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Kurs:Analysis 3/3/Klausur mit Lösungen

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Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Punkte 3 3 9 9 8 6 3 11 5 5 3 65




Aufgabe (3 Punkte)

Definiere die folgenden (kursiv gedruckten) Begriffe.

  1. Der Produkt-Präring auf M1××Mn der Präringe (M1,𝒫1),,(Mn,𝒫n).
  2. Das Borel-Lebesgue-Maß auf dem n.
  3. Der Kegel zu einer Basismenge Bn und einem Punkt Pn+1.
  4. Ein regulärer Punkt QL zu einer differenzierbaren Abbildung
    φ:LM

    zwischen differenzierbaren Mannigfaltigkeiten L und M.

  5. Ein orientierungstreuer Kartenwechsel auf einer differenzierbaren Mannigfaltigkeit M.
  6. Die äußere Ableitung einer stetig differenzierbaren k-Differentialform ωk(U) auf einer offenen Menge Un.


Lösung

  1. Der Produkt-Präring ist der von allen Quadern
    S1××Sn mit Si𝒫i für alle i=1,,n

    erzeugte Präring in M1××Mn.

  2. Das Borel-Lebesgue-Maß auf n ist das (eindeutig bestimmte) Maß λ auf (n,n), das für jeden Quader der Form Q=[a1,b1]××[an,bn] den Wert λ(Q)=(b1a1)(bnan) besitzt.
  3. Der Kegel zur Basis B mit der Spitze P ist definiert durch
    KB={P+t(QP)QB,t[0,1]}.
  4. Der Punkt  QL  heißt regulär für φ, wenn die Tangentialabbildung
    TQ(φ):TQLTφ(Q)M

    im Punkt Q maximalen Rang besitzt.

  5. Es seien
    α1:U1V1

    und

    α2:U2V2

    orientierte Karten von M. Der zugehörige Kartenwechsel

    ψ=α2α11:V1α1(U1U2)V2α2(U1U2)

    heißt orientierungstreu, wenn für jeden Punkt QV1α1(U1U2) das totale Differential

    (Dψ)Q:nn

    orientierungstreu ist.

  6. Die Form ω besitzt auf U eine Darstellung
    ω=I{1,,n},#(I)=kfIdxI

    mit stetig differenzierbaren Funktionen

    fI:U.

    Dann ist die äußere Ableitung die (k+1)-Form

    dω=I{1,,n},#(I)=kdfIdxI=I{1,,n},#(I)=k(j=1nfIxjdxj)dxI.


Aufgabe (3 Punkte)

Formuliere die folgenden Sätze.

  1. Der Satz über die Beschreibung des Produkt-Präringes.
  2. Der Satz über die lokale Beschreibung von Differentialformen.
  3. Der Satz über die Partition der Eins.


Lösung

  1. Es seien (M1,𝒫1),,(Mn,𝒫n) Mengen mit darauf erklärten Präringen. Dann besteht der Produkt-Präring aus allen endlichen disjunkten Vereinigungen von Quadern.
  2. Es sei M eine differenzierbare Mannigfaltigkeit und UM eine offene Teilmenge mit einer Karte
    α:UV

    und Vn offen. Es seien

    xj:U
    die zugehörigen Koordinatenfunktionen, 1jn. Dann lässt sich jede auf U definierte k-Differentialform

    ωk(U) eindeutig schreiben als

    ω=J,#(J)=kfJdxJ

    mit eindeutig bestimmten Funktionen

    fJ:U.
  3. Es sei M eine differenzierbare Mannigfaltigkeit mit einer abzählbaren Basis der Topologie. Dann gibt es zu jeder offenen Überdeckung eine der Überdeckung untergeordnete stetig differenzierbare Partition der Eins.


Aufgabe (9 (2+4+3) Punkte)

Aus einem Blatt Papier mit den Seitenlängen 30 und 20 cm sollen kreisförmige Konfettiplättchen mit einem Durchmesser von 0,5 cm herausgestanzt werden.

a) Zeige, dass man höchstens 3057 Konfettiplättchen aus einem Blatt erhalten kann.

b) Zeige, dass man mindestens 2607 Konfettiplättchen aus einem Blatt erhalten kann.

c) Der geniale Narr Karl-Heinz kommt auf die Idee, das Blatt insgesamt neunmal zu falten, wobei jeweils die längere Seite halbiert wird. Anschließend wird das entstandene Bündel gestanzt. Wie viele Plättchen kann man mit dieser Methode erhalten?


Lösung

a) Die Fläche der Plättchen ist (alle Flächenangaben sind in Quadratzentimetern)

π0,252=π0,0625.

Dies liegt zwischen

3,140,0625=0,19625<π0,0625<3,150,0625=0,196875.

Da das Blatt 600 Quadratzentimetern Fläche besitzt, kann man aus Materialgründen maximal

600:0,19625=3057,3,

also allerhöchstens 3057 Plättchen erhalten.

b) Wir ordnen auf dem Blatt die Kreise aneinanderliegend in Reihen an, wobei wir das Blatt im Hochformat nehmen. Die geraden Reihen werden um 0,25 cm nach rechts verschoben, um die Zwischenräume besser aufzufüllen. Die Reihen erhalten dann abwechselnd 40 bzw. 39 Kreise. Der vertikale Abstand der Kreismittelpunkte zwischen zwei benachbarten Reihen ist

34.

Dabei ist

31,8

und

340,45

Somit gibt es mindestens

30:0,45=66,666,

also mindestens 66 Reihen. Mit dieser Methode erhält man

3340+3339=3379=2607

Plättchen.

c) Bei den neun Halbierungen wird die längere Seite fünfmal und die kürzere Seite viermal halbiert. Die entstehenden Längen des Bündels ergeben sich aus

30157,53,751,8750,9375

und aus

201052,51,25.

Nach der in b) beschriebenen Methode (wobei man das Bündel im Querformat nimmt) kann man wegen

20,45=0,90,9375

zwei Reihen mit je zwei Kreisen platzieren (5 kann man sicher nicht rausstanzen). Insgesamt ergeben sich so

294=211=2048

Konfettiplättchen.


Aufgabe (9 (1+4+4) Punkte)

Es sei

M={(x,y)2x2+y2=1,y0}

der obere Einheitshalbkreis und

p:M[1,1],(x,y)x,

die Projektion auf die x-Achse. Zu  n  seien n+1 Punkte auf M gleichverteilt in dem Sinne, dass (1,0) und (1,0) dazugehören und dass der Winkel zwischen zwei benachbarten Punkten konstant ist.

a) Skizziere die Situation für  n=7  einschließlich der Bildpunkte unter p.


b) Es sei μn das Zählmaß auf M, bei dem jeder Punkt der Verteilung den Wert 1 erhält und es sei

νn=pμn

das zugehörige Bildmaß auf [1,1]. Man gebe eine Formel für

νn([t,1])

(t[1,1]) mithilfe des Arkuskosinus an.


c) Bestimme

limnνn([12n,1]).


Lösung


a)


b) Wir betrachten die Abbildung

[0,π]M,s(coss,sins),

die den oberen Halbkreis gleichförmig parametrisiert. Dabei entspricht der angegebenen gleichwinkligen Unterteilung von M mit n+1 Punkten die äquidistante Unterteilung des Intervalls [0,π] mit dem Abstand π/n, das wir λn nennen. Das Bildmaß kann man also auch auffassen als Bildmaß zu λn unter der Abbildung

[0,π][1,1],scoss.

Daher ist

νn[t,1]=λn(arccos([t,1]))=λn([0,arccost])=narccostπ+1.


c) Wir behaupten, dass die Folge bestimmt gegen + divergiert. Es ist zunächst

narccos(12n)π+1narccos(12n)π=2πarccos(12n)2n.

Es genügt also zu zeigen, dass

limh0arccos(1h)h=+

ist. Nach der Regel von l'Hospital kann man stattdessen

11(1h)21=12hh2=1h2h

betrachten, und dies divergiert bestimmt gegen +.


Aufgabe (8 Punkte)

Zeige, dass das Borel-Lebesgue-Maß das einzige translationsinvariante Maß auf dem n ist, das für den Einheitswürfel den Wert 1 besitzt.


Lösung

Das Borel-Lebesgue-Maß λn erfüllt nach Fakt ***** diese Bedingungen. Es sei μ ein solches Maß. Nach Fakt ***** ist es egal, ob diese Bedingung an den abgeschlossenen, den offenen oder einen halboffenen Einheitswürfel gestellt wird. Wir werden durchgehend mit rechtsseitig offenen Quadern arbeiten. Da der n durch abzählbar viele Verschiebungen des Einheitswürfels überdeckt wird, die wegen der Translationsinvarianz von μ alle das gleiche Maß besitzen, ist μ σ-endlich. Wir müssen zeigen, dass μ mit λn übereinstimmt, wobei es aufgrund des Eindeutigkeitssatzes genügt, die Gleichheit auf einem durchschnittsstabilen Erzeugendensystem für die Borel-Mengen nachzuweisen. Ein solches System bilden die Quader der Form [a1,b1[××[an,bn[ mit rationalen Ecken. Wegen der Translationsinvarianz von μ besitzt ein solcher Quader das gleiche Maß wie der verschobene Quader [0,b1a1[××[0,bnan[. Wir schreiben einen solchen Quader unter Verwendung eines Hauptnenners als  Q=[0,c1m[××[0,cnm[  mit  m,c1,,cn.  Dieser Quader setzt sich disjunkt aus c1cn Quadern (nämlich [i1m,i1+1m[××[inm,in+1m[ mit ij{0,,cj1}) zusammen, die alle das gleiche μ-Maß haben, da sie ineinander verschoben werden können. Das μ-Maß des Quaders Q ist also das c1cn-fache des μ-Maßes des Quaders  Q~=[0,1m[××[0,1m[.  Da sich der Einheitswürfel aus mn verschobenen Kopien dieses kleineren Würfels zusammensetzt, muss  μ(Q~)=1mn  und damit

μ(Q)=c1cn1mn=λn(Q)

sein.


Aufgabe (6 Punkte)

Es sei Z der Zylinder um die x-Achse und W der Zylinder um die z-Achse, beide zum Radius 1. Bestimme das Volumen des Durchschnitts ZW.


Lösung

Es ist

Z={(x,y,z)3y2+z21}

und

W={(x,y,z)3x2+y21}.

Somit ist

T=ZW={(x,y,z)3y2+z21 und x2+y21}.

Wir bestimmen den Flächeninhalt des Querschnitts von T zu x zwischen 0 und 1. Der Querschnitt ist

T(x)={(y,z)2y2+z21 und |y|1x2}.

Bei fixiertem y (neben dem fixierten x) läuft z zwischen 1y2 und 1y2. Der Flächeninhalt von T(x) ist durch

λ2(T(x))=21x21x21y2dy=(y1y2arccosy)1x21x2=1x21(1x2)2arccos(1x2)+1x21(1x2)2+arccos(1x2)=2x1x22arccos(1x2)+π=2x1x22arcsinx+π.

Eine Stammfunktion dazu ist

23(1x2)3/22xarcsinx21x2+πx.

Somit ist das Volumen von T gleich

2012x1x22arcsinx+πdx=2(23(1x2)3/22xarcsinx21x2+πx)01=2(2π2+π+23+2)=163.


Aufgabe (3 Punkte)

Es sei X ein Hausdorffraum. Zeige, dass die Diagonale

={(x,y)X×Xx=y}

eine abgeschlossene Teilmenge im Produktraum X×X ist.


Lösung

Wir müssen zeigen, dass das Komplement

W=X×X={(x,y)x,yX,xy}

offen ist. Es sei also (x,y) ein Paar mit  xy.  Aufgrund der vorausgesetzten Hausdorff-Eigenschaft gibt es disjunkte offene Mengen U,VX mit xU und yV. Es ist (x,y)U×V und nach Definition der Produkttopologie ist U×V eine offene Menge in X×X. Wegen der Disjunktheit folgt aus (z,w)U×V sofort  zw.  Also ist

(x,y)U×VW

und W ist die Vereinigung von solchen offenen Produktmengen, also selbst offen.


Aufgabe (11 (1+3+1+2+4) Punkte)

Wir betrachten die Menge

N={A=(abcd)A ist nilpotent}4

der reellen nilpotenten 2×2-Matrizen sowie die Menge

M=N{(0000)}.

a) Ist N zusammenhängend?

b) Zeige, dass M eine abgeschlossene Untermannigfaltigkeit einer offenen Teilmenge  G4  ist.

c) Bestimme die Dimension von M.

d) Ist M zusammenhängend?

e) Überdecke M mit expliziten topologischen Karten.


Lösung

a) Jede nilpotente Matrix (abcd) lässt sich durch den linearen Weg

[0,1]N,tt(abcd),

innerhalb der nilpotenten Matrizen mit der Nullmatrix verbinden. Daher ist N wegzusammenhängend und damit auch zusammenhängend.

b) Eine 2×2-Matrix ist genau dann nilpotent, wenn sowohl die Spur als auch die Determinante 0 sind. Die Menge N der nilpotenten Matrizen kann also als

{(a,b,c,d)a+d=0 und adbc=0}

aufgefasst werden. Wir betrachten die Abbildung

42,(a,b,c,d)(a+d,adbc).

Deren Jacobi-Matrix ist

(1001dcba).

Diese Abbildung ist im Nullpunkt nicht regulär, aber in jedem anderen Punkt der Faser N. Wenn nämlich PM ist, so folgt wegen

a2=bc

aus

b=c=0

sofort

a=b=c=d=0.

Die Jacobi-Matrix hat also in den Punkten aus M den maximalen Rang. Mit

G=4{0}

kann man M als die Faser der eingeschränkten Abbildung auffassen, die überall auf der Faser regulär ist. Daher ist M nach Fakt ***** eine abgeschlossene Untermannigfaltigkeit von G.

c) Nach Fakt ***** ist die Dimension von M gleich  42=2

d) Wir schreiben

M+={(a,b,c,d)Mb>c}

und

M={(a,b,c,d)Mb<c},

beides sind (als Durchschnitt von M mit der durch b>c gegebenen offenen Menge des 4) offene Mengen in M. Die Matrizen (0100) und (0010) zeigen, dass sie nicht leer sind. Ferner überdecken sie ganz M. Bei  b=c  folgt nämlich wegen

0=adbc=a2b2

direkt  a=b=c=d=0,  und der Punkt gehört nicht zu M. Es liegt also eine Überdeckung mit zwei nichtleeren disjunkten offenen Mengen vor, daher ist M nicht zusammenhängend.

e) Wir arbeiten mit der Abbildung

ψ:2{(0,0)}M+,(a,u)(a,u+a2+u2,ua2+u2,a).

Wegen

adbc=a2(u+a2+u2)(ua2+u2)=a2(u2(a2+u2))=0

ist die Determinantenbedingung erfüllt, und wegen

bc=u+a2+u2(ua2+u2))=2a2+u2>0

gehört das Bild zu M+. Die Abbildung

φ:M+2{(0,0)},(a,b,c,d)(a,b+c2),

ist invers zu der gegebenen Abbildung. Dabei ist

φψ=Id2{(0,0)}

klar. Die andere Identität ergibt sich aus

b+c2+a2+(b+c2)2=b+c2+124a2+b2+c2+2bc=b+c2+12b2+c22bc=b+c2+bc2=b

und

b+c2a2+(b+c2)2=b+c2bc2=c.

Beide Abbildungen sind stetig, daher liegt eine Homöomorphie vor. Für M vertauscht man die Rollen von b und c.


Aufgabe (5 Punkte)

Beweise die Aussage, dass die tangentiale Äquivalenz von Wegen auf einer Mannigfaltigkeit in einem Punkt P mit einer beliebigen Karte überprüft werden kann.


Lösung

Für eine differenzierbare Kurve

γ:IM

mit  0I  und  γ(0)=P  und eine Karte

α:UV

(mit PU und  Vn ) ändert sich der Ausdruck

(α(γ|γ1(U)))(0)

nicht, wenn man zu einem kleineren offenen Intervall  0II  und einer kleineren offenen Menge  PUU  (mit der induzierten Karte) übergeht. Wir können also davon ausgehen, dass γ1 und γ2 auf dem gleichen Intervall definiert sind und ihre Bilder in U liegen, und dass es für dieses U zwei Karten

α1:UV1

und

α2:UV2

gibt. Dann folgt aus

(α1γ1)(0)=(α1γ2)(0)

nach der Kettenregel unter Verwendung der Differenzierbarkeit der Übergangsabbildung α2α11 sofort

(α2γ1)(0)=((α2α11)(α1γ1))(0)=(D(α2α11))α1(P)((α1γ1)(0))=(D(α2α11))α1(P)((α1γ2)(0))=(α2γ2)(0).


Aufgabe (5 Punkte)

Wir betrachten die 1-Differentialform

ω=vdu+udv

auf der 1-Sphäre  S12,  wobei die Koordinaten des umgebenden 2 mit u und v bezeichnet seien. Bestimme πω unter der stetig differenzierbaren Abbildung

π:2{0}S1,(x,y)1x2+y2(x,y).


Lösung

Es ist

πdu=d(uπ)=d(xx2+y2)=(xx2+y2)xdx+(xx2+y2)ydy=x2+y2x2(x2+y2)1/2x2+y2dxxyx2+y23dy=x2+y2x2x2+y23dxxyx2+y23dy=y2x2+y23dxxyx2+y23dy

und

πdv=d(vπ)=d(yx2+y2)=(yx2+y2)xdx+(yx2+y2)ydy=xyx2+y23dx+x2+y2y2(x2+y2)1/2x2+y2dy=xyx2+y23dx+x2x2+y23dy.

Somit ist

π(vdu+udv)=(vπ)πdu+(uπ)πdv=yx2+y2(y2x2+y23dxxyx2+y23dy)+xx2+y2(xyx2+y23dx+x2x2+y23dy)=1(x2+y2)2((y3x2y)dx+(xy2+x3)dy)=1x2+y2(ydx+xdy).


Aufgabe (3 Punkte)

Es sei M eine differenzierbare Mannigfaltigkeit und ω eine exakte Differentialform auf M. Es sei S eine kompakte orientierte differenzierbare Mannigfaltigkeit (ohne Rand) mit abzählbarer Basis der Topologie und es sei

φ:SM

eine stetig differenzierbare Abbildung. Zeige

Sφω=0.


Lösung

Da nach Fakt *****  (5) das Zurückziehen von Formen mit der äußeren Ableitung verträglich ist, ist auch φω exakt. Es sei τ eine differenzierbare Form auf S mit

dτ=φω.

Nach dem Satz von Stokes ist

Sφω=Sdτ=Sτ=τ=0.