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Kurs:Lineare Algebra (Osnabrück 2017-2018)/Teil II/Arbeitsblatt 50/kontrolle

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Übungsaufgaben

Bestimme die Symmetriegruppe und die eigentliche Symmetriegruppe der Standardvektoren {e1,e2,e3} im 3.



Zeige, dass es zu jedem  n  eine Konfiguration T aus n Punkten im 3 derart gibt, dass die eigentliche Symmetriegruppe von T unendlich ist.



Es sei T eine Konfiguration aus endlich vielen Punkten im 3, die nicht alle kollinear sind. Zeige, dass die eigentliche Symmetriegruppe von T endlich ist.



Man gebe ein Beispiel für eine zweielementige Menge  T3,  deren eigentliche Symmetriegruppe trivial ist.



Bestimme die Symmetriegruppe und die eigentliche Symmetriegruppe zu einer Geraden  G3  durch den Nullpunkt.



Bestimme die Symmetriegruppe und die eigentliche Symmetriegruppe zu einer Ebene  E3  durch den Nullpunkt.



Es seien

ST3

Teilmengen mit den zugehörigen eigentlichen Symmetriegruppen H und G. Zeige, dass es im Allgemeinen keine Inklusionsbeziehung zwischen diesen Gruppen gibt.



Es sei An eine alternierende Gruppe mit  n4.  Zeige, dass An nicht kommutativ ist.



Es sei E ein regelmäßiges n-Eck im 2 mit dem Nullpunkt als Mittelpunkt und mit (1,0) als einem Eckpunkt. Bestimme die Matrizen, die die uneigentlichen Symmetrien von E bezüglich der Standardbasis beschreiben.



Es sei  GO3()  eine endliche Gruppe und  H=GSO3().  Zeige, dass  H=G  oder aber die Anzahl von H die Hälfte der Anzahl von G ist.



Es sei  n+.  Definiere einen injektiven Gruppenhomomorphismus

On()SOn+1()

von der Gruppe der Isometrien auf dem n in die Gruppe der eigentlichen Isometrien auf dem n+1.


Die nächsten Aufgaben verwenden die sogenannte Kleinsche Vierergruppe. Dies ist einfach die Produktgruppe /(2)×/(2).


Zeige, dass die Kleinsche Vierergruppe zu einer Untergruppe der Permutationsgruppe S4 isomorph ist. Wie sieht eine Realisierung als Untergruppe der Würfelgruppe aus?





Zeige, dass die Diedergruppe D3 isomorph zur Permutationsgruppe S3 ist.



Betrachte die Doppelpyramide der Höhe 5 über dem Quadrat mit den Eckpunkten (±1,±1). Wie nennt man die eigentliche Symmetriegruppe dieses Objektes? Bestimme die Matrizen bezüglich der Standardbasis, die die eigentlichen Symmetrien der Doppelpyramide beschreiben.



Zeige, dass die Diedergruppen Dn, n3, nicht kommutativ sind.



Es sei W die Gruppe der eigentlichen Bewegungen an einem Würfel. Man gebe eine möglichst lange Kette von sukzessiven Untergruppen

{id}G1G2Gn=W

an derart, dass zwischen Gi und Gi+1 keine weitere Untergruppe liegen kann.



Bestimme die eigentliche Symmetriegruppe des Achsenkreuzes im 3.



Es sei  GSO3()  eine endliche Untergruppe. Zeige, dass die Isotropiegruppe zu einer Halbachse aus dem Halbachsensystem zu G zyklisch ist.



Es sei  GSO3()  die eigentliche Symmetriegruppe des achsenparallelen Würfels. Man gebe explizite (in Matrixbeschreibung) innere Automorphismen der Würfelgruppe an, die die folgenden Isotropiegruppen zu Halbachsen ineinander überführen. Welche Matrizen entsprechen dabei welchen Matrizen?

a) Die Isotropiegruppe zur positiven x-Achse und zur positiven z-Achse.


b) Die Isotropiegruppe zur Raumdiagonalen +(111) und zur Raumdiagonalen +(111).


c) Die Isotropiegruppe zur Kantenmittelpunktsachse +(110) und zur Kantenmittelpunktsachse +(110).



Es sei 𝔽q ein endlicher Körper (mit q Elementen). Bestimme die Anzahl der Elemente in

GLn(𝔽q).


Die folgende Aufgabe verwendet das Zentrum einer Gruppe.

Es sei G eine Gruppe. Das Zentrum  Z=Z(G)  von G ist die Teilmenge

Z={gGgx=xg für alle xG}.



Es sei G eine Gruppe. Zeige, dass das Zentrum  ZG  ein Normalteiler in G ist. Man bringe das Zentrum in Zusammenhang mit dem Gruppenhomomorphismus

κ:GAut(G),gκg.

Was ist das Bild von diesem Homomorphismus, und was besagen die Homomorphiesätze in dieser Situation?



Führe folgendes Gedankenexperiment durch: Gegeben sei eine Kugeloberfläche aus Metall und n gleiche Teilchen mit der gleichen positiven Ladung. Die Teilchen stoßen sich also ab. Diese Teilchen werden auf die Kugeloberfläche gebracht, wobei sie sich nach wie vor gegenseitig abstoßen, aber auf der Kugel bleiben. Welche Konfiguration nehmen die Teilchen ein? Müsste sich nicht „aus physikalischen Gründen“ eine „gleichverteilte“ Konfiguration ergeben, in der alle Teilchen gleichberechtigt sind? Müsste es nicht zu je zwei Teilchen P,Q eine Kugelbewegung geben, die eine Symmetrie der Konfiguration ist und die P in Q überführt?




Aufgaben zum Abgeben

Aufgabe (2 Punkte)Aufgabe 50.24 ändern

Betrachte die Wirkung der Tetraedergruppe auf den vier Eckpunkten eines Tetraeders. Zeige, dass dies eine Isomorphie zwischen der Tetraedergruppe und der alternierenden Gruppe A4 ergibt.



Betrachte ein regelmäßiges n-Eck und die zugehörige Gruppe der (eigentlichen und uneigentlichen) Symmetrien, also die Diedergruppe Dn. Beschreibe Dn als Untergruppe der Permutationsgruppe Sn. Durch welche Permutationen wird sie erzeugt? Für welche n handelt es sich um eine Untergruppe der alternierenden Gruppe?



Es sei  GO2  eine endliche Untergruppe der (uneigentlichen) Bewegungsgruppe der reellen Ebene, und sei  G⊈SO2.  Zeige, dass es einen surjektiven Gruppenhomomorphismus

G/(2)

gibt, dessen Kern eine zyklische Gruppe ist. Schließe, dass die Ordnung von G gerade ist.



Es sei G eine Gruppe mit Zentrum Z(G). Zeige:

a) G ist genau dann abelsch, wenn G/Z(G) zyklisch ist.


b) Der Index von Z(G) in G ist keine Primzahl.


c) Ist G von der Ordnung pq für zwei Primzahlen p und q, so ist G abelsch oder Z(G) trivial.




Aufgabe zum Hochladen

Für die folgende Aufgabe gibt es keinen festen Abgabetermin. Sie gilt so lange, bis eine befriedigende Lösung auf Commons hochgeladen wurde.


Man schreibe eine Computeranimation, die zeigt, wie sich fünf auf einer Kugeloberfläche platzierte Teilchen mit der gleichen positiven Ladung aufgrund ihrer gegenseitigen Abstoßung bewegen (wobei sie aber auf der Kugeloberfläche bleiben), und welche Endposition (?) sie einnehmen.


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