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Kurs:Analysis (Osnabrück 2014-2016)/Teil I/Arbeitsblatt 21/kontrolle

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Übungsaufgaben

Bestimme die Ableitung der Funktion

D,ztanz=sinzcosz.

Was ist die Definitionsmenge D des Tangens?



Zeige, dass die Sinus- bzw. die Kosinusfunktion die folgenden Werte besitzt.

a)
sinπ4=cosπ4=12.


b)
cosπ3=12.


c)
sinπ3=32.



Aufgabe * Aufgabe 21.3 ändern

Zeige, dass die reelle Sinusfunktion eine bijektive, streng wachsende Funktion

[π/2,π/2][1,1]

induziert, und dass die reelle Kosinusfunktion eine bijektive, streng fallende Funktion

[0,π][1,1]

induziert.


Aufgrund von Korollar 21.4 ist die reelle Sinusfunktion und die reelle Kosinusfunktion bijektiv auf gewissen Intervallen. Die Umkehrfunktionen heißen folgendermaßen.


Die Umkehrfunktion der reellen Sinusfunktion ist

[1,1][π2,π2],xarcsinx,

und heißt Arkussinus.


Die Umkehrfunktion der reellen Kosinusfunktion ist

[1,1][0,π],xarccosx,

und heißt Arkuskosinus.





Zeige, dass die Funktion

f(x)={xsin1x für x]0,1],0 für x=0,

stetig ist und unendlich viele Nullstellen besitzt.



Wir betrachten die durch

f(x)={xsin1x für x0,0 sonst,

definierte Funktion

f:.

Zeige, dass es zu jedem λ, 1λ1, eine Nullfolge (xn)n in + derart gibt, dass die Folge der Differenzenquotienten

f(xn)f(0)xn

gegen λ konvergiert.



Bestimme den Grenzwert der Folge

sinnn,n+.



Zeige, dass die Folge

xn:=sinn

nicht konvergiert.



Zu einem Startwert  x0[0,π2]  sei eine Folge rekursiv durch

xn+1:=sinxn

definiert. Entscheide, ob (xn)n konvergiert und bestimme gegebenenfalls den Grenzwert.



Untersuche die Funktionenfolge

fn:,x(sinx)n,

auf punktweise und gleichmäßige Konvergenz. An welchen Punkten existiert die Grenzfunktion, an welchen ist sie stetig, an welchen differenzierbar? Wie verhält sich die abgeleitete Funktionenfolge, also  gn(x)=fn(x)



Es sei  n+.  Es sei F eine komplexe, auf konvergente Potenzreihe der Form

F=j=0cjnzjn.

Zeige, dass für jede n-te komplexe Einheitswurzel ζ die Gleichheit  F(ζz)=F(z)  für alle  z  gilt.



Es sei F=i=0cizi eine komplexe auf konvergente Potenzreihe und n+. Für jede n-te komplexe Einheitswurzel ζ gelte F(ζz)=F(z) für alle z. Zeige, dass ci=0 für alle i gilt, die kein Vielfaches von n sind.



Es sei n+ und sei ζ eine n-te komplexe Einheitswurzel. Es sei

f:,zf(z),

eine differenzierbare Funktion mit der Eigenschaft, dass die Gleichheit f(ζz)=f(z) für alle z gelte. Zeige unter Bezug auf den Differenzenquotienten, dass die Ableitung die Beziehung f(ζz)=ζn1f(z) erfüllt.

Was bedeutet die vorstehende Aufgabe für gerade und ungerade Funktionen?


Es sei

f:

eine stetige Funktion. Zeige, dass die beiden folgenden Aussagen äquivalent sind.

  1. Es gibt eine stetige Funktion
    g:0

    mit  f(z)=g(|z|)  für alle  z

  2. Für alle n-ten Einheitswurzeln  ζ  (alle n) ist  f(ζz)=f(z)  für alle  z
  3. Für alle  w  mit  |w|=1  ist  f(wz)=f(z)  für alle  z



Bestimme die Intervalle, auf denen die reelle Sinusfunktion

,xsinx,

konvex bzw. konkav ist.




Aufgaben zum Abgeben

Zeige, dass die Funktion

f(x)={xsin1x für x]0,1],0 für x=0,

unendlich viele isolierte lokale Maxima und unendlich viele isolierte lokale Minima besitzt.



Man gebe ein Beispiel für eine stetige Funktion

f:[0,1],xf(x),

die unendlich viele Nullstellen und unendlich viele isolierte lokale Maxima besitzt, deren Funktionswert 1 ist.



Zeige, dass es keine stetige Funktion

f:[0,1],xf(x),

gibt, die unendlich viele Nullstellen besitzt derart, dass zwischen je zwei Nullstellen ein lokales Maximum existiert, dessen Funktionswert 1 ist.



Es sei zn eine Folge von komplexen Zahlen, die wir in Polarkoordinaten als

zn=rneiφn

mit rn0 und φn[0,2π[ schreiben. Zeige, dass die Folge genau dann konvergiert, wenn einer der folgenden Fälle vorliegt.

  1. Die Folge rn konvergiert gegen 0.
  2. Die beiden Folgen rn und φn konvergieren (in ).
  3. Die Folge rn konvergiert und die Folge φn besitzt die Punkte 0 und 2π als einzige Häufungspunkte.



Zu  n3  sei An der Flächeninhalt eines in den Einheitskreis eingeschriebenen gleichmäßigen n-Eckes. Zeige  AnAn+1


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