Beschreibe die Matrizen der K-Algebraautomorphismen auf L (also die Elemente der Galoisgruppe Gal(L/K)) bezüglich einer geeigneten K-Basis von L.



  1. Bestimme den Zerfällungskörper L zum Polynom  X47[X]
  2. Was ist der Grad  L
  3. Ist die Körpererweiterung graduierbar (mit welcher graduierenden Gruppe?).
  4. Was sind die homogenen Automorphismen, welche Gruppe bilden sie?
  5. Ist die Galoisgruppe Gal(L/) abelsch?
  6. Handelt es sich um eine Kummererweiterung (zu welchem Exponenten)?



Es sei ζn eine n-te primitive Einheitswurzel, und  K=[ζn]  der zugehörige Kreisteilungskörper. Zeige, dass es galoissche Körpererweiterungen  KL  gibt, deren Galoisgruppe zyklisch der Ordnung n ist.



Es seien F,G[X] normierte Polynome mit der Eigenschaft, dass F=GH ist mit H[X]. Zeige, dass H[X] ist.



Formuliere und beweise das „verschobene Eisensteinkriterium“. Man gebe auch ein Beispiel eines Polynoms P[X], wo man die Irreduzibilität nicht mit dem Satz 17.9, aber mit dem verschobenen Eisensteinkriterium nachweisen kann.



Formuliere und beweise das umgekehrte Eisensteinkriterium, bei dem die Rollen des Leitkoeffizienten und des konstanten Koeffizienten vertauscht werden.



Man wende eine Form des Eisensteinkriteriums an, um die Irreduzibilität der folgenden Polynome aus [X] nachzuweisen.

  1. X4+2X2+2,
  2. 20X515X4+125X310X+4,
  3. X4+9.



Zeige mithilfe des verschobenen Eisensteinkriteriums, dass das Polynom X33X1 irreduzibel in [X] ist.



Zeige, dass das Polynom X3+2X25 in [X] irreduzibel ist.



Zeige, dass ein Polynom der Form Xnp2[X] mit einer Primzahl p im Allgemeinen nicht irreduzibel ist.




Aufgaben zum Abgeben

Aufgabe (1 Punkt)

Es sei p eine Primzahl. Zeige, dass die Polynome Xnp[X] für jedes  n1  irreduzibel sind.



Aufgabe (6 Punkte)

Es sei p eine Primzahl. Betrachte das Polynom

P=Xp1+Xp2++X2+X+1.

Zeige, dass P irreduzibel in [X] ist.



Aufgabe (3 Punkte)

Betrachte das Polynom

P=x65x5+11x413x3+9x23x+1.

Zeige, dass P irreduzibel in [X] ist.



Aufgabe (4 Punkte)

Bestimme, ob die beiden folgenden Polynome in [x,y] irreduzibel sind.

a) y4+3x2y2+4x7y+2x.

b) y6+3xy4+3x2y2+x3.



Aufgabe (3 Punkte)

Bestimme die Eigenwerte und die Eigenräume des Frobeniushomomorphismus auf 𝔽343.



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