Lösung
- Eine Teilmenge
heißt ein Repräsentantensystem für die Äquivalenzrelation, wenn es für jede
Äquivalenzklasse
genau ein Element aus
aus dieser Klasse gibt.
- Man nennt
-
![{\displaystyle {}M/\sim :={\left\{[x]\mid x\in M\right\}}\,}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/07ffc58b9cf22885757d87e8600706ad426255be)
die Quotientenmenge von
.
- Die Abbildung
-
heißt Ringhomomorphismus, wenn folgende Eigenschaften gelten:
.
- Man sagt, dass die Folge gegen
konvergiert, wenn folgende Eigenschaft erfüllt ist.
Zu jedem
,
,
gibt es ein
derart, dass für alle
die Beziehung
-

gilt.
- Eine
Folge
in
heißt Cauchy-Folge, wenn folgende Bedingung erfüllt ist:
Zu jedem
,
,
gibt es ein
derart, dass für alle
die Beziehung
-

gilt.
- Die Eulersche Zahl ist durch
-

definiert.
Lösung
- Es sei
eine kommutative Gruppe,
eine Untergruppe und
die Quotientenmenge zur durch
definierten
Äquivalenzrelation auf
mit der kanonischen Projektion
-
Dann gibt es eine eindeutig bestimmte Gruppenstruktur auf
derart, dass
ein Gruppenhomomorphismus ist.
- Es sei
ein angeordneter Körper, und es seien
und
drei Folgen in
. Es gelte
-
und
und
konvergieren beide gegen den gleichen Grenzwert
. Dann konvergiert auch
gegen diesen Grenzwert
.
- Es sei
,
,
eine Intervallschachtelung in
. Dann besteht der Durchschnitt
-
aus genau einem Punkt
.
Lösung
Die Elemente aus
seien mit
bezeichnet. Zu jedem
sei
-

und
-

die Anzahl der Elemente aus
, die auf
abgebildet werden. Wegen der Surjektivität ist stets
.
Da
-

gelten soll, muss
für jedes
gelten. Somit gibt es
-
Möglichkeiten für solche Abbildungen.
Zeige, dass die auf
durch
-
festgelegte
Relation
eine
Äquivalenzrelation
ist.
Lösung
Die Reflexivität und die Symmetrie ergeben sich unmittelbar aus der Definition. Zum Nachweis der Transitivität seien
und
.
Dies bedeutet
bzw.
.
Somit ist
-

Wegen
ergibt die Kürzungsregel in
die Gleichheit
-

also
.
Es sei
ein
Körper.
Wir betrachten die Abbildung
-
Welche Eigenschaften eines
Ringhomomorphismus
erfüllt die Abbildung
, welche nicht?
Lösung
Es ist
-

die Abbildung ist also mit der Addition verträglich.
Es ist
-

die Abbildung ist also mit der Multiplikation verträglich.
Es ist
-

die Abbildung bildet also nicht die
auf die
ab. Insgesamt liegt kein Ringhomomorphismus vor.
Erstelle eine Multiplikationstafel für den Restklassenring
.
Lösung
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Beweise den Satz über die Körpereigenschaft der Restklassenringe
.
Lösung
Bei
ist der Restklassenring gleich
selbst und kein Körper. Bei
besteht der Restklassenring aus nur einem Element und es ist
.
Dies ist bei einem Körper explizit ausgeschlossen, und
ist keine Primzahl. Es sei also von nun an
.
Wenn
keine Primzahl ist, so gibt es eine Darstellung
-

mit kleineren Zahlen
-

Im Restklassenring
bedeutet dies, dass die Restklassen
und
nicht
sind, dass aber ihr Produkt
-

ist. Das kann nach
Lemma 23.12 (Grundkurs Mathematik (Osnabrück 2016-2017))
in einem Körper nicht sein.
Sei nun
eine Primzahl. Wir müssen zeigen, dass jede von
verschiedene Restklasse
,
,
ein inverses Element besitzt. Da
prim ist, sind
und
teilerfremd.
Nach
dem Lemma von Bezout
gibt es ganze Zahlen
mit
-

Dies führt im Restklassenring zur Identität

die besagt, dass
und
invers zueinander sind.
Bestimme das inverse Element zu
in
.
Lösung
Löse das folgende
lineare Gleichungssystem
über dem
Körper
.
-

Lösung
Drücke
-
mit einer einzigen Wurzel aus.
Lösung
Es ist
![{\displaystyle {}{\begin{aligned}{\sqrt[{3}]{4}}\cdot {\sqrt[{5}]{7}}&=4^{\frac {1}{3}}\cdot 7^{\frac {1}{5}}\\&={\left(4^{5}\right)}^{\frac {1}{15}}\cdot {\left(7^{3}\right)}^{\frac {1}{15}}\\&=1024^{\frac {1}{15}}\cdot 343^{\frac {1}{15}}\\&=351232^{\frac {1}{15}}\\&={\sqrt[{15}]{351232}}.\end{aligned}}}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/feda026bb4a87a45ab4ba121faaffba3e61b7c08)
Berechne
-
Lösung
Es ist

Lösung
Wir definieren die Abbildung
durch
-

Da es sich bis auf die Verschiebung um
um eine
lineare Funktion
mit einem positiven Proportionalitätsfaktor handelt, ist sie nach
Lemma 25.16 (Grundkurs Mathematik (Osnabrück 2016-2017)) (1)
streng wachsend und auch bijektiv. Es ist offenbar
und
.
Somit ist
-
![{\displaystyle {}\varphi ([0,1])\subseteq [a,b]\,}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/3f26eaa3dd16b1cdbacedab4abff81a64f1e7d29)
und die Abbildung lässt sich auf die Intervalle zu einer bijektiven Abbildung einschränken. Für eine rationale Zahl
ist
-

wegen der Rationalität von
und
wieder rational.
Lösung
Die Formel für
lautet
-

Daher ist
-

Somit ist
-

Schließlich ist
-

Lösung
Wir beweisen die Aussage durch Induktion nach
, wobei die Induktionsvoraussetzung direkt durch die Wahl des Startwerts gesichert ist. Es gelte also
-

Dann ist

Entscheide, ob die
Folge
-

in
konvergiert
und bestimme gegebenenfalls den
Grenzwert.
Lösung
Lösung
Lösung
Es sei
,
,
eine
konvergente Teilfolge
mit dem Grenzwert
. Wir behaupten, dass die Folge ebenfalls gegen
konvergiert. Es sei dazu
vorgegeben. Wegen der Konvergenz der Teilfolge gibt es ein
derart, dass für alle
die Abschätzung
-

gilt. Da eine
Cauchy-Folge
vorliegt gibt es ein
derart, dass für alle
die Abschätzung
-

gilt. Daher gilt für
unter Verwendung eines
mit
die Abschätzung
-

Bestimme die
rationale Zahl,
die im Dezimalsystem durch
-
gegeben ist.
Lösung
Es ist

Erläutere, wie man Lücken auf der Zahlengeraden erkennen und auffüllen kann.
Lösung erstellen
Lösung
Wir wollen
-

zeigen. Durch Quadrieren ist dies äquivalent zu
-

bzw. zu
-

Wegen
-

ist dies in der Tat wahr.