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Kurs:Mathematik für Anwender/Teil I/18/Klausur mit Lösungen

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Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
Punkte 3 3 1 6 3 2 7 4 3 4 2 1 5 3 4 3 5 5 64




Aufgabe (3 Punkte)

Definiere die folgenden (kursiv gedruckten) Begriffe.

  1. Die Gaußklammer einer reellen Zahl x.
  2. Eine streng fallende Funktion f:.
  3. Eine Reihe k=0ak von reellen Zahlen ak.
  4. Die höheren Ableitungen zu einer Funktion
    f:

    (rekursive Definition).

  5. Die Riemann-Integrierbarkeit einer Funktion
    f:I

    auf einem kompakten Intervall I.

  6. Eine lineare Abbildung
    φ:VW

    zwischen den K-Vektorräumen V und W.


Lösung

  1. Die Gaußklammer x ist durch
    x=n, falls x[n,n+1[ und n,

    definiert.

  2. Die Funktion
    f:

    heißt streng fallend, wenn

    f(x)<f(x) für alle x,xI mit x>x gilt.
  3. Unter der Reihe k=0ak versteht man die Folge (sn)n der Partialsummen
    sn=k=0nak.
  4. Die Funktion f heißt n-mal differenzierbar, wenn sie (n1)-mal differenzierbar ist und die (n1)-te Ableitung, also f(n1), differenzierbar ist. Die Ableitung
    f(n)(x):=(f(n1))(x)

    nennt man dann die n-te Ableitung von f.

  5. Die Funktion f heißt Riemann-integrierbar auf I, wenn Ober- und Unterintegral von f existieren und übereinstimmen.
  6. Eine Abbildung
    φ:VW

    heißt lineare Abbildung, wenn die beiden folgenden Eigenschaften erfüllt sind.

    1. φ(u+v)=φ(u)+φ(v) für alle u,vV.
    2. φ(sv)=sφ(v) für alle sK und vV.


Aufgabe (3 Punkte)

Formuliere die folgenden Sätze.

  1. Die Summenregel für reelle Folgen.
  2. Die Produktregel für differenzierbare Funktionen
    f,g:.
  3. Der Satz über den Zusammenhang zwischen der Verknüpfung linearer Abbildungen und der Matrizenmultiplikation (genaue Formulierung mit Basen).


Lösung

  1. Es seien (xn)n und (yn)n konvergente Folgen in . Dann ist die Folge (xn+yn)n ebenfalls konvergent und es gilt
    limn(xn+yn)=(limnxn)+(limnyn).
  2. Das Produkt fg ist ebenfalls differenzierbar und es gilt
    (fg)=fg+fg.
  3. Bei der Korrespondenz zwischen linearen Abbildungen und Matrizen entsprechen sich die Hintereinanderschaltung von linearen Abbildungen und die Matrizenmultiplikation. Damit ist folgendes gemeint: es seien U,V,W Vektorräume über einem Körper K mit Basen
    𝔲=u1,,up,𝔳=v1,,vn und 𝔴=w1,,wm.

    Es seien

    ψ:UV und φ:VW

    lineare Abbildungen. Dann gilt für die beschreibenden Matrizen von ψ,φ und der Hintereinanderschaltung φψ die Beziehung

    M𝔴𝔲(φψ)=(M𝔴𝔳(φ))(M𝔳𝔲(ψ)).


Aufgabe (1 Punkt)

Wir betrachten den Satz „Lucy Sonnenschein tanzt auf allen Hochzeiten“. Negiere diesen Satz durch eine Existenzaussage.


Lösung

Es gibt eine Hochzeit, auf der Lucy Sonnenschein nicht tanzt.


Aufgabe (6 (1+1+2+2) Punkte)

Professor Knopfloch möchte mit Dr. Eisenbeis essen gehen und hebt daher beim Bankautomat 100 Euro in Scheinen ab.

  1. Was ist die minimale Anzahl von Scheinen und was ist die maximale Anzahl von Scheinen, die er bekommen kann?
  2. Ist es möglich, dass er 17 Scheine bekommt?
  3. Welche Anzahlen von Scheinen sind möglich?
  4. Was ist die kleinste Anzahl von Scheinen, für die es zumindest zwei verschiedene Scheinverteilungen gibt?


Lösung

  1. Das Minimum an Scheinen ist 1 (ein Hunderter), das Maximum ist 20 (20 Fünfer).
  2. Es ist
    310+145=30+70=100,

    17 Scheine sind also mit 3 Zehnern und 14 Fünfern möglich.

  3. Es sind die Anzahlen 12 und 420 möglich, mit 3 Scheinen ist es nicht möglich. 1: ein Hunderter. 2: zwei Fünfziger. 3: Es kann höchstens ein Fünfziger vorkommen, mit zwei Zwanzigern bleibt man aber unterhalb von 100. 4: Ein Fünfziger und zwei Zwanziger und ein Zehner. 5: Fünf Zwanziger. Um 610 Scheine zu erreichen kann man sukzessive einen Zwanziger durch zwei Zehner ersetzen. 10: 10 Zehner. Um 1120 Scheine zu erreichen kann man sukzessive einen Zehner durch zwei Fünfer ersetzen.
  4. Bei einem und zwei Scheinen gibt es offenbar nur eine Möglichekeit, mit drei Scheinen geht es gar nicht. Mit vier Scheinen gibt es nur die Möglichkeit 50+20+20+10, da man ohne den Fünfziger nicht auskommt. Mit 5 Scheinen gibt es die beiden Möglichkeiten entweder fünf Zwanziger oder 50+20+20+5+5. Die Antwort ist also 5.


Aufgabe (3 Punkte)

Die Zahlen

n,n1,n2,,3,2,1

werden abwechselnd mit einem oder keinem Minuszeichen versehen, wobei n kein Minuszeichen bekommt. Was ist die Summe dieser Zahlen?


Lösung

Zwei in einer solchen Reihe aufeinanderfolgende Zahlen ergeben

k+(k1)=kk+1=1.

Ein solches Paar trägt also mit 1 zur Gesamtsumme bei. Wenn n gerade ist, so gibt es n/2 solche Paare und die Gesamtsumme ist n/2. Wenn n ungerade ist, so gibt es n12 solche Paare sowie die letzte alleinstehende Zahl 1, die positiv eingeht. Also ist die Gesamtsumme in diesem Fall gleich

n12+1=n+12.


Aufgabe (2 (1+1) Punkte)

  1. Zeige, dass für positive reelle Zahlen a,b die Abschätzung
    1|a+b|max(1|a|,1|b|)

    gilt.

  2. Zeige, dass es reelle Zahlen a,b mit  a,b,a+b0  und mit
    1|a+b|>max(1|a|,1|b|)

    gibt.


Lösung

  1. Im positiven Fall ist auch  a+b>0  und somit kann man überall die Betragsstriche weglassen. Es ist  a+b>a  und somit ist  1a+b<1amax(1a,1b)
  2. Es sei  a=3  und  b=2.  Dann ist
    a+b=1

    und somit steht links  11=1  und rechts das Maximum aus 13 und 12, also 12.


Aufgabe (7 Punkte)

Beweise den Satz über die Division mit Rest im Polynomring K[X] über einem Körper K.


Lösung

Wir beweisen die Existenzaussage durch Induktion über den Grad von P. Wenn der Grad von T größer als der Grad von P ist, so ist Q=0 und R=P eine Lösung, sodass wir dies nicht weiter betrachten müssen. Bei  grad(P)=0  ist nach der Vorbemerkung auch  grad(T)=0,  also ist T ein konstantes Polynom, und damit ist (da T0 und K ein Körper ist) Q=P/T und R=0 eine Lösung. Es sei nun  grad(P)=n  und die Aussage für kleineren Grad schon bewiesen. Wir schreiben P=anXn++a1X+a0 und T=bkXk++b1X+b0 mit an,bk0,kn. Dann gilt mit  H=anbkXnk  die Beziehung

P:=PTH=0Xn+(an1anbkbk1)Xn1++(ankanbkb0)Xnk+ank1Xnk1++a0.

Dieses Polynom P hat einen Grad kleiner als n und darauf können wir die Induktionsvoraussetzung anwenden, d.h. es gibt Q und R mit

P=TQ+R mit grad(R)<grad(T) oder R=0.

Daraus ergibt sich insgesamt

P=P+TH=TQ+TH+R=T(Q+H)+R,

sodass also  Q=Q+H  und  R=R  eine Lösung ist. Zur Eindeutigkeit sei  P=TQ+R=TQ+R  mit den angegebenen Bedingungen. Dann ist  T(QQ)=RR.  Da die Differenz RR einen Grad kleiner als grad(T) besitzt, ist aufgrund der Gradeigenschaften diese Gleichung nur bei  R=R  und  Q=Q  lösbar.


Aufgabe (4 Punkte)

Zeige unter Verwendung der Bernoullischen Ungleichung, dass die Folge

xn=(1+1n)n

wachsend ist.


Lösung

Aufgrund der Bernoulli-Ungleichung gilt

(11n2)n1n1n2=11n.

Dies schreiben wir als

n1n(n21n2)n=(n+1nn1n)n=(n+1n)n(n1n)n.

Daraus ergibt sich durch beidseitige Multiplikation mit (nn1)n (es sei n2) die Abschätzung

an1=(nn1)n1(n+1n)n=an.


Aufgabe (3 Punkte)

Es seien x und y zwei nichtnegative reelle Zahlen. Zeige, dass das arithmetische Mittel der beiden Zahlen mindestens so groß wie ihr geometrisches Mittel ist.


Lösung

Wir wollen

x+y2xy

zeigen. Durch Quadrieren ist dies äquivalent zu

x2+2xy+y24xy

bzw. zu

x22xy+y240.

Wegen

(xy2)2=x22xy+y24

ist dies in der Tat wahr.


Aufgabe (4 Punkte)

Es sei (xn)n eine reelle konvergente Folge mit  xn0  für alle  n  und  limnxn=x0.  Zeige, dass (1xn)n ebenfalls konvergent mit

limn1xn=1x

ist.


Lösung

Da der Limes der Folge (xn)n nicht 0 ist, gilt für  nN1  die Bedingung  |xn||x|2  und damit

1|xn|2|x|.

Es sei  ϵ>0  vorgegeben. Wegen der Konvergenz von (xn)n gibt es ein N2 mit

|xnx|ϵ|x|22 für alle nN2.

Dann gilt für alle  nN:=max{N1,N2}  die Abschätzung

|1xn1x|=|xnxxxn|=1|x||xn||xnx|2|x|2ϵ|x|22=ϵ.


Aufgabe (2 Punkte)

Bestimme die Schnittpunkte des Einheitskreises E mit dem Kreis K, der den Mittelpunkt (1,0) und den Radius 2 besitzt.


Lösung

Der Einheitskreis ist die Lösungsmenge der Gleichung

x2+y2=1

und K ist die Lösungsmenge der Gleichung

(x1)2+y2=x22x+1+y2=4.

Wenn man von der zweiten Gleichung die erste abzieht, so erhält man

2x+1=3,

also

x=1.

Aus der Einheitskreisgleichung folgt daraus, dass

y=0

sein muss. Der einzige Schnittpunkt ist also (1,0) (der in der Tat ein Schnittpunkt ist).


Aufgabe (1 Punkt)

Bestimme die Ableitung der Funktion

++,xf(x)=πx+xe.


Lösung

Es ist

f(x)=ln(π)πx+exe1.


Aufgabe (5 Punkte)

Wir betrachten eine Funktion f: der Form

f(x)=g(x)sinx+h(x)cosx,

wobei g und h lineare Polynome seien. Zeige durch Induktion, dass für die Ableitungen (n0) die Beziehung

f(n)(x)={(1)n/2((g(x)+nh(x))sinx+(ng(x)+h(x))cosx) für  n gerade,(1)(n1)/2((ng(x)h(x))sinx+(g(x)+nh(x))cosx) für  n ungerade,

gilt.


Lösung

Zum Induktionsanfang betrachten wir  n=0,  es geht also um die Funktion selbst. Wegen

f(x)=g(x)sinx+h(x)cosx=(1)0((g(x)+0h(x))sinx+(0g(x)+h(x))cosx)

ist die Formel für  n=0  gerade richtig.

Wir beweisen nun die Formel für n+1 unter der Induktionsvoraussetzung, dass sie für alle kleinere Zahlen richtig ist. Es sei zunächst n+1 ungerade, also n gerade. Dann ist (unter Verwendung der Tatsache, dass die zweiten Ableitungen von g und h gleich 0 sind)

f(n+1)(x)=(f(n))(x)=(1)n/2((g(x)+nh(x))sinx+(ng(x)+h(x))cosx)=(1)n/2(g(x)sinx+(g(x)+nh(x))cosx+h(x)cosx(ng(x)+h(x))sinx)=(1)n/2((g(x)+ng(x)h(x))sinx+(g(x)+nh(x)+h(x))cosx)=(1)((n+1)1)/2(((n+1)g(x)h(x))sinx+(g(x)+(n+1)h(x))cosx),

sodass der Ausdruck für n+1 ungerade vorliegt.

Bei n+1 gerade, also n ungerade, ist

f(n+1)(x)=(f(n))(x)=(1)(n1)/2((ng(x)h(x))sinx+(g(x)+nh(x))cosx)=(1)(n1)/2(h(x)sinx+(ng(x)h(x))cosx+g(x)cosx(g(x)+nh(x))sinx)=(1)(n1)/2((g(x)(n+1)h(x))sinx+((n+1)g(x)h(x))cosx)=(1)(n1)/2(1)((g(x)+(n+1)h(x))sinx+((n+1)g(x)+h(x))cosx)=(1)(n+1)/2((g(x)+(n+1)h(x))sinx+((n+1)g(x)+h(x))cosx),

sodass der Ausdruck für n+1 gerade vorliegt.


Aufgabe (3 Punkte)

Bestimme eine Stammfunktion von

sin(sin(cosx))cos(cosx)sinx.


Lösung

Die Funktion hat die Gestalt

f(g(h(x)))g(h(x))(h(x)),

deshalb ist nach der Kettenregel (für drei Funktionen) F(g(h(x))) eine Stammfunktion dieser Funktion, wobei F eine Stammfunktion von f bezeichnet. Also ist

cos(sin(cosx))

eine Stammfunktion.


Aufgabe (4 Punkte)

Bestimme in Abhängigkeit vom Parameter  a  den Lösungsraum  La3  des linearen Gleichungssystems

5x+ay+(1a)z=0,
2ax+a2y+3z=0.


Lösung

Bei  a=0  wird das Gleichungssystem zu

5x+z=0,
3z=0.

Also ist

x=z=0

und y beliebig, somit ist

L0={y(010)yK}.

Es sei also  a0.  Wir rechnen IIaI und erhalten

3ax+(3a(1a))z=0

bzw.

x=3a+a23az.

Die erste Gleichung liefert

y=1a(5x+(a1)z)=1a(53a+a23az+(a1)z)=13a2(5(3a+a2)+3a(a1))z=13a2(2a2+2a15)z=2a2+2a153a2z.

Somit ist

La={z(3a+a23a2a2+2a153a21)zK}.


Aufgabe (3 (1+1+1) Punkte)

Es sei

M=(1120611).

a) Zeige

M2=E2.

b) Bestimme die inverse Matrix zu M.

c) Löse die Gleichung

M(xy)=(49).


Lösung

a) Es ist

M2=(1120611)(1120611)=(121120220+2206666120+121)=(1001).

b) Nach Teil a) ist

M2=E2,

also ist M invertierbar und stimmt mit seinem Inversen überein, also

M1=M.

c) Wir wenden auf die Gleichung beidseitig die Matrix  M1=M  an und erhalten

(xy)=M(49)=(1120611)(49)=(44+18024+99)=(224123).


Aufgabe (5 Punkte)

Es sei V ein zweidimensionaler Vektorraum über einem Körper K. Es seien v1,v2,v3 und w1,w2,w3 Vektoren in V, die jeweils paarweise linear unabhängig seien. Zeige, dass es eine bijektive lineare Abbildung φ:VV derart gibt, dass

φ(vi)Kwi

für  i=1,2,3  gilt.


Lösung

Da v1,v2 und w1,w2 Basen sind, gibt es nach dem Festlegungsatz eine bijektive lineare Abbildung ψ:VV mit  φ(v1)=w1  und  φ(v2)=w2.  Unter ψ bleiben die Voraussetzungen über die paarweise lineare Unabhängigkeit erhalten. Daher müssen wir nur noch die Situation von zwei Vektorfamilien der Form v1,v2,y und v1,v2,z betrachten. Es sei

y=av1+bv2

und

z=cv1+dv2.

Dabei sind  a,b,c,d0,  da andernfalls y bzw. z zu einem der vi linear abhängig wäre. Wir betrachten nun die lineare Abbildung φ, die durch v1cav1 und v2dbv2 gegeben ist. Dann ist

φ(y)=φ(av1+bv2)=aφ(v1)+bφ(v2)=acav1+bdbv2=cv1+bv2=z.

Somit erfüllt φ die geforderte Bedingung.


Aufgabe (5 Punkte)

Bestimme die Eigenwerte und die Eigenräume der durch die Matrix

M=(205010805)

gegebenen linearen Abbildung

φ:33,vMv.


Lösung

Das charakteristische Polynom ist

χM=det(x2050x+1080x5)=(x2)(x+1)(x5)40(x+1)=(x+1)((x2)(x5)40)=(x+1)(x27x30).

Dies ergibt zunächst den Eigenwert 1. Durch quadratisches Ergänzen (oder direkt) sieht man für den quadratischen Term die Nullstellen 3 und 10, die die weiteren Eigenwerte sind. Da es drei verschiedene Eigenwerte gibt ist klar, dass zu jedem Eigenwert der Eigenraum eindimensional ist.

Eigenraum zu 1: Man muss die Lösungsmenge von

(305000806)(xyz)=(000)

bestimmen. Eine Lösung ist offenbar der Spaltenvektor (010), sodass der Eigenraum zu 1 gleich λ(010) ist.

Eigenraum zu 3: Man muss die Lösungsmenge von

(505020808)(xyz)=(000)

bestimmen. Eine Lösung ist offenbar der Spaltenvektor (101), sodass der Eigenraum zu 3 gleich λ(101) ist.

Eigenraum zu 10: Man muss die Lösungsmenge von

(8050110805)(xyz)=(000)

bestimmen. Eine Lösung ist offenbar der Spaltenvektor (508), sodass der Eigenraum zu 10 gleich λ(508) ist.