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Kurs:Bündel, Garben und Kohomologie (Osnabrück 2019-2020)/Arbeitsblatt 18

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Es sei R ein kommutativer Ring, A eine kommutative R-Algebra, M ein R-Modul und D:AM eine R-Derivation. Zeige

D(fn)=nfn1D(f)

für jedes  fA



Es sei R ein kommutativer Ring, A eine kommutative R-Algebra, M ein R-Modul und D:AM eine R-Derivation. Zeige

D(f1fr)=f2frD(f1)+f1f3frD(f2)++f1fr1D(fr)

für  f1,,frA



Es sei R ein kommutativer Ring, A eine kommutative R-Algebra, M ein R-Modul und D:AM eine R-Derivation. Es sei  x1n1xrnrA.  Zeige

D(x1n1xrnr)=n1x1n11x2n2xr1nr1xrnrD(x1)++nrx1n1xr1nr1xrnr1D(xr)



Es sei A eine kommutative R-Algebra und M ein A-Modul. Zeige, dass die Menge der Derivationen von A nach M ein A-Modul wird, wenn man fδ durch

(fδ)(a)=fδ(a)

definiert.



Es sei R eine kommutative K-Algebra und  WR  ein multiplikatives System. Es sei D:RR eine K-Derivation. Zeige, dass durch

D(fg):=gD(f)fD(g)g2

eine Derivation auf der Nenneraufnahme RW gegeben ist, die D fortsetzt.



Es sei A eine kommutative R-Algebra über einem kommutativen Ring R. Zu  fA  bezeichne

μf:AA,xfx,

die R-lineare Multiplikationsabbildung und zu zwei R-linearen Abbildungen

φ1,φ2:AA

bezeichne

[φ1,φ2]=φ1φ2φ2φ1.

Es sei δ:AA eine R-Derivation. Zeige, dass zu jedem  gA  die Abbildung [δ,μg] eine Multiplikationsabbildung ist.



Es sei R ein kommutativer Ring, A eine kommutative R-Algebra und ΩA/R der Modul der Kähler-Differentiale. Zeige, dass die universelle Derivation

AΩA/R,fdf,

eine Derivation ist.



Bestimme Ω/.



Es sei  KL  eine separable endliche Körpererweiterung. Zeige  ΩL/K=0



Bestimme Ω[i]/.



Es sei R ein kommutativer Ring und

A=R[X1,,Xn]/(Xnf(X1,,Xn1))

mit einem Polynom  fR[X1,,Xn1]  (die Nullstellenmenge ist also der Graph zu f). Zeige auf zwei verschiedene Arten, dass ΩA/R ein freier A-Modul vom Rang n1 ist.


Die folgenden Aufgaben beziehen sich auf das Tensorprodukt von Moduln und von Algebren, siehe auch den Anhang.


Berechne /(5).



Berechne das Tensorprodukt

(3(/(2))2/(3))(2/(2)/(4)).



Es sei R ein kommutativer Ring. Zeige die R-Modulisomorphie

RnRRmRnm.



Es sei R ein kommutativer Ring und  𝔞,𝔟R  seien Ideale. Zeige die R-Algebraisomorphie

R/𝔞RR/𝔟=R/(𝔞+𝔟).



Es sei R ein kommutativer Ring und  S,TR  seien multiplikative Systeme. Zeige die R-Algebraisomorphie

RSRRT=RST.



Es seien M und N kommutative Monoide und R ein kommutativer Ring. Zeige die R-Algebraisomorphie

R[M×N]R[M]RR[N].



Es sei A ein kommutativer Ring und  SA  ein multiplikatives System. Zeige

ΩAS/A=0.



Es sei R ein kommutativer Ring, A eine kommutative R-Algebra und  SA  ein multiplikatives System. Zeige, dass dann

ΩAS/R(ΩA/R)S

gilt.



Diskutiere Lemma 18.8 im Fall, dass  R=K  ein Körper der positiven Charakteristik p,  A=K[X]  und  I=(Xp)  ist.



Beschreibe für  A=[X,Y,Z]/(X2+Y3+Z5)  den Modul der Kähler-Differentiale mit Erzeugern und Relationen.



Bestimme Ω/ mithilfe von Korollar 18.9.



Sei p eine Primzahl. Wir betrachten die Körpererweiterung, die durch

K=/(p)(U)/(p)(Y)=L

mit UYp gegeben ist. Zeige, dass Lemma 18.14 in dieser Situation nicht gilt.



Es sei p eine Primzahl und

K=/(p)(U)R=K[Y]/(YpU).

Zeige, dass  RK(Y)  ist, dass R regulär ist und dass der Modul der Kähler-Differentiale ΩR/K nicht frei ist.



Sei  R=[X,Y,Z]/(X2+Y2+Z21).  Zeige, dass der R-Modul der Kählerdifferentiale

ΩR/=RdXRdYRdZ/(XdX+YdY+ZdZ)

eingeschränkt auf die offenen Mengen D(X),D(Y),D(Z) (also (ΩR/)X=ΩRX/ etc.) frei ist und dass damit ΩR/ lokal frei ist.



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