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Kurs:Singularitätentheorie (Osnabrück 2019)/Arbeitsblatt 24

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Finde für den Restklassenring

eine endliche freie Auflösung als - Modul.



Bestimme für    und den Restklassenkörper    die minimale freie Auflösung als -Modul.



Bestimme für    und den Restklassenkörper    die minimale freie Auflösung als -Modul.



Bestimme für das Achsenkreuz    und den Restklassenkörper die minimale freie Auflösung als -Modul.



Bestimme für das Achsenkreuz    und den Restklassenring    die minimale freie Auflösung als -Modul.



Bestimme für die Neilsche Parabel    und den Restklassenkörper die minimale freie Auflösung als -Modul.



Es sei ein diskreter Bewertungsring mit maximalem Ideal    und dem Quotientenkörper  .  Zeige, dass durch

wobei rechts die Basiselemente auf und links die Basiselemente auf abgebildet werden, eine endliche freie Auflösung des Quotientenkörpers gegeben ist.



Es sei ein lokaler artinscher Ring und ein Modulhomomorphismus zwischen den endlich erzeugten freien - Moduls und . Zeige, dass genau dann injektiv ist, wenn ein direkter Summand von ist.



Zeige, dass ein Integritätsbereich ist und dass der entsprechende analytische Ring nicht integer ist. Zeige ferner, dass dieser Ring isomorph zu ist.


Die folgenden Aufgaben zeigen, dass sich der Ring der stetigen Funktionen in verschiedener Hinsicht anders verhält als der Ring der holomorphen oder der Ring der polynomialen Funktionen. Siehe auch Beispiel 25.7.


Es sei  .  Betrachte die Menge aller Paare

mit der Identifizierung

falls es eine offene Umgebung    mit

gibt.

  1. Zeige, dass eine Äquivalenzrelation ist.
  2. Es sei die Menge der Äquivalenzklassen zu . Zeige, dass es auf eine natürliche Struktur als kommutativer Ring gibt.
  3. Zeige, dass ein lokaler Ring ist.

Diesen Ring nennt man den Ring der Keime stetiger Funktionen.



Es sei der Ring der Keime stetiger Funktionen in einem Punkt    mit  .  Zeige, dass es in Nullteiler gibt.



Es sei der Ring der Keime stetiger Funktionen in Punkt  .  Zeige, dass in das maximale Ideal nicht von (also der Identität) erzeugt wird.



Es sei    die Lokalisierung des Polynomringes am maximalen Ideal und sei der Ring der Keime stetiger Funktionen in Punkt  .  Zeige, dass es einen natürlichen injektiven - Algebrahomomorphismus

gibt.



Es sei ein topologischer Raum und    ein Punkt. Betrachte die Menge aller Paare

mit der Identifizierung

falls es eine offene Umgebung    mit

gibt.

  1. Zeige, dass eine Äquivalenzrelation ist.
  2. Es sei die Menge der Äquivalenzklassen zu . Zeige, dass es auf eine natürliche Struktur als kommutativer Ring gibt.
  3. Zeige, dass ein lokaler Ring ist.

Diesen Ring nennt man den Ring der Keime stetiger Funktionen im Punkt  



Es sei    ein Punkt einer topologischen Mannigfaltigkeit der Dimension . Zeige, dass der Ring der Keime stetiger Funktionen in als - Algebra isomorph zum Ring der Keime stetiger Funktionen in    ist.



Es sei ein topologischer Raum und    eine Teilmenge. Betrachte die Menge aller Paare

mit der Identifizierung

falls es eine offene Umgebung    mit

gibt.

  1. Zeige, dass eine Äquivalenzrelation ist.
  2. Es sei die Menge der Äquivalenzklassen zu . Zeige, dass es auf eine natürliche Struktur als kommutativer Ring gibt.
  3. Zeige, dass ein reduzierter Ring ist.

Diesen Ring nennt man den Ring der Keime stetiger Funktionen entlang .



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