Lösung
- Eine Abbildung
von
nach
ist dadurch gegeben, dass jedem Element der Menge
genau ein Element der Menge
zugeordnet wird.
- Man nennt die Matrix
-
die transponierte Matrix zu
.
- Es sei
ein
Körper
und sei
ein
-Vektorraum.
Eine
lineare Abbildung
-
heißt auch eine Linearform auf
.
- Ein Element
heißt ein Eigenwert zu
, wenn es einen von
verschiedenen Vektor
mit
-

gibt.
- Zu einer linearen Abbildung
-
auf einem
-
Vektorraum
der
Dimension
heißt eine
Fahne
-
-invariant, wenn
für alle
ist.
- Unter einem affinen Unterraum von
versteht man
(die leere Menge oder)
eine Teilmenge der Form
-

wobei
ein
Untervektorraum und
ein Vektor ist.
Formuliere die folgenden Sätze.
- Der
Basisergänzungssatz.
- Der Satz über lineare Abbildungen zwischen gleichdimensionalen Vektorräumen.
- Der Satz über Eigenwerte und das charakteristische Polynom.
Lösung
- Es sei
ein
Körper
und
ein
endlichdimensionaler
-
Vektorraum
der
Dimension
. Es seien
-
linear unabhängige
Vektoren in
. Dann gibt es Vektoren
-
derart, dass
-
eine
Basis
von
bilden.
- Es sei
ein Körper und es seien
und
Vektorräume über
der gleichen Dimension
. Es sei
-
eine lineare Abbildung. Dann ist
genau dann injektiv, wenn
surjektiv ist.
- Es sei
ein
Körper
und es sei
ein
-
dimensionaler
Vektorraum.
Es sei
-
eine
lineare Abbildung. Dann ist
genau dann ein
Eigenwert
von
, wenn
eine Nullstelle des
charakteristischen Polynoms
ist.
Das Brötchen von vorvorgestern ist überüberübermorgen von ....?
Lösung
Vorvorvorvorvorvorgestern.
Es stehen zwei Eimer ohne Markierungen zur Verfügung, ferner eine Wasserquelle. Der eine Eimer hat ein Fassungsvermögen von
und der andere ein Fassungsvermögen von
Litern. Zeige, dass man allein durch Auffüllungen, Ausleerungen und Umschüttungen erreichen kann, dass in einem Eimer genau ein Liter Wasser enthalten ist.
Lösung
Die folgende Kette von Inhaltspaaren kann man bei den gegebenen Möglichkeiten offensichtlich erreichen.
-
Man gebe ein Beispiel für einen
Körper
, eine
kommutative Gruppe
und eine Abbildung
-
derart, dass diese Struktur alle
Vektorraumaxiome
außer
-
erfüllt.
Lösung
Es sei
der Körper der reellen Zahlen. Wir betrachten die „Skalarmultiplikation“
-
die jedes Paar
auf
abbildet, also
-

Dann ist
(für
)
-

und somit ist diese Skalarmultiplikation nicht distributiv in den Skalaren. Alle anderen Vektorraumaxiome sind hingegen erfüllt. Es ist ja

und

Ferner ist natürlich auch
-

Lösung
Lösung
Zwei Vektoren sind nur dann linear abhängig, wenn der eine ein Vielfaches des andern ist. Wenn dies der Fall wäre, so müsste wegen der ersten beiden Komponenten das Doppelte des ersten Vektors der zweite Vektor sein, das stimmt aber nicht in der dritten Komponente.
Lösung
Es ist

Lösung
Bestimme die
inverse Matrix
zu
-
Lösung
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Beweise den Satz über die Charakterisierung von invertierbaren Matrizen mit der Determinante.
Lösung
Lösung
besitzt
-

Fixpunkte.
Lösung
Es sei
-

Wir schreiben die
-te Zeile der Matrix als
. Damit ist unter Verwendung der Multilinearität in den Zeilen

Hierbei beruht die vorletzte Gleichung darauf, dass die Determinante von
gleich
ist, sobald ein Vektor
mehrfach vorkommt, und man daher nur über die Permutationen aufsummieren muss. Die letzte Gleichung beruht darauf, dass man durch eine Anzahl an Zeilenvertauschungen aus
die Einheitsmatrix mit Determinante
erhält. Bei jeder Zeilenvertauschung ändert sich die Determinante um
und dies entspricht der Änderung des Signums bei einer Transposition.
Es sei
ein
Körper. Zeige, dass es keinen
Ringhomomorphismus
-
gibt.
Lösung
Es ist
-

und
-

Für einen Ringhomomorphismus müsste
-

und
-

gelten. Die Bedingung
-

erzwingt
-

oder
-

ohne Einschränkung sei das erste der Fall. Wegen
-

und
-

und wegen
-

ist
-

und somit ist
-

Wegen
-

ist dies ein Widerspruch.
Es sei
-

ein normiertes Polynom über einem Körper
. Es seien
drei
(verschiedene)
Zahlen aus
. Zeige, dass diese drei Zahlen genau dann Nullstellen von
sind, wenn sie das Gleichungssystem
-

-

-

erfüllen.
Lösung
Nach
Lemma 19.8 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025))
ist eine Zahl
genau dann eine Nullstelle von
, wenn
ein Linearfaktor von
ist. Da
verschieden sind, sind diese drei Zahlen Nullstellen von
genau dann, wenn
-

ist. Wenn man dieses Produkt ausrechnet, so erhält man
-

Dies stimmt mit
genau dann überein, wenn es koeffizientenweise damit übereinstimmt, wenn also gleichzeitig
-

-

-

gilt. Dies ist das angegebene Gleichungssystem.
Beweise das Lemma von Bezout für Polynome.
Lösung
Wir betrachten die Menge aller Linearkombinationen
-
![{\displaystyle {}I={\left\{Q_{1}P_{1}+\cdots +Q_{n}P_{n}\mid Q_{i}\in K[X]\right\}}\,.}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/ed84338785eb830af3306718396f4f76462a6f0f)
Dies ist ein
Ideal
von
, wie man direkt überprüft. Nach
Satz 20.10 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025))
ist dieses Ideal ein
Hauptideal,
also
-

mit einem gewissen Polynom
. Es ist
ein gemeinsamer Teiler der
. Wegen
ist nämlich
-

d.h.
ist ein Teiler von jedem
. Aufgrund einer ähnlichen Überlegung ist
-

für alle
und damit auch
-

Also ist
-

Da nach Voraussetzung
den maximalen Grad unter allen gemeinsamen Teilern besitzt, muss
eine Konstante sein. Also ist
-

und insbesondere
.
Also ist
eine Linearkombination der
.
Wir betrachten die reelle Matrix
-

a) Bestimme das
charakteristische Polynom
von
.
b) Bestimme die Faktorzerlegung von
.
c) Bestimme die Eigenwerte und die Eigenräume von
.
Lösung
a) Es ist

b) Wir untersuchen, ob die beiden quadratischen Polynome reelle Nullstellen besitzen. Die Gleichung
-

führt auf
-

also
-

und
-

Die Gleichung
-

führt auf
-

was reell keine Lösung besitzt. Die Faktorzerlegung ist also
-

c) Die Eigenwerte sind
und
.
Der Eigenraum zu
ist der Kern von
-
das ist
-
Der Eigenraum zu
ist der Kern von
-
das ist
-
Finde eine
affine Basis
für die Lösungsmenge der inhomogenen Gleichung
-

Lösung
Eine spezielle Lösung der Gleichung ist durch
-
gegeben. Für die zugehörige homogene Gleichung sind
-
Lösungen, die offenbar linear unabhängig sind. Da der Rang des Gleichungssystems
ist, handelt es sich um eine Basis des Lösungsraumes der homogenen Gleichung. Daher bildet
-
eine affine Basis der Lösungsmenge der inhomogenen Gleichung.