Lösung
Lösung
Wenn Karl an Susanne denkt, bekommt er feuchte Hände, einen Kloß im Hals und einen roten Kopf. Einen roten Kopf bekommt er genau dann, wenn er an Susanne denkt oder wenn er das leere Tor nicht trifft. Wenn Karl das leere Tor trifft, bekommt er feuchte Hände. Karl bekommt den Ball vor dem leeren Tor. Kurz darauf bekommt er feuchte Hände, einen roten Kopf, aber keinen Kloß im Hals. Hat er an Susanne gedacht? Hat er das leere Tor getroffen?
Lösung
Karl hat nicht an Susanne gedacht, da er sonst einen Kloß im Hals bekommen hätte, was er nicht hat. Andererseits bekommt er einen roten Kopf, was bedeutet, dass er das leere Tor nicht getroffen hat oder an Susanne gedacht hat. Da letzteres nicht der Fall ist, hat er das leere Tor nicht getroffen.
Lösung
Berechne
-
Lösung
Nach
dem binomischen Lehrsatz
ist

Löse das
inhomogene lineare Gleichungssystem
-
Lösung
Wir eliminieren zuerst die Variable
, indem wir die zweite Gleichung von der ersten Gleichung subtrahieren. Dies führt auf
-
Nun eliminieren wir die Variable
, indem wir
(bezogen auf das vorhergehende System)
und
ausrechnen. Dies führt auf
-
Mit
ergibt sich
-

und
-

Rückwärts gelesen ergibt sich
-

-

und
-

Lösung
Es ist
-

aber
-

Bestimme
(ohne Begründung),
welche der folgenden skizzierten geometrischen Objekte im
als Lösungsmenge eines linearen
(inhomogenen)
Gleichungssystems auftreten können
(man denke sich die Objekte ins Unendliche fortgesetzt).
-
-
-
-
-
Lösung
2 (Gerade) und 5 (Punkt) können als Lösungsmenge eines Gleichungssystems auftreten, die anderen nicht.
Lösung
Aufgrund des Distributivgesetzes für die Matrizenmultiplikation ist direkt
-

Es sei
ein
Körper
und
ein
-
Vektorraum. Es seien
und
.
Zeige
-

Lösung
Wir beweisen die Aussage durch eine Doppelinduktion über
. Die Fälle
-

sind unmittelbar klar bzw. folgen direkt aus den Axiomen für einen Vektorraum.
Die Aussage für
und beliebige
beweisen für durch Induktion nach
, wobei der Induktionsanfang durch die Vorbemerkung gesichert ist. Es sei die Aussage für ein
schon bewiesen, und seien
Vektoren
gegeben. Dann ist unter Verwendung des Falles
und der Induktionsvoraussetzung

Wir betrachten nun die Aussage für ein festes
und beliebige
. Für
ist diese Aussage bereits bewiesen. Es sei diese Aussage nun für ein festes
schon bewiesen Es seien Skalare
und Vektoren
gegeben. Dann ist unter Verwendung der Fälle
und der Induktionsvoraussetzung

Lösung
Die Untervektorräume des
sind der Nullraum, die Geraden durch den Nullpunkt und die Gesamtebene. Der Nullraum und die Ebene sind offenbar unter der komponentenweisen Multiplikation abgeschlossen. Eine Gerade durch den Nullpunkt hat entweder die Form
-

oder
-

mit einem
. Die erstgenannte Gerade
(die
-Achse)
ist multiplikativ abgeschlossen, da ja
-

wieder dazu gehört. Es sei also
-

Die multiplikative Abgeschlossenheit bedeutet, dass für beliebige
das Produkt
-

wieder auf der Geraden liegt. Dies ist genau bei
-

der Fall, also bei
-

was
oder
bedeutet. Es sind also auch noch die
-Achse und die Diagonale unter der Multiplikation abgeschlossen, und keine weiteren Untervektorräume.
Lösung
Die Bedingung
-

bedeutet ausgeschrieben
-

-

-

-

Wegen der ersten und der vierten Gleichung sind
und
.
Aus der zweiten Gleichung folgt nach
Satz . (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025)),
dass es ein
gibt mit
-

und
-

Aus der ersten Gleichung ergibt sich
-

und somit
-

und
-

und
-

Aus der dritten Gleichung folgt, dass es ein
gibt mit
-

und
-

Aus der vierten Gleichung ergibt sich
-

und somit
-

und
-

und
-

Somit ist

Lösung
Wir betrachten die Gesamtabbildung
-
Unter dieser Abbildung wird der Vektor
auf ein nichttriviales skalares Vielfaches des Standardvektors
im
abgebildet. Da diese linear unabhängig sind, müssen auch die
linear unabhängig sein.
Lösung
Es sei
-

Dann ist

Lösung
Die Transposition
vertausche die beiden Zahlen
.
Wenn
,
und wenn
die Transposition der Nachbarn
und
und
die Transposition von
und
bezeichnet, so besteht die Beziehung
-

was man direkt auf den relevanten Elementen
überprüfen kann.
Aufgrund
der Homomorphieeigenschaft
gilt also
.
Daher genügt es, die Aussage für Transpositionen zu beweisen, die zwei benachbarte Elemente vertauschen. Solche Transpositionen haben aber nur einen Fehlstand, und somit folgt die Aussage aus
Lemma 18.10 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025)).
Bestimme die Eigenwerte und die Eigenräume der durch die Matrix
-

gegebenen linearen Abbildung
-
Lösung
Aus der Matrix kann man direkt die drei Eigenwerte
ablesen. Daher ist die Matrix diagonalisierbar und die Eigenräume sind eindimensional.
Es ist
-

und der zugehörige Eigenraum ist
-

Es ist
-

es ist
ein Element des Kernes und somit ist
der zugehörige Eigenraum
-

Es ist
-

es ist
ein Element des Kernes und somit ist
der zugehörige Eigenraum
-

Lösung
Es sei zunächst
ein invarianter Untervektorraum der Dimension
. Wir wählen eine Basis
von
und ergänzen sie zu einer Basis
von
. Wegen der Invarianz ist
-

für
,
also
-

für
.
Daher sind in der beschreibenden Matrix von
bezüglich dieser Matrix in den ersten
Spalten und den unteren
Zeilen die Einträge
.
Wenn umgekehrt eine solche Matrix bezüglich einer Basis
vorliegt, so kann man daraus ablesen, dass
-

für
gilt. Dies bedeutet, dass
-

auf sich selbst abgebildet wird, und damit ist ein
-dimensionaler invarianter Untervektorraum gefunden.
Beweise das Lemma von Bezout für Polynome.
Lösung
Wir betrachten die Menge aller Linearkombinationen
-
![{\displaystyle {}I={\left\{Q_{1}P_{1}+\cdots +Q_{n}P_{n}\mid Q_{i}\in K[X]\right\}}\,.}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/ed84338785eb830af3306718396f4f76462a6f0f)
Dies ist ein
Ideal
von
, wie man direkt überprüft. Nach
Satz 20.10 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025))
ist dieses Ideal ein
Hauptideal,
also
-

mit einem gewissen Polynom
. Es ist
ein gemeinsamer Teiler der
. Wegen
ist nämlich
-

d.h.
ist ein Teiler von jedem
. Aufgrund einer ähnlichen Überlegung ist
-

für alle
und damit auch
-

Also ist
-

Da nach Voraussetzung
den maximalen Grad unter allen gemeinsamen Teilern besitzt, muss
eine Konstante sein. Also ist
-

und insbesondere
.
Also ist
eine Linearkombination der
.
Es sei
-

eine
Jordan-Matrix.
Bestimme die
jordansche Normalform
der Potenzen
für alle
.
Lösung