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Kurs:Grundkurs Mathematik/Teil II/20/Klausur mit Lösungen

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Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17
Punkte 3 3 2 6 5 4 1 2 1 3 3 7 3 7 2 7 5 64




Aufgabe (3 Punkte)

Definiere die folgenden (kursiv gedruckten) Begriffe.

  1. Ein inhomogenes lineares Gleichungssystem mit m Gleichungen in n Variablen über einem Körper K.
  2. Elementare Zeilenumformungen an einer m×n-Matrix M über einem Körper K.
  3. Eine Teilfolge einer Folge (xn)n in einem angeordneten Körper K.
  4. Die Eulersche Zahl.
  5. Eine rationale Funktion über einem Körper K.
  6. Ein Ereignis in einem diskreten Wahrscheinlichkeitsraum M.


Lösung

  1. Das System
    a11x1+a12x2++a1nxn=c1a21x1+a22x2++a2nxn=c2am1x1+am2x2++amnxn=cm
    heißt ein inhomogenes lineares Gleichungssystem, wobei die aij und die ci aus K sind.
  2. Unter den elementaren Zeilenumformungen versteht man die Manipulationen:
    1. Vertauschung von zwei Zeilen.
    2. Multiplikation einer Zeile mit s0.
    3. Addition des a-fachen einer Zeile zu einer anderen Zeile.
  3. Zu jeder streng wachsenden Abbildung , ini, heißt die Folge
    ixni

    eine Teilfolge der Folge.

  4. Die Eulersche Zahl ist durch
    e=limn(1+1n)n

    definiert.

  5. Zu zwei Polynomen P,QK[X], Q0, heißt die Funktion
    DK,zP(z)Q(z),

    wobei DK das Komplement der Nullstellen von Q ist, eine rationale Funktion.

  6. Jede Teilmenge  EM  heißt ein Ereignis.


Aufgabe (3 Punkte)

Formuliere die folgenden Sätze.

  1. Der Festlegungssatz für lineare Abbildungen
    φ:KnKm.
  2. Der Satz über die Anordnung von Cauchy-Folgen über einem angeordneten Körper.
  3. Die Periodizitätseigenschaften für die Sinusfunktion.


Lösung

  1. Es sei K ein Körper und m,n. Es seien wi, i=1,,n, Elemente in Km. Dann gibt es genau eine lineare Abbildung
    φ:KnKm

    mit

    φ(ei)=wi für alle i=1,,n,
    wobei ei den i-ten Standardvektor bezeichnet.
  2. Es sei K ein angeordneter Körper und es sei (xn)n eine Cauchy-Folge in K. Dann gibt es die drei folgenden Alternativen.
    1. Die Folge ist eine Nullfolge.
    2. Es gibt eine positive Zahl δ derart, dass ab einem gewissen n0 die Abschätzung
      xnδ

      für alle nn0 gilt.

    3. Es gibt eine positive Zahl δ derart, dass ab einem gewissen n0 die Abschätzung
      xnδ

      für alle nn0 gilt.

    1. Es ist sin(x+2π)=sinx für alle x.
    2. Es ist sin(x+π)=sinx für alle x.
    3. Es ist sin0=0, sinπ/2=1, sinπ=0, sin3π/2=1 und sin2π=0.


Aufgabe (2 Punkte)

Löse das lineare Gleichungssystem

5x13y=1 und 7x+12y=23.


Lösung

Wir addieren zur ersten Gleichung das 57-fache der zweiten Gleichung und erhalten

2942y=1121

bzw.

y=2229.

Daher ist

x=115y15=115222915=2287435=65435=1387.


Aufgabe (6 (1+1+4) Punkte)

  1. Skizziere vier Geraden im Raum mit der Eigenschaft, dass es insgesamt zwei Schnittpunkte gibt.
  2. Skizziere vier Geraden in der Ebene mit der Eigenschaft, dass es insgesamt drei Schnittpunkte gibt.
  3. Zeige, dass es in der Ebene nicht vier Geraden geben kann, die insgesamt zwei Schnittpunkte besitzen.


Lösung

  1. Es sei angenommen, dass es eine solche Geradenkonfiguration gibt. Wir behandeln die beiden Fälle, dass die beiden Schnittpunkte auf einer der Geraden G liegen oder nicht. Im ersten Fall müssen die Geraden, die mit G die Schnittpunkte definieren, zueinander parallel sein. Die vierte Gerade kann weder zu G noch zu den beiden anderen Geraden parallel sein, sonst würde es neue Schnittpunkte geben. Damit schneidet die vierte Gerade die ersten drei Geraden, und dabei kann zwar ein Schnittpunkt mit den beiden Schnittpunkten zusammenfallen, aber nicht mit beiden. Im zweiten Fall gibt es zwei Geradenpaare, die jeweils die beiden Schnittpunkte definieren. Doch dann trifft jede Gerade zumindest eine Gerade des anderen Geradenpaares in einem neuen Schnittpunkt, da sie nicht zu beiden parallel sein kann und nicht durch deren Schnittpunkt verläuft (sonst wären wir im ersten Fall).


Aufgabe (5 (2+3) Punkte)

Es sei K ein Körper und sei φ:KnKm eine lineare Abbildung. Zeige die folgenden Eigenschaften.

  1. Es ist  φ(0)=0
  2. Für jede Linearkombination i=1ksivi in Kn gilt
    φ(i=1ksivi)=i=1ksiφ(vi).


Lösung

  1. Aufgrund der Additivität der linearen Abbildung ist
    φ(0)=φ(0+0)=φ(0)+φ(0).

    Addition mit dem negativen Element zu φ(0), also mit φ(0), ergibt

    0=φ(0).
  2. Wir beweisen die Aussage durch Induktion über k. Für
    k=1

    ist dies einfach die Verträglichkeit einer linearen Abbildung mit der Skalarmultiplikation. Unter Verwendung der Induktionsvoraussetzung und der Verträglichkeit mit Addition und Skalarmultiplikation ist

    φ(i=1k+1sivi)=φ(i=1ksivi)+φ(sk+1vk+1)=i=1ksiφ(vi)+φ(sk+1vk+1)=i=1ksiφ(vi)+sk+1φ(vk+1)=i=1k+1siφ(vi).


Aufgabe (4 (0.5+0.5+1+1+1) Punkte)

Wir betrachten die Relation im nebenstehenden Diagramm, wobei eine Pfeil xy bedeutet, dass x von y gefressen wird.

  1. Was frisst ein Polarbear?
  2. Von wem wird ein Capelin gefressen?
  3. Welche Tiere stehen an der Spitze der Nahrungskette?
  4. Ist die Relation transitiv?
  5. Ist die Relation antisymmetrisch?


Lösung

  1. Ein Polarbear frisst Arctic cod, Ringed seal und Harbour seal.
  2. Capelin wird von Harbour seal und Harp seal gefressen.
  3. Polar bear, Killer whale und Arctic birds stehen an der Spitze der Nahrungskette, da von ihnen kein Pfeil ausgeht.
  4. Die Relation ist nicht transitiv, da beispielsweise ein Pfeil von Arctic cod nach Ringed seal und ein Pfeil von Ringed seal nach Killer whale geht, aber kein direkter Pfeil von Arctic cod nach Killer whale.
  5. Die Relation ist antisymmetrisch, da die Voraussetzung, dass zwei Objekte durch Pfeil und gegenläufigen Pfeil verbunden sind, überhaupt nicht vorkommt, und damit die in der Antisymmetrie geforderte Implikation automatisch erfüllt ist, da der Vordersatz stets falsch ist.


Aufgabe (1 Punkt)

Bestimme, ob die reelle Zahl

1000000000000000000000000000

rational ist oder nicht.


Lösung

Es ist

1000000000000000000000000000=1027=101310

nicht rational nach Satz 42.6 (Grundkurs Mathematik (Osnabrück 2026-2027)).


Aufgabe (2 Punkte)

Lucy Sonnenschein möchte wissen, ob sie von ihrem Bauchnabel im Verhältnis des goldenen Schnittes geteilt wird. Sie selbst ist 1,75 Meter groß und ihr Bauchnabel befindet sich auf 1,05 Meter Höhe. Liegt das Verhältnis 1,051,75 unterhalb oder oberhalb des goldenen Schnittes, der 512 ist?


Lösung

Es ist

105175=35.

Die Frage ist also, ob  35512  gilt. Dies ist äquivalent zu

65+1=1155

und somit zu

121=112525=125,

was der Fall ist. Ihr Bauchnabelverhältnis liegt also leicht unterhalb des goldenen Schnittes.


Aufgabe (1 Punkt)

Betrachte die folgenden Aussagen.

  1. In den ganzen Zahlen besitzt nicht nur jede natürliche Zahl ein Negatives, sondern jede ganze Zahl besitzt darin ein Negatives.
  2. In den rationalen Zahlen besitzt nicht nur jede von 0 verschiedene ganze Zahl ein (multiplikativ) Inverses, sondern jede von 0 verschiedene rationale Zahl besitzt darin ein Inverses.

Formuliere eine entsprechende Aussage für den Übergang von den rationalen Zahlen zu den reellen Zahlen.


Lösung

In den reellen Zahlen besitzt nicht nur jede rationale Cauchy-Folge einen Grenzwert, sondern jede reelle Cauchy-Folge besitzt darin einen Grenzwert.


Aufgabe (3 Punkte)

Es sei K ein angeordneter Körper und es seien (xn)n und (yn)n konvergente Folgen in K. Zeige, dass die Summenfolge (xn+yn)n ebenfalls konvergent mit

limn(xn+yn)=(limnxn)+(limnyn)

ist.


Lösung

Es seien x bzw. y die Grenzwerte der beiden Folgen. Sei  ϵ>0  vorgegeben. Wegen der Konvergenz der ersten Folge gibt es zu

ϵ=ϵ2

ein n0 derart, dass für alle  nn0  die Abschätzung

|xnx|ϵ

gilt. Ebenso gibt es wegen der Konvergenz der zweiten Folge zu  ϵ=ϵ2  ein n0 derart, dass für alle  nn0  die Abschätzung

|yny|ϵ

gilt. Sei

N=max(n0,n0).

Dann gilt für alle  nN  (unter Verwendung der Dreiecksungleichung) die Abschätzung

|xn+yn(x+y)|=|xn+ynxy|=|xnx+yny||xnx|+|yny|ϵ+ϵ=ϵ.


Aufgabe (3 Punkte)

Es sei  T  die Teilmenge aller reellen Zahlen, bei denen die 17. Nachkommastelle in der (kanonischen) Dezimalentwicklung eine 0 ist. Welche Eigenschaften eines Ideals erfüllt diese Menge, welche nicht?


Lösung

  1. Die 0 gehört dazu, da die Dezimalentwicklung der 0 an jeder Stelle eine 0 besitzt.
  2. Die Additivitätseigenschaft ist nicht erfüllt, wir betrachten den Dezimalbruch  x=0,0000005  mit siebzehn Nachkommanullen, die achtzehnte Nachkommaziffer ist eine 5. Diese Zahl gehört zu T, wenn man sie aber mit sich selbst addiert, so erhält man an der siebzehnten Nachkommastelle eine 1, sodass die Summe aus zwei Elementen aus T nicht zu T gehören muss.
  3. Die Zahl x aus Teil (2) gehört zu T, aber  2x=x+x  gehört nicht zu T. Das bedeutet, dass T nicht unter der Multiplikation mit beliebigen reellen Zahlen abgeschlossen ist.


Aufgabe (7 (2+3+2) Punkte)

Es sei K ein angeordneter Körper und sei M die Menge aller Intervallschachtelungen auf K. Wir sagen, dass zwei Intervallschachtelungen In,n, und Jn,n, zueinander verfeinerungsäquivalent sind, wenn Folgendes gilt: Zu jedem  m  gibt es ein  n  mit  JnIm  und zu jedem  n  gibt es ein  k  mit  IkJn

  1. Zeige, dass die Verfeinerungsäquivalenz eine Äquivalenzrelation auf M ist.
  2. Es sei  K=.  Zeige, dass zwei verfeinerungsäquivalente Intervallschachtelungen die gleiche reelle Zahl definieren.
  3. Man gebe ein Beispiel für zwei reelle Intervallschachtelungen, die nicht verfeinerungsäquivalent sind, die aber die gleiche reelle Zahl definieren.


Lösung

  1. Die Reflexivität (man nehme n=m) und die Symmetrie sind klar. Zum Nachweis der Transitivität seien In, Jn und Kn Intervallschachtelungen, wobei die beiden vorderen und die beiden hinteren zueinander verfeinerungsäquivalent seien. Es ist zu zeigen, dass auch In zu Kn verfeinerungsäquivalent ist. Es sei dazu ein Im gegeben. Nach Voraussetzung gibt es ein  n  mit  JnIm.  Dazu gibt es wiederum ein mit  KJn,  also insgesamt  KIm.  Die umgekehrte Bedingung an die Verfeinerungsäquivalenz wird genauso bewiesen.
  2. Es sei x die durch die Intervallschachtelung In festgelegte reelle Zahl, also
    nIn={x}.

    Es sei Jn eine zu In verfeinerungsäquivalente Intervallschachtelung und Jn ein Intervall daraus. Nach Voraussetzung gibt es ein k mit  IkJn  und daher ist

    xJn,

    da es ja zu allen Ik gehört. Also ist x auch die von Jn festgelegte Zahl.

  3. Wir betrachten die beiden Intervallschachtelungen
    In=[0,1n]

    und

    Jn=[1n,0]

    (für  n=0  seien die Intervalle beispielsweise durch [1,1] definiert). Beide Intervallschachtelungen legen die 0 fest. Sie sind aber nicht verfeinerungsäquivalent, da

    Jn⊈I1

    für alle n gilt.


Aufgabe (3 (1+2) Punkte)


a) Finde eine quadratische Gleichung der Form

x2+px+q=0

mit  p,q,  für die 17 die einzige Lösung ist.


b) Finde unendlich viele verschiedene quadratische Gleichungen der Form

x2+px+q=0

mit  p,q,  für die 17 eine Lösung ist.


Lösung

Für jede ganze Zahl k ist generell

(x17)(xk)=x2(k+17)x+17k.

Dies führt zu einer quadratischen Gleichung mit  p=(k+17)  und  q=17k.  Wenn man darin x gleich 17 setzt, ergibt sich 0 wegen des ersten Faktors. Somit sind unendlich viele quadratische Gleichungen mit Koeffizienten aus gefunden, die 17 als Lösung besitzen. Wenn man

k=17

setzt, so erhält man die quadratische Gleichung

(x17)(x17)=x234x+289=0.

Für diese ist nur 17 eine Lösung.


Aufgabe (7 Punkte)

Beweise den Satz über die Division mit Rest im Polynomring K[X] über einem Körper K.


Lösung

Wir beweisen die Existenzaussage durch Induktion über den Grad von P. Wenn der Grad von T größer als der Grad von P ist, so ist Q=0 und R=P eine Lösung, sodass wir dies nicht weiter betrachten müssen. Bei  grad(P)=0  ist nach der Vorbemerkung auch  grad(T)=0,  also ist T ein konstantes Polynom, und damit ist (da T0 und K ein Körper ist) Q=P/T und R=0 eine Lösung. Es sei nun  grad(P)=n  und die Aussage für kleineren Grad schon bewiesen. Wir schreiben P=anXn++a1X+a0 und T=bkXk++b1X+b0 mit an,bk0,kn. Dann gilt mit  H=anbkXnk  die Beziehung

P:=PTH=0Xn+(an1anbkbk1)Xn1++(ankanbkb0)Xnk+ank1Xnk1++a0.

Dieses Polynom P hat einen Grad kleiner als n und darauf können wir die Induktionsvoraussetzung anwenden, d.h. es gibt Q und R mit

P=TQ+R mit grad(R)<grad(T) oder R=0.

Daraus ergibt sich insgesamt

P=P+TH=TQ+TH+R=T(Q+H)+R,

sodass also  Q=Q+H  und  R=R  eine Lösung ist. Zur Eindeutigkeit sei  P=TQ+R=TQ+R  mit den angegebenen Bedingungen. Dann ist  T(QQ)=RR.  Da die Differenz RR einen Grad kleiner als grad(T) besitzt, ist aufgrund der Gradeigenschaften diese Gleichung nur bei  R=R  und  Q=Q  lösbar.


Aufgabe (2 Punkte)

Wir betrachten den Wahrscheinlichkeitsraum  M={1,2,3,,142}  mit der Laplace-Dichte. Es sei E das Ereignis, dass eine Zahl aus M ein Vielfaches der 11 ist, und F das Ereignis, dass eine Zahl aus M ein Vielfaches der 13 ist. Sind E und F unabhängig?


Lösung

Da 11 und 13 teilerfremd sind, ist

143=1113

die kleinste positive Zahl, die sowohl ein Vielfaches von 11 als auch von 13 ist. Da auch die 0 nicht zu M gehört, gibt es in M kein gemeinsames Vielfaches von 11 und 13. Daher ist

EF=

und hat die Wahrscheinlichkeit 0. Da die beiden Ereignisse positive Wahrscheinlichkeit haben, kann keine Unabhängigkeit vorliegen.


Aufgabe (8 (3+3+2) Punkte)

Es sei ein Kreis mit fünf (äquidistanten) Knoten gegeben, die mit 1,2,3,4,5 bezeichnet seien. Bei einem Bewegungsprozess seien die Wahrscheinlichkeiten, stehen zu bleiben oder zu dem linken oder rechten Nachbarn zu wechseln, konstant gleich 13.

  1. Der Bewegungsprozess wird zweimal unabhängig voneinander durchgeführt. Bestimme die Wahrscheinlichkeiten, mit denen man zu den verschiedenen Positionen gelangt.
  2. Der Bewegungsprozess wird dreimal unabhängig voneinander durchgeführt. Bestimme die Wahrscheinlichkeiten, mit denen man zu den verschiedenen Positionen gelangt.
  3. Der Bewegungsprozess wird viermal unabhängig voneinander durchgeführt. Bestimme die Wahrscheinlichkeiten, dass man danach wieder in der Ausgangsposition ist.


Lösung

Die Wahrscheinlichkeiten, mit denen man ausgehend von einem Punkt zu einem weiteren Punkt gelangt, hängen nur von der relativen Position ab. Wir betrachten daher stets 1 als Startpunkt. Die Zahlen seien im Uhrzeigersinn angeordnet.

  1. Die einzige Möglichkeit, bei einer zweifachen Durchführung von 1 nach 3 zu gelangen, ist zweimal den Schritt mit dem Uhrzeigersinn zu machen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist
    1313=19.

    Dies ist auch die Wahrscheinlichkeit, um nach 4 zu gelangen.

    Um von 1 nach 2 zu kommen, kann man zuerst stehenbleiben und dann mit dem Uhrzeigersinn springen oder zuerst springen und dann stehenbleiben. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist

    1313+1313=29.

    Dies ist auch die Wahrscheinlichkeit, um mit zwei Sprüngen nach 5 zu gelangen.

    Um insgesamt stehen zu bleiben, kann man entweder zweimal stehenbleiben, oder einmal mit dem Uhrzeigersinn springen und dann zurück, oder umgekehrt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist

    1313+1313+1313=39=13.
  2. Wir berechnen diese Wahrscheinlichkeiten, die wir q(j) nennen, unter Bezug auf die (in Teil (2) berechneten) Wahrscheinlichkeiten p(i), dass man nach zwei Sprüngen an den verschiedenen Punkten i ist, und den Wahrscheinlichkeiten, dass man mit dem dritten Sprung von i nach j kommt. Es ist
    q(1)=p(5)13+p(1)13+p(0)13=(29+29+39)13=727.

    Ferner ist

    q(5)=q(2)=p(1)13+p(2)13+p(3)13=(39+29+19)13=627=29.

    Ferner ist

    q(4)=q(3)=p(2)13+p(3)13+p(4)13=(29+19+19)13=427.
  3. Unter Bezug auf das Ergebnis von Teil (2) ist die Wahrscheinlichkeit gleich
    q(1)13+q(2)13+q(5)13=(727+627+627)13=1981.


Aufgabe (5 Punkte)

Diskutiere Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Addition und der Multiplikation? Betrachte dazu die verschiedenen Zahlenbereiche ,,,.


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