Lösung
Lösung
Lösung
Lösung
Wir bestimmen, wie viel die gleiche Menge an Äpfeln bei den beiden Verkäufern kostet. Um die beiden Angebote vergleichen zu können, berechnen wir den jeweiligen Preis für
-

Äpfel. Beim ersten Verkäufer muss man dafür
-

Euro bezahlen. Beim zweiten Verkäufer muss man dafür
-

Euro bezahlen. Das zweite Angebot ist also günstiger.
Lösung
Erläutere, warum das Achsenkreuz im
kein Untervektorraum ist.
Lösung
Offensichtlich gehören die Vektoren
zum Achsenkreuz, die Summe dieser beiden Vektoren jedoch nicht. Folglich ist das Achsenkreuz kein Untervektorraum
Bestimme den
Kern
der
linearen Abbildung
-
Lösung
-
Es geht um das lineare Gleichungssystem
-

-

-

Es ist I+2III gleich
-

und II+III ist gleich
-

Es ist -IV+12 V gleich
-

Also kann man
frei vorgeben und es ist
-



Der Kern ist also
-
Lösung
Wir nehmen zunächst an, dass

und

isomorph sind, dass also eine bijektive lineare Abbildung
-
existiert.
Es sei
eine Basis von
. Aufgrund der Surjektivität von
existieren Elemente
in
mit
.
Es sei
eine Darstellung der 0. Dann ist

weil
linear unabhängig sind, sind alle Koeffizienten 0. Daraus schließen wir, dass
linear unabhängig sind und wegen Satz 7.11 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025)) (4) ist die Dimension von
damit mindestens so hoch wie die von
. Mithilfe der Umkehrabbildung zu
können wir ebenso zeigen, dass die Dimension von
mindestens so hoch ist, wie die von
. Also sind die Vektorräume gleichdimensional.
Nehmen wir umgekehrt an, dass die Dimensionen der Vektorräume übereinstimmen, und seien Basen
von
und
von
gegeben. Dann werden durch die Zuordnungen
bzw.
gemäß Satz 10.10 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025)) lineare Abbildungen definiert. Diese sind zueinander invers (man kann dies auf Basen nachprüfen und auf den gewählten Basen ist dies trivial), also sind
und
isomorph.
Bestimme die
inverse Matrix
zu
-
Lösung
Beweise den Satz über die Beschreibung einer linearen Abbildung bei einem Basiswechsel.
Lösung
Die linearen Standardabbildungen
bzw.
zu den Basen seien mit
bezeichnet. Wir betrachten das
kommutative Diagramm
-
wobei die Kommutativität auf
Lemma 9.1 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025))
und
Lemma 10.14 (Lineare Algebra (Osnabrück 2024-2025))
beruht. In dieser Situation ergibt sich insgesamt

Bestimme die
Determinante
zur Matrix
-
Lösung
Die vierte Zeile ist das Doppelte der zweiten Zeile, somit ist die Determinante gleich
.
Lösung
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Die Fehlstände sind
-
Dies sind
Fehlstände. Die Permutation ist also ungerade.
Es sei
ein
Körper und sei
der Polynomring über
. Es sei
.
Zeige, dass die Einsetzungsabbildung, also die Zuordnung
-
folgende Eigenschaften erfüllt
(dabei seien
).
-
-

-
-

-
-

Lösung
Lösung
Es ist
-

-

-

-

Der größte gemeinsame Teiler ist also
. Aus den Rechnungen erhält man
-

und
-

Lösung
Lösung
- Es ist

- Wir führen quadratische Ergänzung durch und schreiben dieses Polynom als

Für das Polynom
gilt:

Daraus lassen sich direkt die 4 Nullstellen
ablesen. Also besteht die Linearfaktorzerlegung von
aus 4 unterschiedlichen Linearfaktoren.
Nach dem Fundamentalsatz der Algebra hat jedes Polynom in
eine komplexe Linearfaktorzerlegung.
Wir behaupten, dass
keine Quadratwurzel in
(und damit auch in
) besitzt. Wenn es nämlich eine rationale Funktion
mit
-

geben würde, so wäre
-

doch dann würde die komplexe Linearfaktorzerlegung von
eine ungerade Anzahl von einem der Linearfaktoren von
enthalten, die komplexe Linearfaktorzerlegung von
jedoch enthält jeden Faktor in gerader Anzahl, was einen Widerspruch ergibt.
Somit besitzt das charakteristische Polynom keine Nullstelle und daher hat die Matrix keinen Eigenwert.
Lösung
Man gebe ein Polynom
an, das für unendlich viele reelle
-
Matrizen
das
Minimalpolynom
ist.
Lösung
Es sei
.
Wir behaupten, dass dies für sämtliche Matrizen der Form
-
das Minimalpolynom ist. Eine direkte Rechnung zeigt
-

sodass
diese Matrizen annulliert. Das Minimalpolynom muss also ein Teiler von
, und die normierten Teiler sind
. Wegen
ist
ausgeschlossen, also ist das Minimalpolynom gleich
.
Wir betrachten die Matrix
-

über
.
a) Bestimme die
jordansche Normalform
von
.
b) Bestimme die kanonische Zerlegung von
in einen
diagonalisierbaren
Anteil und einen
nilpotenten
Anteil.
c) Welche Eigenschaften der kanonischen Zerlegung erfüllt die Zerlegung
-

welche nicht?
Lösung
- Es ist
-

eine Matrix mit Rang
, daher ist der
Eigenraum
zum
Eigenwert
zweidimensional. Daher hat die jordansche Normalform die Gestalt
-
- In der Basis, in der die jordansche Normalform vorliegt, ist
-

Dabei ist der Summand links in Diagonalgestalt, also insbesondere diagonalisierbar, und der Summand rechts ist nilpotent. Ferner ist
-

und
-

sodass auch die Vertauschbarkeitsbeziehung gilt.
- Die Summanden sind diagonalisierbar bzw. nilpotent. Ferner ist
-

und
-

und somit ist dies ebenfalls die kanonische Zerlegung
(allerdings bezüglich einer anderen Basis).
Finde eine
affine Basis
für die Lösungsmenge der inhomogenen Gleichung
-

Lösung
Eine spezielle Lösung der Gleichung ist durch
-
gegeben. Für die zugehörige homogene Gleichung sind
-
Lösungen, die offenbar linear unabhängig sind. Da der Rang des Gleichungssystems
ist, handelt es sich um eine Basis des Lösungsraumes der homogenen Gleichung. Daher bildet
-
eine affine Basis der Lösungsmenge der inhomogenen Gleichung.