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Kurs:Lineare Algebra (Osnabrück 2017-2018)/Teil I/Arbeitsblatt 16

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Die Pausenaufgabe

Zeige, dass zu einem K-Vektorraum V mit Dualraum V die Auswertungsabbildung

V×VK,(v,f)f(v),

bilinear ist.




Übungsaufgaben

Berechne die Determinante der Matrix

(1+3i5i32i4+i).



Berechne die Determinante der Matrix

(135213874).



Wir betrachten die Matrix

(211121112).
  1. Berechne die Determinante von M.
  2. Bestimme die Determinante zu jeder Matrix, die entsteht, wenn man in M eine Zeile und eine Spalte weglässt.



Zeige durch Induktion, dass bei einer oberen Dreiecksmatrix die Determinante gleich dem Produkt der Diagonalelemente ist.



Zeige durch Induktion, dass bei einer unteren Dreiecksmatrix die Determinante gleich dem Produkt der Diagonalelemente ist.



Es sei K ein Körper, V und W seien K-Vektorräume und

φ:VW

sei eine K-lineare Abbildung. Zeige, dass φ multilinear und alternierend ist.



Es sei K ein Körper. Zeige, dass die Multiplikation

K×K=K2K,(a,b)ab,

multilinear ist. Ist sie alternierend?



Es sei K ein Körper und  n.  Zeige, dass die Abbildung

Kn×KnK,((u1un),(v1vn))(u1,,un)(v1vn),

multilinear ist.



Es sei K ein Körper und seien I und J endliche Indexmengen. Zeige, dass die Abbildung

Abb(I,K)×Abb(J,K)Abb(I×J,K),(f,g)fg,

mit

(fg)(i,j):=f(i)g(j)

multilinear ist.



Überprüfe die Multilinearität und die Eigenschaft, alternierend zu sein, direkt für die Determinante von 2×2-Matrizen.



Überprüfe die Multilinearität und die Eigenschaft, alternierend zu sein, direkt für die Determinante von 3×3-Matrizen.



Zeige, dass für jede Elementarmatrix E die Beziehung

detE=detEtr

gilt.



Man begründe anhand des Bildes, dass zu zwei Vektoren (x1,y1) und (x2,y2) die Determinante der durch die Vektoren definierten 2×2-Matrix mit dem Flächeninhalt des von den beiden Vektoren aufgespannten Parallelogramms (bis auf das Vorzeichen) übereinstimmt.






Es sei M eine 2×2-Matrix. Zeige

Spur(M)=1+det(M)det(E2M).



Es sei  z  und

,wzw,

die zugehörige Multiplikation. Bestimme die Determinante dieser Abbildung, wenn man sie als reell-lineare Abbildung 22 auffasst.



Es sei K ein Körper und seien V1,,Vn und W Vektorräume über K. Es sei

Φ:V1××VnW

eine multilineare Abbildung und es seien  vi1,,vimiVi  und  aijiK  zu  i=1,,n  und  ji=1,,mi.  Zeige

Φ(j=1m1a1jv1j,,j=1mnanjvnj)=(j1,,jn){1,,m1}××{1,,mn}a1j1anjnΦ(v1j1,,vnjn).



Es sei K ein Körper und seien V1,,Vn und W Vektorräume über K. Es seien vij, ijIj, Erzeugendensysteme von Vj, j=1,,n. Zeige, dass eine multilineare Abbildung

:V1××VnW

durch

(vi1,,vin)

festgelegt ist.



Es sei K ein Körper und V ein K-Vektorraum. Es sei

:V×VK

eine multilineare und alternierende Abbildung. Es seien  u,v,wV.  Ziehe in

(u+2vv+3w)

Summen und Skalare nach außen und vereinfache.



Es sei K ein Körper. Zeige, dass die Abbildung

Mat2(K)K,(abcd)ad+cb,

multilinear ist, aber nicht alternierend.



Es sei K ein Körper. Ist die Abbildung

Mat2(K)K,(abcd)acbd,

multilinear in den Zeilen? In den Spalten?



Es sei K ein Körper und  n+.  Zeige, dass die Determinante

Matn(K)=(Kn)nK,MdetM,

für beliebiges  k{1,,n}  und beliebige n1 Vektoren  v1,,vk1,vk+1,,vnKn,  für  uKn  und für  sK  die Gleichheit

det(v1vk1suvk+1vn)=sdet(v1vk1uvk+1vn)

gilt.



Es sei M eine quadratische Matrix, die man als

M=(AB0D)

mit quadratischen Matrizen A und D schreiben kann. Zeige

detM=detAdetD.



Es sei M eine quadratische Matrix, die man als

M=(ABCD)

mit quadratischen Matrizen A,B,C und D schreiben kann. Zeige durch ein Beispiel, dass die Beziehung

detM=detAdetDdetBdetC

im Allgemeinen nicht gilt.



Es sei K ein Körper und es seien V und W Vektorräume über K. Untersuche die Abbildung

HomK(V,W)×VW,(φ,v)φ(v),

auf Multilinearität.



Es sei K ein Körper, es seien V1,,Vn und W Vektorräume über K und es sei

Φ:V1××VnW

eine multilineare Abbildung. Zeige, dass die Menge

{(v1,,vn)V1××VnΦ(v1,,vn)=0}

im Allgemeinen kein Untervektorraum von V1××Vn ist.



Es sei K ein Körper und seien V1,,Vn und W Vektorräume über K. Zeige, dass die Menge aller multilinearen Abbildungen, die mit MultK(V1,,Vn;W) bezeichnet wird, in natürlicher Weise ein Vektorraum ist.



Es sei K ein Körper, seien V und W Vektorräume über K und  n.  Zeige, dass die Menge aller alternierenden Abbildungen, die mit AltKn(V,W) bezeichnet wird, ein Untervektorraum von MultK(V,,V;W) (wobei der Vektorraum V n-fach auftritt) ist.



Es sei K ein Körper, V und W seien K-Vektorräume und

φ:VW

sei eine K-lineare Abbildung und es sei

:WmK

eine multilineare Abbildung. Zeige, dass dann auch die verknüpfte Abbildung

VmK,(v1,,vm)(φ(v1),,φ(vm)),

multilinear ist. Zeige ebenfalls, dass, wenn alternierend ist, dann auch φn alternierend ist, und dass hiervon bei φ bijektiv auch die Umkehrung gilt.



Es sei K ein Körper und seien V1,,Vn,W1,,Wn und Z Vektorräume über K. Es seien

φi:ViWi

lineare Abbildungen und sei

π:W1××WnZ

eine multilineare Abbildung. Zeige, dass die Abbildung

π(φ1××φn):V1××VnZ,(v1,,vn)π(φ1(v1),,φn(vn)),

ebenfalls multilinear ist.



Berechne zur (komplexen) Matrix

M=(1+i2i301i1+3i4i02)

die Determinante und die inverse Matrix.



Bestimme, für welche  x  die Matrix

(x2+xxx3+2x2+5x1x2x)

invertierbar ist.




Aufgaben zum Abgeben

Aufgabe (2 Punkte)

Es sei  MMatn().  Zeige, dass es egal ist, ob man die Determinante in , in oder in ausrechnet.



Aufgabe (2 Punkte)

Berechne die Determinanten der Elementarmatrizen.



Aufgabe (3 Punkte)

Berechne die Determinante der Matrix

(1+i32i5i13i2i4i2+i).



Aufgabe (3 Punkte)

Berechne die Determinante der Matrix

A=(2102133132432223).



Aufgabe (3 Punkte)

Es sei K ein Körper und V ein K-Vektorraum. Es sei

:V×V×VK

eine multilineare und alternierende Abbildung. Es seien  u,v,w,zV.  Ziehe in

(u+v+w2u+3z4w5z)

Summen und Skalare nach außen und vereinfache.



Aufgabe (3 Punkte)

Es sei K ein Körper und seien V1,,Vn Vektorräume über K. Es seien

φi:ViK

(i=1,,n), lineare Abbildungen. Zeige, dass dann die Abbildung

φ:V1××VnK,(v1,,vn)φ1(v1)φn(vn),

multilinear ist.



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