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Kurs:Singularitätentheorie (Osnabrück 2019)/Arbeitsblatt 14

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Es sei K ein Körper und  FK[X1,,Xn]  ein Polynom. Zeige, dass ein Punkt  PKn  genau dann ein kritischer Punkt von F ist, wenn das maximale Ideal 𝔪P das Jacobiideal JF umfasst.



Es sei K ein Körper und sei K[X] der Polynomring über K. Es sei  FK[X]  und  aK.  Zeige, dass a genau dann eine mehrfache Nullstelle von F ist, wenn  F(a)=0  ist, wobei F die formale Ableitung von F bezeichnet.



Es sei K ein Körper und  FK[X]  ein Polynom. Bringe die Begriffe kritischer Punkt von F, Nullstelle der Ableitung F und maximales Ideal oberhalb des Jacobiideals JF miteinander in Verbindung.



Es sei K ein Körper und  FK[X]  ein Polynom. Es sei P eine Nullstelle von F. Zeige, dass die Vielfachheit der Nullstelle um 1 größer als die Milnorzahl von F in P ist.



Bestimme die Milnorzahl für die Kurven V(XaYb) im Nullpunkt.



Bestimme die Milnorzahl für die zweidimensionalen ADE-Singularitäten.



Es sei K ein Körper mit einer Charakteristik 2. Es sei  FK[X1,,Xn]  ein Polynom. Zeige, dass die Milnorzahl von F im Nullpunkt mit der Milnorzahl des Polynoms  F+Z2K[X1,,Xn,Z]  im Nullpunkt übereinstimmt.



Es sei F ein Polynom in den Variablen X1,,Xm und G ein Polynom in den Variablen Y1,,Yn. Wir interessieren uns für die Summe F+G (in den Variablen X1,,Xm,Y1,,Yn).

  1. Sowohl F als auch G definieren eine isolierte Singularität im Nullpunkt. Zeige, dass auch F+G eine isolierte Singularität im Nullpunkt definiert.
  2. Zeige, dass die Milnorzahl von F+G (im Nullpunkt) das Produkt der Milnorzahlen der beiden Polynome F und G ist.



Zeige, dass

g=X+X2K[X]

die Voraussetzung von Lemma 14.13 erfüllt, und dass daher  (g)=(X)  in K[X](X) gilt, dass dies aber nicht in K[X] gilt.



Es sei 𝔫 ein maximales Ideal in einem kommutativen Ring R. Es sei R𝔫 die Lokalisierung von R an 𝔫 und es sei  𝔪=𝔫R𝔫  das maximale Ideal von R𝔫. Zeige  R/𝔫=R𝔫/𝔪



Bestimme den Typ der Hesse-Form zur Funktion

f:2,(x,y)x2yxy2+x2y3,
in jedem Punkt.



Es sei V ein endlichdimensionaler reeller Vektorraum,  GV  eine offene Menge und

f:G

eine zweimal stetig differenzierbare Funktion. Zeige, dass die Hesse-Form von f in jedem Punkt  PG  symmetrisch ist.



Man gebe für vorgegebene natürliche Zahlen p,q,n mit  p+qn  eine zweimal stetig differenzierbare Funktion

f:n,

deren Hesse-Form im Nullpunkt den Typ (p,q) besitzt.



Berechne die Hesse-Matrix zu  F=Xa+Yb+Zc  im Nullpunkt.



Berechne die Hesse-Matrix zu den zweidimensionalen ADE-Singularitäten im Nullpunkt.



Es sei  F[X1,,Xn]  ein reelles Polynom und  Pn  ein kritischer Punkt. Beweise Lemma 14.14 mithilfe von Satz 39.3 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025)), angewendet auf die Hesse-Matrix von F.



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